20.08.09 19:36 Uhr
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Braunau: Der Verkauf von "Thor Steinar"-Marke geht weiter

Die Räumungsklage eines Ladengeschäfts in der Innenstadt von Braunau hat das Bezirksgericht als nicht bedenklich abgewiesen. Der Bürgermeister und die Vermieterin waren sich darüber einig, dass der Verkauf der Modemarke "Thor Steinar" dem Ruf der Stadt schaden könnte. Das Gericht sah dies allerdings nicht so.

Die Vermieterin kann dem Mieter zwar nicht kündigen. Sie würde aber gegen das Urteil in Berufung gehen, wenn die Stadt die Kosten übernimmt.

Die Kultmarke "Thor Steinar" ist unter den Rechten sehr beliebt. Der Name setzt sich aus dem nordischen Donnergott Thor und vermutlich aus dem General der Waffen-SS, Felix Steiner, zusammen. Nach Medienberichten soll das Label an einen Geschäftsmann aus Dubai verkauft worden sein.


WebReporter: _Calimero_
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Verkauf, Marke, Stein, Braunau
Quelle: kurier.at

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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.08.2009 19:42 Uhr von ScottyGosh
 
+18 | -10
 
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Mode ist, was gefällt. Und der Geschmack ist nicht bei allen gleich.

Und das ist ja auch gut so...
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20.08.2009 19:42 Uhr von _Calimero_
 
+8 | -14
 
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na ja: Wenn man bedenkt welche Bedeutung Braunau am Inn hat kann man den Bürgermeister verstehen ansonsten sollte man nicht zuviel Wesen darum machen ob es sich nun um eine Kult-Marke handele oder nicht.
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20.08.2009 19:45 Uhr von ohnehund
 
+15 | -8
 
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Wie in den 30er Jahren !! Malt doch noch Symbole auf die Scheiben !!
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20.08.2009 19:55 Uhr von ScottyGosh
 
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20.08.2009 20:13 Uhr von ScottyGosh
 
+5 | -5
 
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Wichtig ist: in einer Wirtschaftskrise doch, dass die Konjunktur angekurbelt wird.

Wenn Arcandor mit Quelle Karstadt und Opel usw. schon pleite gehen, soll doch wenigstens die Mode im Zeichen der Wikinger Thor Steinar, Erik & Sons + Met versuchen, den Konsum zu retten !!!
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20.08.2009 20:20 Uhr von kingoftf
 
+3 | -3
 
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Jau, die Wäsche sieht ja auch voll nach Nazi aus:


http://www.thorsteinar.de/...
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20.08.2009 20:35 Uhr von krazkr133
 
+10 | -3
 
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@thething111: Ja ja, sehr hilfreicher Kommentar...

@Topic:
Solange keine Kleidung verkauft wird mit Hakenkreuzen und sonstigen Symbolen finde ich den Verkauf völlig legitim. Jeder Laden hat seine Stammkundschaft auch wenns Nazis sein sollten.
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20.08.2009 20:58 Uhr von thething111
 
+0 | -13
 
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20.08.2009 21:27 Uhr von thething111
 
+1 | -11
 
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20.08.2009 21:31 Uhr von LocNar
 
+6 | -3
 
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Also wenn ich mir die Klamotten auf der Website anschaue würde ich irgendwie keinen Bezug zur rechten Szene finden.

Oder laufen Frauen der "Rechten" jetzt im "Strickpullover Alpenrausch" mit 2 Rentieren und ner Schneeflocke drauf durch die Gegend ?
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20.08.2009 21:36 Uhr von thething111
 
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20.08.2009 22:32 Uhr von kingoftf
 
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Besonders: die Unterhosen sind ja wohl eindeutig Nazi....

Was für ein Quatsch, wenn man sich die Klamotten anschaut, dann sehen die Sachen doch nicht anders aus als von anderen Outdoor-Herstellern.
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20.08.2009 22:35 Uhr von kingoftf
 
+4 | -2
 
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Nachtrag: Direkte Verlinkung auf den Katalog ist wohl verboten von SN
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20.08.2009 22:40 Uhr von ichdenke.net.ms
 
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@ LocNar: nazis laufen schon lange nicht mehr in bomberjacken, springerstiefeln & glatze rum. das war der dresscode der 90er.
hier 2 links mit infos zum "neuen rechten style"
http://www.ida-nrw.de/...~mainFrame
http://www.netz-gegen-nazis.de/...
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20.08.2009 22:44 Uhr von BeaconHamster
 
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Das ist Toleranz.
Nicht alle Moslems sind Attentäter, nicht alle die an nordische Götter glauben sind nationalsozialistisch veranlagt.
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20.08.2009 23:21 Uhr von Sir_Cumalot
 
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bin noch niemals von Skins angepöbelt worden...
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20.08.2009 23:41 Uhr von cheetah181
 
+1 | -5
 
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BeaconHamster: "Nicht alle Moslems sind Attentäter, nicht alle die an nordische Götter glauben sind nationalsozialistisch veranlagt."

Wer an nordische Götter glaubt oder auch nur die Sagen mag ist natürlich nicht nationalsozialistisch, aber wer etwas von einer Firma kauft die mit Symbolen und Namen der Waffen-SS spielt und solche Verbindungen zur rechten Szene hat der hat entweder keine Ahnung oder ihm ist es gleichgültig.
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21.08.2009 04:23 Uhr von phal0r
 
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dämliches Gequatsche: ein Symbol ist immer nur so stark wie seine Anhänger. Ich bin gegen Verbote von Symbolen. Wird das Hakenkreuzsymbol verboten, ist es morgen halt ein Dreieck oder Fünfeck oder Siebeneck - völlig unwichtig.

