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Wollen Patienten keine Zusatzbeiträge zahlen, besteht Sonderkündigungsrecht

Eine Mitarbeiterin der Verbraucherzentrale Hessen meint, wenn Krankenkassen Zusatzbeiträge verlangen, hat der Patient das Recht zwei Monate später zu kündigen. Werden die Fristen eingehalten, braucht der Patient keinen Zusatzbeitrag zu zahlen.

Die Mitarbeiterin beruft sich auf eine Mitteilung des Bundesversicherungsamtes. Einen Monat bevor der Zusatzbeitrag fällig ist, muss die Krankenkasse ihre Versicherten auf den zusätzlichen Betrag hinweisen. Ein Wechsel der Krankenkasse zum 1. November kann erfolgen, wenn im August gekündigt wurde.

Eine gesetzliche Krankenkasse gab am Dienstag bekannt, dass sie aufgrund von höheren Kosten einen Zusatzbeitrag erheben wolle. Zu Beginn des Jahres wurde der gesetzliche Beitragssatz auf 15,5 Prozent festgelegt. Die Kündigung sollte der Patient per Einschreiben mit Rückschein tätigen.


WebReporter: marshaus
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Patient, Sonde, Zusatz, Zusatzbeitrag
Quelle: rhein-zeitung.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.08.2009 17:26 Uhr von marshaus
 
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In der Originalquelle findet ihr noch mehr interessante Hinweise zu diesem Thema. Es scheint mir, dass man schon fast ein Rechtsgelehrter sein muss, um nicht hereinzufallen.
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20.08.2009 20:20 Uhr von Krebstante
 
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Naja, so schwierig ist es doch nicht: Ende Juli kündigt die Kasse die Beitragserhöhung ab 1. September an. Dann muss man bis Ende August kündigen zum 31. Oktober. Für September und Oktober muss man den erhöhten Beitrag nicht bezahlen. Und wechselt dann zur neuen Kasse. Fertig.

Was ich viel interessanter fände: die Kasse erhöht die Beiträge, aber für wie lange? Und kann sie auf die erhöhten Beiträge nochmal eine Erhöhung setzen, wenn sie immer noch nicht mit den Beiträgen auskommt? Gibt es da eine Begrenzung?

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