20.08.09 08:34 Uhr
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Die klassische Spritze könnte bald ausgedient haben

Eine Art Pflaster soll die klassische Injektionsnadel ablösen. Es hat die Größe einer Briefmarke und ist mit vielen winzigen Nadeln gespickt, die hauchdünn sind und den Bruchteil eines Millimeters an Länge haben. Der darauf verteilte Wirkstoff soll so ohne Schmerzen unter die Haut gebracht werden.

Die Entwickler denken vor allem an Erkrankte, die regelmäßig schmerzhafte Injektionen bekommen. Etwa Patienten mit Makuladegeneration, diese müssten einmal monatlich eine Injektion direkt in den Augapfel ertragen, um sie vor dem Erblinden zu bewahren. Das neue Pflaster brächte große Erleichterung.

Die Entwickler des Pflasters erhoffen sich auch Erleichterungen für viele Patienten, die sich ihre Medizin oder Impfungen selbst verabreichen könnten. Man kauft sie einfach in der Apotheke und braucht keinen Arzttermin mehr, so ein Forscher des Georgia Institute of Technology in Atlanta (USA).


WebReporter: bauernkasten
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Sprit, Spritze
Quelle: www.dailymail.co.uk

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.08.2009 08:48 Uhr von Daywalker1974
 
+19 | -3
 
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Und wie sollen dann z.B. Medikamente zur Narkose-Einleitung in die Venen gelangen? Denn das Narkosemedikamennt muss ja nunmal direkt in eine Vene gespritzt werden.
Also ganz ausdienen wird die Spritze wohl eher nicht...
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20.08.2009 09:02 Uhr von fortimbras
 
+2 | -8
 
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welche stoffe müssen überhaupt unter die haut? ich dachte die meisten stoffe müssten in nen muskel aterie oder vene?
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20.08.2009 09:06 Uhr von sirdonot
 
+26 | -0
 
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direkt in den augapfel Oo boah ich muss gleich würgen -_-

tut mir leid für die menschen!
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20.08.2009 09:40 Uhr von tobe2006
 
+22 | -3
 
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und: soll das pflasten dann direkt auf den augapfel?! o0
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20.08.2009 10:13 Uhr von rolf.w
 
+2 | -4
 
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Nun ja: Um mir eine Impfung in den Arm zu geben oder einen Faden zu ziehen bräuchte man auch jetzt nicht zwingend einen Arzt. Und Patienten, die sich täglich mehrmals Insulin spritzen gehen auch jetzt nicht jedes mal zum Arzt. Der Fixer, der sich seinen täglichen Schuss setzt findet seine Ader auch ohne einen Arzt, dem mangelt es eher an der Hygiene.
So ganz verstehe ich da ehrlich nicht, was die Anwendung dieser "Platten" bringen/sein soll. Auf den Augapfel wird man dieses Teil hoffentlich nicht drücken sollen.
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20.08.2009 12:17 Uhr von Dracultepes
 
+5 | -0
 
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Zum Glück spürrt ein Auge kein Schmerz.
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20.08.2009 13:37 Uhr von Nervender_Teenager
 
+5 | -0
 
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Ich fänds toll Ich hab krankhafte Angst vor Spritzen. Das würde jede Impfung leichter machen.
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20.08.2009 13:37 Uhr von denny1252
 
+2 | -3
 
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Davon: habe ich schon vor ca. einem halben Jahr gehört..

Nicht wirklich neu..
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20.08.2009 14:09 Uhr von Hanno63
 
+1 | -0
 
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habe schwere Bedenken mit Spritze , unangenehm aber gut, kann der Stoff ,geziehlt,
in einen direkten Kreislauf verbracht werden je nach Erfordernis.

Bei Pflaster wird es wahrscheinlich Probleme geben durch sensibles Verhalten, selbst ein Wassertropfen auf der Haut löst einen Kratzeffekt aus oder auch ein winziges Sandkorn.
Da müste schon ein desensibilisierendes Mittel integriert sein.
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20.08.2009 14:20 Uhr von DanielKA
 
+1 | -1
 
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ist wohl eher was für sukutanen (unter die Haut) Wirkstoff oder intramuskulären...
Intravenös geht ja wohl mit den kleinen Nadeln schlecht
*klugscheißaus*
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20.08.2009 14:36 Uhr von jonnyswiss
 
+2 | -0
 
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@DesignerDrugV: Was ist das denn wieder für eine dämliche Aussage?
Einem Junkie geht es darum, dass er den zusätzlichen "Kick" durch das heisse Zeugs, das er sich reinspritzt erhält und nicht darum, die Drogen schmerzfrei zu bekommen!

