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Urteil: Bestätigt Onlineanbieter den Preis, sind auch falsche Auszeichnungen bindend

Ein spektakulärer Fall von falscher Preisauszeichnung wurde jetzt zu Gunsten des Käufers verhandelt und hat weitreichende Auswirkungen.

In dem vorliegenden Urteil wurde dem Käufer Recht gegeben. Er hatte falsch ausgezeichnete Flachbildschirme für fast 1.800 Euro weniger im Internet erstanden.

Die Rechtsprechung in diesem Fall ist klar, denn mit der Bestätigung hat der Verkäufer sein Einverständnis zu dem falschen Preis gegeben.


WebReporter: Havelmaz
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Online, Preis, Urteil, Auszeichnung
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.08.2009 13:42 Uhr von lina-i
 
+2 | -1
 
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Die Quelle ist hier falsch wiedergegeben. Die Quelle sagt eindeutig aus, dass hier die Auftragsbestätigung, welche automatisch vom Programm generiert wird, laut Gericht schon als Vertrag angesehen werden darf. Bisher wurde diese automatisch genierierte Auftragsbestätigung nicht als Vertrag akzeptiert worden, da sie nicht den Willen des Verkäufers (Onlineanbieters) ausdrückt.

Erschwerend kam in diesem Fall dazu, dass der Versandhändler vom falschen Preis bereits nachweislich Kenntnis hatte, als die Auftragsbestätigung mit dem falschen Preis abgesandt wurde.

Daher wird diese Entscheidung vorerst ein Einzelfall sein, der noch lange keinen rechtsgültigen Vertrag entstehen läßt, wenn ein Onlineanbieter durch sein Programm einen (unbemerkt) falschen Preis bestätigt.
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20.08.2009 15:01 Uhr von Philippba
 
+1 | -3
 
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Immer wird es für den dummen Käufer leichter: Bei uns kaufte mal ein dummer Kunde Papier zum Preis von 45.000 EUR. Preis war falsch. Dann muss sowas zukünftig auch bindent sein.

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