20.08.09 10:54 Uhr
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Gerichtsurteil: Vermieter müssen Möbel rücken

Aus einem Urteil des Berliner Landgerichts geht hervor, dass Mieter nicht dazu verpflichtet sind ihre Möbel wegen Reparaturen, zum Beispiel bei Feuchtigkeitsschäden am Mauerwerk, selbst abzubauen.

Sie sind zwar dazu verpflichtet, die Reparaturmaßnahmen zu dulden, doch der Abbau ist Sache des Vermieters.

Der Vermieter kann den Beginn der Arbeiten also nicht davon abhängig machen, dass der Mieter die benötigte "Baufreiheit" hergestellt hat.


WebReporter: Session9
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Gericht, Gerichtsurteil, Vermieter, Möbel
Quelle: www.gevestor.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.08.2009 12:17 Uhr von ronsen.1
 
+15 | -4
 
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mhm irgendwie hab ich das gefühl das die heutigen gesetze einen vermieter immer mehr zum gekniffenen machen, kein wunder das mietnomaden und andere schweine immer leichteres spiel haben.

es gab doch da so einen fall wo ein vermieter die mieter aus irgendwelchen mieterschutzgruenden nicht rausschmeißen konnte trotzdem diese mehrere monats mieten ausstehen hatten.
Der Vermieter stand deshalb trotz eigentum kurz vor dem ruin, da dieses objekt seine altersvorsorge sein sollte.
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20.08.2009 12:19 Uhr von John2k
 
+12 | -1
 
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Also damit man mir einen Schaden repariert, würde ich sogar mit anpacken bei meinen Möbeln. Könnte ich das körperlich nicht, dann müssten die das alleine machen. Frage mich, warum man sich immer so dermaßen quer allem gegenüber stellen muss.
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20.08.2009 12:29 Uhr von ronsen.1
 
+6 | -1
 
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stell dir vor, du hast omas riesenschrankwand davor, die exakt angebaut und angepasst ist. du hast alles schön da reingestellt und ein weiterer abbau ist einfach absolut kompliziert und fast unmöglich ohne das die schrankwand dabei schäden nimmt.

der vermieter hat nur 3 optionen:
1. alles an eine professionelle firma abzugeben, die die moebel ab und aufbaut (hohe zusatzkosten)
2. selbst ran und das risiko eingehen noch fuer die schrankwand aufkommen zu müssen + die ganze arbeit die er sich dabei macht.
3. den schaden so lassen

wobei 3 schwachsinn ist, also viele moeglichkeiten hat er niocht !
genau das finde ich das schlimme daran, es gibt massig leute die sich noch daneben setzen würden und zugucken wie er sich einen abrackert, einfach weil es sein "recht" ist...
ich denke fuer jeden hier ist klar, das man sich selbst darum kuemmert oder aber wenigstens ordentlich mit anpackt !
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20.08.2009 14:00 Uhr von jpanse
 
+8 | -5
 
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Echt bescheiden Kauf dir mal ein Auto und bezahl die Rate nicht...so schnell kannst garnicht kucken wie die Bude weg ist...aber Mieter die nicht zahlen sind zu dulden? So ein scheiss und jetzt noch sowas...als nächstes muss man dem Mieter noch bezahlen damit er einzieht...ist ja wie auf arbeit....wieviel können sie jeden Monat mitbringen? OK sie haben den JOB

armes DL....
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20.08.2009 15:07 Uhr von xj12
 
+6 | -3
 
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Als Vermieter: biste in Deutschland der letzte Depp. Anderst kann man es net sagen. Ham bei uns im Vereinsheim ein paar Wohnungen mit drin - einen "Mieter" haben wir - Achtung kein Witz - 3 Jahre lang versucht rauszuklagen. Rausbekommen haben wir ihn dann ueber einen Vergleich der uns auch noch Geld gekostet hat. Der hat sich einfach permanent die Miete auf nahezu nix gekuerzt. Da er aber "zahlungswillig" war hatten wir keine Chance den rauszukriegen. Super Deutschland. Ich bin heilfroh dass der Mieter in meiner Wohnung zu den ehrlichen Menschen in D gehoert - is naemlich auch meine Altersvorsorge.
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20.08.2009 18:06 Uhr von mcSteph
 
+3 | -3
 
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XJ12: Wenn die Miete gemindert wird, liegt dafür ein Grund vor. Andernfalls wird ein Gericht recht schnell feststellen, dass die Minderung nicht gerechtfertigt war....

Wenn mein Vermieter eine Reparatur an der Wohnung durchführen will, ist das sein gutes Recht. Ich werde ihn - so gut ich kann - unterstützen, aber wenn ich nicht anwesend bin oder körperlich nicht in der Lage, einen großen Schrank beiseite zu wuchten (Rückenprobleme?) Dann kann er mir daraus keinen Strick drehen, wenn die Handwerker unverrichteter Dinge wieder abziehen, weil sie nix tun können und dafür sichernein wenig Geld in Rechnung stellen werden. Um genau SO einen Fall ging es hier nämlich.
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20.08.2009 21:19 Uhr von schorchimuck
 
+3 | -1
 
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Das Problem in Deutschland ist leider: das wir zu wenig "französisch vorgehen bei Mietnomaden und co.

Wenn ich ein Eigentum vermieten müsste um nicht "privat die Finger heben zu müssen",und dann so ein Mietnomadenpack einziehen würde dann wären die schneller draussen als an schauen könnte.

Bei solchen Leuten macht es sich gut Kontakte zu gewaltbereiten "Osteuropäischen Physiotherapeuten" zu haben.

Die sorgen schnell dafür das dieses Pack freiwillig auszieht.

Angst vor Strafverfolgung braucht man bei sowas dann nicht zu haben weil diese "Physiotherapeutengruppe" ihren Forderungen "Nachdruck" verleihen wird.

Anders wird das leider bei Mietnomaden nicht gehen.
Mit Leuten die so "Asozial und schnorrend" und vor allen dreist zur Sache gehen hätte ich kein Mitleid.

Es ist nur schade das viele Vermieter immer Angst vor Strafverfolgung und co. haben.

Ich möchte nicht wissen wieviele Leute durch solches Gesocks in den Ruin getrieben wurden.

Allerdings gibts in Deutschland leider auch die Kehrseite der Medaille.

Vermieter die trotz guten Zuredens und zuverlässiger Mietzahlung nix,aber auch gar nix an der Hütte machen ausser zu kassieren.

Denen wünscht man natürlich solche "Nomaden" an den Hals.
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20.08.2009 22:08 Uhr von mcSteph
 
+2 | -1
 
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Ihr driftet ab auch, wenn Ihr mir da oben Minusse verpasst habt.... ich finde es richtig, dass festgelegt wird, wer bei Raparaturen an Wohnungen/Wohnungsteilen dafür zu sorgen hat, dass "Baufreiheit" geschaffen wird.

NUR darun ging es in der News, nicht um Mietnomaden oder Messis, die man nicht aus der Wohnung raus kriegt.
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21.08.2009 04:20 Uhr von shadow#
 
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Gutes Urteil: Es kann ja wohl nicht sein dass nichts repariert wird mit der lausigen Entschuldigung dass die Oma ihre Schrankwand nicht abgebaut hat...

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