Normalerweise sage ich zu jedem:
Wenn du nichts weisst solltest du besser die klappe halten - oder aber genug an Verstand zu besitzen um dir die richtigen Infos zu holen!
Aber hier denke ich dass du nebst deiner Blödheit und fehlendem Verstand dazu einfach noch viel zu Feige bist, einen (ehemaligen) Fixer selber zu fragen!

Ansonsten: die Hochdruckinjektion ist ja auch schon beinahe Schmerzfrei, konnte sich aber bisher aber auch kaum durchsetzen
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20.08.2009 14:45 Uhr von jonnyswiss
 
+2 | -0
 
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@fortimbras: Nein, die meisten Spritzen werden intramuskulär gespritzt, gefolgt von vielen (z.B. das Insulin, aber auch der Blutverdünner nach der OP) von den Spritzen in das Haut-Fettgewebe.
I.V. (Intravenös) "müssen" nur die wenigsten Medikamente gespritzt werden - im Spital werden die Nadeln so verlegt damit die Salzwasserlösung direkt im Blut aufgenommen werden kann (arum hat man im Spital auch reduzierten Durst - oderr aber vermehrte Wasserlösung), aber auch dass (Notfall-)Medikamente wie z.B. Schmerzmittel auch möglichst sofort zur Wirkung kommen können oder im Körper verteilt werden und dadurch umgehend den nötigen Pegel aufbauen können, der dann durch den Tropf auch stabil auf dem nötigen Nieveau bleiben kann (z.B. Antibiotika)
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20.08.2009 14:54 Uhr von flokiel1991
 
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Ich glaube die überschrifft ist falsch: in der News wird nicht das ende der Spritze beschrieben sondern eher etwas, dass nur für einen kleinen Teil alle Menschen in Betracht kommt. Die Teile sind wahrscheinlich teurer, und es ist nur für die oben beschriebenen Sachen zu gebrauchen. Also es wird weiterhin Spritzen bei Impfungen, Narkosen, Transfusionen, und @DesignerDrugV bei Drogen.
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20.08.2009 15:31 Uhr von Daedalus1337
 
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In den Augapfel: Holy shit. Das ist wohl eins der unangenehmsten Dinge die man sich nur überhaupt vorstellen kann.
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20.08.2009 20:29 Uhr von no_trespassing
 
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Gibt es so ähnlich schon lange: Es heißt InJex (das nadelfreie Injektionssystem):
http://www.injex.de

Für Diabetiker und Impfungen ist das hervorragend. Alle Injektionen, die subkutan (also unter die Haut gespritzt) erfolgen, können damit gemacht werden. Es wird von allen Krankenkassen übernommen, muss allerdings einzeln über den Arzt bestellt werden.

Vielen Ärzten ist das Teil unbekannt, weil sie wahrscheinlich erst den Umgang auch damit lernen müssen.

Bei intravenösen Injektionen hilft es leider nicht. Da muss ich wohl noch warten, bis das endlich erfunden ist. Es wird allerdings Zeit, dass die sich endlich mal damit beeilen.
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20.08.2009 21:02 Uhr von Krebstante
 
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Bei Schmerzmitteln,die gleichmäßig über den Tag verteilt appliziert werden sollen, gibt es ja bereits die Membranpflaster.
Das es diese "Nadelpflaster" bereits seit 1999 in Deutschland geben soll, war mir bisher nicht bekannt, habe ich noch nie in Anwendung gesehen.
Eine Anwendung direkt AM Auge kann ich mir auch beim besten Willen nicht vorstellen,das hört sich ja grauselig an, vielleicht wird das ja in der Nähe des Auges an der Haut angewendet?
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23.08.2009 22:09 Uhr von promises
 
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Ich: wäre auf jeden Fall dafür. Spritzen mag ich nämlich überhaupt nicht.

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