20.08.09 22:00 Uhr
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Erstmals Aminosäure in Kometen entdeckt

In Proben aus dem Kometen Wild 2, die mit der NASA-Sonde Stardust gesammelt wurden, konnten Wissenschaftler die einfachste (Glycin) der 22 proteinogenen Aminosäuren nachweisen. Dies ist der erste Nachweis eines Bausteins des Lebens in einem Kometen.

Stardust sammelte im Jahr 2004 mit einem schwammartigen Aerogel die feinen Staubpartikel des Kometen Wild 2. Das so gesammelte Material wurde mittels einer Rückkehrkapsel zur Erde geschickt. In vorläufigen Analysen konnte eine Kontamination aus irdischer Quelle nicht ausgeschlossen werden.

Durch eine jetzt durchgeführte Isotopenanalyse entdeckten die Wissenschaftler einen höheren Kohlenstoff-13-Anteil als man es bei einem irdischen Glycin-Molekül erwarten würde.


WebReporter: K.T.M.
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Entdeckung
Quelle: www.astronews.com

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.08.2009 22:21 Uhr von LenoX.Parker
 
+3 | -6
 
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Also ich raff überhaupt nix.
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20.08.2009 22:29 Uhr von Marknesium
 
+0 | -5
 
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naja: war ja iwie klar.

aber ob da noch was nachkommt is fraglich.
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20.08.2009 22:29 Uhr von kommentator3
 
+1 | -6
 
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Aliens: die in Kometen wohnen?
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20.08.2009 22:43 Uhr von Ossi35
 
+3 | -7
 
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Wieso muss außerirdischen Leben denn genau auf den selben Grundlagen wie unseres Aufbauen? Ich verstehe nicht, wie man einfach annehmen kann, dass fremde Lebensformen ganauso wie wir Sauerstoff atmen, eine DNS besitzen etc...
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20.08.2009 23:08 Uhr von Shedao Shai
 
+6 | -2
 
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@Ossi35: naja solange keine anderen mechanismen bekannt sind die leben hervorbringen können, macht es schon sinn auch gezielt nach solchen moleküle zu suchen.
zumal ist es extrem unwahrscheinlich (nein unmöglich ist ein so böses wort^^), dass andere atome als kohlenstoff basis für außerirdisches leben sein könnten. damit einher gehen weitere einschränkungen wie temperaturbereich etc.
mit sicherheit gibt es aber andere methoden so etwas wie erbinformationen weiterzugeben als mittels dna oder rna und bestimmte bakterien in der tiefsee "atmen" schwefelwasserstoff statt sauerstoff.
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21.08.2009 00:33 Uhr von Oberrehlein
 
+0 | -5
 
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Wahnzinn Pottschalk ist ein Komet und Smash ist seine Aminosäure....

WIR ALLE SIND POTTSMASH
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21.08.2009 06:48 Uhr von Schischkebap69
 
+1 | -0
 
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@Ossi35: "Wieso muss außerirdischen Leben denn genau auf den selben Grundlagen wie unseres Aufbauen? Ich verstehe nicht, wie man einfach annehmen kann, dass fremde Lebensformen ganauso wie wir Sauerstoff atmen, eine DNS besitzen etc..."

Weil wir wissen das Leben auf jeden Fall durch diese Verbindungen entstehen kann. Bestes Beispiel: Mensch
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21.08.2009 08:18 Uhr von Dreamwalker
 
+2 | -1
 
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Nun das macht Kometen und Meteoriten die solche Bausteine enthalten irgendwie zu einer Art riesigen Polle. Fliegen durchs All , prallen ggfls. auf einen Planeten der die Bedingungen bietet und ´befruchten´ diesen.
Diese Welt ist einfach rätselhaft und verwunderlich zugleich. :D
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21.08.2009 08:56 Uhr von Ned_Flanders
 
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Diese News zeigt mir, wie klein wir doch sind.

Wenn es sich tatsächlich um einen Kometen mit dieser "Fracht" trägt, dann ist das so, als ob Pollen durch die Luft fliegen und nur darauf warten einen geeigneten Platz zu finden, um sich dort zu entwickeln.
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21.08.2009 09:12 Uhr von Johnny_Chimpo
 
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Meteor erinnert mich an Meteor von Dan Brown
Da wird auf/in einem uralten im Eis gefundenen Meteor Leben gefunden.
Dem Buch zufolge sind die Käfer die "Aliens" ;-)
Weiter bin ich noch nicht, hab erst 1/4 gelesen ^^
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21.08.2009 09:34 Uhr von La Forge
 
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@Beitrag: Oh die armen Religionen mit ihrer Schöpfungstheorie tun mir jetzt schon lied!!! HAHA
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21.08.2009 15:30 Uhr von CHR.BEST
 
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@ Dreamwalker: Genau das denk ich mir auch. Ich frage mich nur, ob unser Ende des Sprialarms womöglich besonders "fruchtbar" ist da in Richtung des galaktischen Zentrums die Sterne relativ nah beisammen stehen und dadurch lebensschädliche Strahlungsschauer viel wahrscheinlicher sind.

Leider können wir bislang aber nur Kometen und Asteroiden im eigenen Sonnensystem erforschen. Ich frage mich, ob die Kometen in den Nachbarsystemen auch Lebensbausteine in sich tragen.
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21.08.2009 21:10 Uhr von MBGucky
 
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interessant Die Amis bringen mit der "Stardust" außerirdisches Leben auf die Erde.

So ähnlich hat es bereits im Jahre 1961 K.H. Scheer beschrieben.
Ok, die Handlung war etwas anders. Aber es war die Stardust.

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