20.08.09 09:44 Uhr
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Preisschlachten an deutschen Tankstellen gehören zum Alltag

Die Preisschlacht um jeden einzelnen Cent ist ein fast alltägliches Geschäft unter den Tankstellen an Deutschlands Straßen.

Jede Veränderung wird mit Argusaugen von den anderen Unternehmen und Pächtern beobachtet. Unternehmen wie Pächter leiden dabei unter dem billigen Benzin, denn die fixen Steuern bleiben.

Der Tankstellenpächter kann daher schon lange nicht mehr allein vom Benzinverkauf leben. Der billige Preis ist für ihn nur dazu da, den Kunden anzulocken und dann mit Süßwaren oder der Waschanlage Geld zu verdienen.


WebReporter: Havelmaz
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Deutsch, Preis, Tankstelle, Alltag
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.08.2009 09:52 Uhr von Katzee
 
+11 | -4
 
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Dass ich nicht lache: "Unternehmen wie Pächter leiden dabei unter dem billigen Benzin"

Wenn ich sehe, wieviel das Barrel auf dem Markt kostet und wieviel die Mineralölkonzerne kassieren, stimmt das mit den "Unternehmen" ja wohl nicht. Dass den Pächtern die wirtschaftliche Luft abgedrückt wird, liegt ja wohl eher an den raffgierigen Mineralölkonzernen, denn die schreiben ihnen ja vor, welchen Preis sie zu nehmen haben. So läuft das halt im Franchising-Geschäft: Friß, Vogel, oder stirb.

Früher lag die Preisspanne innerhalb eines Tages bei 2 -4 Pfennig, heute liegt sie bei 3 - 15 Cents. Das hat mit dem aktuellen Marktgeschehen nichts mehr zu tun.
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20.08.2009 10:06 Uhr von fortimbras
 
+8 | -3
 
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das schlimmste sind für mich: die mehrmals täglich schwankenden preise um bis zu 5c/l.
man muss immer höllisch aufpassen an welchem tag man wie spät bei welcher tankstelle tankt
ist für mich eh unbegreiflich dass ein paar konzerne das ganze deutsche volk ausrauben und der wirtschaft schaden dürfen
normalerweise sollte man die mineralölkonzerne genauso natürlich auch die strom und gasanbieter zerschlagen und verstaatlichen.
wenn man einen brauchbaren staat hätte würde dann alles für jeden deutlich günstiger werden
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20.08.2009 10:21 Uhr von lina-i
 
+9 | -3
 
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Wenn die Ölkonzerne raffgierig sind, was ist dann der Staat? Der kassiert an jedem Liter Superbenzin mindestens 88Ct. Enthalten sind Mineralölsteuer, Mehrwertsteuer, Ökosteuer und Bevorratungsabgabe.

Bei einem Preis von 1,30 € bleiben also nur noch ca. 40 Ct. für die Konzerne, damit sie das Öl einkaufen/suchen, veredeln, die Arbeiter bezahlen, den Kraftstoff/das Öl transportieren und in modernen Tankstellen anbieten.

Wer ist denn nun raffgierig?
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20.08.2009 10:25 Uhr von sou
 
+2 | -6
 
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vom Staat haben wir wenigstens noch was.

Was haben wir davon wenn die Ölkonzerne sich den Magen vollschlagen?
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20.08.2009 10:59 Uhr von therebel
 
+3 | -2
 
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ich finds irgendwie affig quer durch die Stadt zu fahren um doch noch eine Tankstelle zu finden, die einen Cent billiger ist.
Isst man halt einen Yoguhrt weniger inner woche und schon kann man sich mit anderen Sachen befassen ...
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20.08.2009 11:25 Uhr von w0rkaholic
 
+3 | -2
 
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@therebel: Sehe ich genauso! Bei 2 Cent Preisdifferenz und 40 Litern die man tankt, sind es gerade mal 80 Cent - dafür muss man nicht ne Viertelstunde durch die Gegend fahren!
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20.08.2009 11:48 Uhr von xjv8
 