Der Nationalsozialismus ist nicht untergegangen, weil das Symbol kacke aussah, sondern weil die Machthaber unfähig waren!!!! Ich möchte hier eine ganz klare Aussage verbreiten: Verbietet nicht Personen oder Symbole, weil sie "böse" waren, sondern klärt die Leute auf! Zeigt Ihnen was der Nationalsozialismus war! Zeigt Ihnen, dass dank der Nazis 1000000e Deutsche sterben mussten, dass wir 100000e Hektar Land verloren haben, dass wir unseren Nationalstolz verloren haben!

Wenn die Leute das verstehen, wird niemand diese Parteien wählen oder sie unterstützen, weil sie sehen wie dämlich die Wahlprogramme sind, wie dämlich diese Politik ist, aber nur verbieten bewirkt, das Gegenteil, denn Verbote zu brechen, liegt in der Natur des Menschen, denn Verbote werden gerade interessant, weil sie verboten sind!!!!
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21.08.2009 08:27 Uhr von computerdoktor
 
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Die Symbolik passt nicht! In einer Stadt, die geschichtlich so eng mit der nationalsozialistischen Geschichte verwoben ist (wenn auch nur als Geburtsort Adolf Hitlers), ist die Ansiedlung eines wie auch immer gearteten "rechten" Geschäfts nicht akzeptabel.

Ich verstehe den Herrn Bürgermeister, der mit etlichen Veranstaltungen die Vergangenheitsbewältigung vorbildlich unterstützt hat, dass ihm dieser Laden persönlich und politisch nicht passt. Und ich fände es toll, wenn es in Braunau Menschen geben würde, die dieses Geschäft endgültig vertreiben - mit legalen Mitteln, selbstverständlich!
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21.08.2009 09:04 Uhr von EvilMoe523
 
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Ja ne klar die Dame will in Berufung gehen wenn die Stadt die Kosten übernimmt. Wie aggressiv (wie dämlich) kann man sich eigentlich verhalten gegen eine Mode-Marke?

Ich behaupte nicht, dass TS ein reines rechtes Mode-Label ist, aber es ist unbestritten einer der Favouriten. Ja aber was solls? Die Klamotten sind NICHT schuld, dass die Träger rechter Gesinnung sind. Klamotten machen aus Menschen keine Nazis. Sprich wenn Nazis eine Marke tragen wollen, dann sollen sie das, da kann man doch als Normalbürger noch froh sein, dass sie nicht "unsere" Marken anziehen, denn sonst müssten wir die auch noch bald ausziehen weil es heißt.... "Ihhhh der trägt Nazi-Klamotten..."

Bald heißt es sicher noch, wenn wir einen Glatzkopf mit ner 88 auf dem Hinterkopf in Rewe sehen. "Ihhh der Kauft Nazi-Käse" bald müssen wir dann von "Ja-Produkten" auf anderes Essen umsteigen...

Fazit:

Nazis finden immer eine Möglichkeit sich untereinander erkenntlich zu machen. Würde man Klamotten verbieten, würden sie wieder mit Stickern und anderen kleinen Auffälligkeiten rumrennen.

Eigentlich müsste man als NICHT-Rechter auch ein Modelabel gründen mit möglichst vielen rechten Anspielungen. Vom braunen Shirt, mit einem Verkehrspfeil drauf der nach RECHTs zeigt und ein tolles Scrabble-Wort wo die Buchstaben NPSAD enthalten sind.

Soll man aus der dummen Nazi-Randgruppe doch Profit schlagen wenn die bereit sind für billige 5 Euro-Shirts 50€ hinzublättern. :)
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21.08.2009 09:15 Uhr von Johnny_Chimpo
 
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Sauertstoff auch verbieten.
Hab gehört die "rechten" mögen diesen....
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21.08.2009 09:47 Uhr von xj12
 
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Also: nachdem diese Marke ja so boese ist habe ich mir mal den Katalog angeschaut. Das sind ganz normale Klamotten - ein paar Sachen sehen richtig gut aus ("Regatta" falls wer reinschaut). Keine Symbole, kein 18, 88, 81 - nix - also warum der Wirbel?
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21.08.2009 09:51 Uhr von xj12
 
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Nachtrag: Lesen bildet:
"Quelle: Laut Medienberichten wurde die Marke kürzlich von einem Geschäftsmann aus Dubai übernommen. Seither soll es zahlreiche Boykott-Aufrufe aus rechtsextremen Kreisen geben."
Also keine Nazikleidung mehr - darf ich mir jetzt dass Regatta Hemd kaufen oder bin ich dann ein Nazi?
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21.08.2009 13:05 Uhr von cheetah181
 
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xj12: "Das ursprüngliche Logo von Thor Steinar war eine Binderune aus einer Kombination der Tiwaz-Rune und der Siegrune. Die Tiwaz-Rune steht in der nordischen Mythologie für Kampf und Aktion. Der mit dem Runenlogo hergestellte Bezug auf heidnische Mythologie wird durch Aufdrucke auf der Kleidung unterstützt.

Das Logo wirkte optisch wie eine horizontale Wolfsangel mit aufgesetztem Pfeil. Mehrere Staatsanwaltschaften und Gerichte sahen darin den Straftatbestand des Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen (§86a). " (Wikipedia)

Die Tiwaz-Rune war ein Abzeichen bei der SA, die Siegrune kam im Emblem der SS vor.
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21.08.2009 13:10 Uhr von xj12
 
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@cheetah181: Danke - die erste vernuenftige Antwort. Ich hab net ge"wikipediad" sondern mir nur den Katalog angeschaut - und da sieht dass eben alles stink normal aus.

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