+5 | -0
 
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Schlachten? Das ist doch ein Märchen. Preisschlachten zwischen Mineralölkonzernen gab es vielleicht mal in grauer Urzeit. Die Konzerne sind sich im allgemeinen einig.
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20.08.2009 11:53 Uhr von seischu
 
+6 | -0
 
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Preisschlacht? Ich lach mich Tod. Ist doch eine Mafia. Ich möchte mal Wissen, wer diesen Artikel bezahlt hat? Shell oder BP?
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20.08.2009 11:54 Uhr von tobe2006
 
+2 | -0
 
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seit wann: können tanekn allein vom benzin leben? seit ich lebe mitsicherheit nichmehr (bin 20 jahre)!

die verdienen doch kaum n cent am liter...
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20.08.2009 12:05 Uhr von John2k
 
+2 | -0
 
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Viele Menschen: können alleine von einer Vollzeitbeschäftigung auch nicht mehr leben.
Vielleicht sollte man das Problem an der Wurzel anpacken und diese dämlichen Rohstoffspekulationen verbieten!
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20.08.2009 12:35 Uhr von Ranzi
 
+2 | -0
 
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Raffgier der deutschen Mineralölkonzerne...

soetwas gibt es auch nur hier in Deutschland...

schauen wir uns mal unsere Nachbarländer Belgien, Luxemburg und Hollan an. Da gibt es sowas nicht. Dort haben alle Tankstellen ein und den selben Preis. Selbst auf den Autobahnen!
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20.08.2009 12:48 Uhr von Ganker
 
+0 | -0
 
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@Ranzi: ähm nein, haben sie nicht. nenne mir ein land an dem die preise zu 100% egal wo man sich befindet gleich sind. beispiel schweiz: direkt an der grenze 100% und dann weiter im land weniger als die 100% "Grenz-Niveau".

Und zu den Steuer Einnahmen vom Staat auf Mineralöle: Das ist auch gut so, dass wir soviel Steuern da drauf haben. Oder hab ihr euch nie gefragt, wieso unsere Autobahnen gut befahrbar sind, sie ständig umgebaut oder gar erweitert werden? Wo soll denn dieses Geld eurer Meinung nach her kommen wenn nicht durch Steuern? Oder wollt ihr wie in z.B. Italien privatisierte Autobahnen haben bei denen ihr alle "paar" Kilometer durch endlos lange Warteschlagen durchmüsst um für die Autobahn zu bezahlen? Also ich möchte das nicht ^^
Aber stimmt schon, diese Preisschwankungen am Tag sind schon sehr extrem. Letze Woche bin ich frühs zur Arbeit gefahren, das rote Licht vom fast leeren Tank war schon an, aber ich war spät dran und wollte später volltanken. Der Liter Super hat frühs 1,289€ gekostet. Nachmittags/Abends nach der Arbeit komme ich immer an der gleichen Tankstelle wieder vorbei, das ist eine "Freie Tankstelle". Und als ich dann den Preisunterschied gesehen hab: Der Liter Super hat dann 1,389€ gekostet. Ich hab dann nur für 10€ getankt, und am nächsten morgen hat der Liter Super nun wieder 1,299€ gekostet. Sowas finde ich auch nicht gerechtfertigt, bzw eigentl verdammt unverschämt!!!
Und das sind dann die Momente wo ich mir denke, ob ich nicht doch lieber auf Ethanol umsteigen sollte, aber da stellt sich mir halt die Frage wo der herkommt...Ob er nicht vll aus Afrika stammt und es nun wieder zig Felder weniger gibt die sonst Nahrung produziert haben :(
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20.08.2009 12:54 Uhr von Azrael_666
 
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Preisschlacht? Ist doch alles Augenwischerei.. mit den paar Cent hin und her machen die Spekulanten Millionen! Das Kartellamt schläft an der Stelle wohl den Schlaf der Ignoranten... sich über die Mineralölkonzerne aufzuregen, trifft allerdings nur die Oberfläche des Problems.

Die größten Abzocker sind immer noch unsere Politiker.. immerhin gehen knapp 80 Cent pro Liter in den Staatssäckel - und werden für Blödsinn wie diesen Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr und Urlaubsfahrten mit Staatskarossen rausgeschmissen. Aber Ihr habt sie ja gewählt.. worüber regt Ihr Euch also auf?!
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20.08.2009 13:47 Uhr von GTE
 
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Warum der Preis steigt? ;-): 1. Die OPEC-Länder steigern ihre Produktion:
- der Benzinpreis steigt.
Dies ist auf grundlegende ökonomische Gesetze unserer Marktwirtschaft zurückzuführen: Die gestiegene Nachfrage nach Tankerkapazität verteuert die Frachtraten überproportional.

2. Die OPEC-Länder drosseln ihre Produktion:
- der Benzinpreis steigt.
Das ist ökonomisch bedingt: Das Angebot sinkt bei gleichbleibender Nachfrage, damit wird die Ware teurer.

3. Im Nahen Osten herrscht vorübergehend Waffenruhe:
- der Benzinpreis steigt.
Die Ruhe ist trügerisch, die Lager werden vorsorglich aufgefüllt. Die zusätzliche Nachfrage erhöht den Marktpreis.

4. Im Nahen Osten wird gekämpft:
- der Benzinpreis steigt.
Hamsterkäufe erhöhen die Nachfrage und damit den Marktpreis.

5. Die Verbraucher sparen:
- der Benzinpreis steigt.
Der Minderverbrauch sorgt dafür, dass die Raffinerien weit unterhalb ihrer Kapazität produzieren müssen. Dies erhöht den Einheitspreis (Kosten pro Liter), den in einer Marktwirtschaft die Konsumenten zu tragen haben.

6. Die Verbraucher sparen nicht:
- der Benzinpreis steigt.
Die Ölgesellschaften erfüllen eine lebenswichtige Funktion in der Martkwirtschaft: Durch Preiserhöhungen wirken sie einer noch größeren Abhängigkeit vom Erdöl entgegen.

7. Die Verbraucher weichen auf Substitute aus:
- der Benzinpreis steigt.
Die Verbundproduktion der verschiedenen Erdöl-Derivate kommt durcheinander. Das erhöht die Kosten pro Liter.

8. Der Rhein führt Hochwasser:
- der Benzinpreis steigt.
Die Versorgungslage wird prekär. Vorsorgebestellungen erhöhen die Nachfrage und damit logischerweise den Marktpreis.

9. Der Rhein führt Niedrigwasser:
- der Benzinpreis steigt.
Die Schiffe können nur zu einem Drittel ihrer Kapazität beladen werden. Die dadurch erhöhte Fracht pro Tonne Ladegut verteuert die Ware.

10. Der Rhein führt Normalwasser:
- der Benzinpreis steigt.
Kaum 25% des eingeführten Benzins erreichen die Schweiz auf dem Wasserweg. Für die Kalkulation spielt daher die Situation auf dem Rhein eine geringe Rolle.

11. Der Dollarkurs steigt:
- der Benzinpreis steigt.
Alle Erdöl-Kontakte werden in Dollar abgerechnet. Die Konsequenzen für den Preis in Schweizer Franken liegen auf der Hand. In einer freien Marktwirtschaft wirken sich alle Änderungen sehr schnell aus.

12. Der Dollarkurs sinkt:
- der Benzinpreis steigt.
Längst nicht alle Abschlüsse auf dem für die Schweiz maßgebenden Spotmarkt in Rotterdam werden in Dollar abgewickelt. Im übrigen dauert es immer eine gewisse Zeit, bis sich Änderungen beim Verbraucher auswirken.

13. Die Lager sind randvoll:
- der Benzinpreis steigt.
Große Lagerbestände drücken auf die Gewinnmarge. Die Filialen der großen Erdölkonzerne leisten freiwillig einen unschätzbaren Beitrag zur Landesversorgung in Notzeiten. In einer freien Marktwirtschaft ist es nur natürlich, dass sich die Konsumenten an den hohen Kosten dafür beteiligen.
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20.08.2009 13:47 Uhr von GTE
 
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Teils 2: 14. Die Lager sind leer:
- der Benzinpreis steigt.
Die hohen Lagerverluste wurden bisher stets von den Erdölgesellschaften zu Lasten ihrer Erfolgsrechnung getragen. Das ist nicht mehr länger möglich.

15. Der durchschnittliche Reingewinn der großen Erdölkonzerne ist gegenüber dem Vorjahr um 380% gestiegen:
- der Benzinpreis steigt.
Die Zahlen ergeben ein unvollständiges Bild. Im Benzingeschäft allein sieht die Lage schlecht aus. Vereinzelt entstanden sogar Verluste, die von den anderen Abteilungen getragen werden mussten.

16. Der durchschnittliche Reingewinn der großen Erdölkonzerne ist gegenüber dem Vorjahr kaum gestiegen:
- der Benzinpreis steigt.
In einer freien Marktwirtschaft kann ein Produzent nur mit einer angemessenen Umsatz-Marge existieren.

17. Ein OPEC-Mitglied stoppt infolge innerer Unruhen sämtliche Exporte:
- der Benzinpreis steigt.
Das Angebot auf dem Weltmarkt hat sich verringert. Die Preise reagieren entsprechend.

18. Ein OPEC-Mitglied nimmt seine Ausfuhren wieder auf:
- der Benzinpreis steigt.
Die seither eingetretene Inflation wurde entgegen den Gesetzen einer freien Marktwirtschaft von den Konzernen aufgefangen. Das kann nicht ewig so weitergehen.

19. Neue Erdölvorkommen werden entdeckt:
- der Benzinpreis steigt.
Es gibt viel zu tun, packen wir’s an. Um die Versorgung in der Zukunft zu sichern, müssen heute gewaltige Investitionen getätigt werden. Die Prokuktionskosten werden ständig höher.

20. Bisherige ergiebige Ölfelder erschöpfen sich:
- der Benzinpreis steigt.
Es wird immer schwieriger und teurer, der unverminderten Welt-Nachfrage nach Öl gerecht zu werden.

21. Zwei Erdölkonzerne fusionieren:
- der Benzinpreis steigt.
Der Zusammenschluss ist ein Signal dafür, dass bei den gegenwärtigen Preisen das Überleben einzelner Gesellschaften nicht mehr gewährleistet ist.

22. Zwei Erdölkonzerne fusionieren nicht:
- der Benzinpreis steigt.
Der von den staatlichen Aufsichtsstellen abgelehnte Zusammenschluss verhindert beträchtliche Rationalisierungs-Vorteile. Die Konsequenzen hat der Konsument zu tragen.

So sieht´s aus ;-)
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20.08.2009 14:31 Uhr von GLX
 
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Da haste wahr mit Deinen ökonomischen Regeln hier ;o)

Aber ich sag euch was, BRENNEN muss das Zeug, die brauchen Dampf da oben.
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20.08.2009 15:34 Uhr von Katzee
 
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@ Ranzi: Wie kommst Du darauf, dass in Belgien alle Tankstellen den gleichen Preis anbieten? Dort gibt es genauso unterschiedliche Preise wie bei uns auch. Teilweise ist es dort sogar noch krasser. Ich habe es schon erlebt, dass am Orteingang eine Tankstelle einen Preis hatte, am Ortsausgang mußte man 5 Cent mehr bezahlen.

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