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GB: Filmemacher kam vor Gericht, weil er Strom um weniger als ein Cent "stahl"

Mark Guard ist ein britischer Dokumentarfilmer, der Hausbesetzer begleitete, als sie durch ein offenes Fenster in ein leer stehendes Haus eindrangen. Dabei ging ein Alarm an und die Hausbesetzer machten sich aus dem Staub. Er aber blieb zurück, um wegen des Lärms den Alarm auszuschalten.

Als gelernter Elektriker wusste er, wie man das macht. Dazu musste er für einige Sekunden den Strom im Haus anstellen, um Licht zu haben. Inzwischen war die Polizei eingetroffen und nahm den Filmemacher fest. Trotz Erklärungsversuchen wurde er für sechs Stunden in Haft genommen.

Vor Gericht bekannte er sich nicht schuldig und verlangte, dass der Fall vor einem Geschworenengericht abgehandelt werde. Daraufhin ließ der Vorsitzende die Anklage fallen, um dem Staat, dem der Fall schon über 5.000 Euro gekostet hatte, geschätzte weitere 220.000 Euro zu ersparen.


WebReporter: bauernkasten
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Gericht, Film, Großbritannien, Strom, Cent, Filmemacher
Quelle: www.dailymail.co.uk

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.08.2009 20:34 Uhr von darQue
 
+5 | -5
 
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muhaha: die ösis :D "kaufen sie jetzt UM nur 39,95€ und sie bekommen gratis einen jack lallane-powerjuicer dazu"

zum thema: lächerlich... einfach lächerlich...
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19.08.2009 20:36 Uhr von kommentator3
 
+3 | -4
 
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Naja: man dringt auch nicht einfach in fremde Häuser ein.
Auch Dokumentarfilmer haben hier keine Sonderrechte.
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19.08.2009 20:52 Uhr von Python44
 
+7 | -0
 
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@ kommentator3: Das ist in England rechtlich etwas anders gelagert. Zum Einen, dass z.B. gerade in London tausende Häuser und Wohnungen durch Immobilienspekulanten leerstehen, während die Mieten an die Grenze des Bezahlbaren stoßen. Und sich eine friedliche Hausbesetzerszene bildet (NICHT wie Hamburg Hafenstrasse !!!).

Zum Anderen ist es nach englischem Recht kein Einbruch, wenn man ohne "Gewaltanwendung" ein Haus betritt, z.B. durch eine nicht verschlossene Tür oder ein offenes Fenster. Einzige Möglichkeit jemanden strafrechtlich zu belangen, wäre Sachbeschädigung oder Diebstahl - da darf es dann auch mal Strom für 0,0005 Cent sein ^^
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19.08.2009 21:08 Uhr von Shiftleader
 
+3 | -2
 
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@darQue: verstehe nicht, was die Ösi- Werbung mit der Info aus Großbitannien zu tun hat.

Wohl noch ein Küchenmesser dazu bekommen oder?
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19.08.2009 21:10 Uhr von cyrus2k1
 
+3 | -0
 
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Hausbesetzung ist in England nicht mal illegal: Und wenn man ein paar Jahre in dem Haus gewohnt hat und alle Rechnungen und Steuern dafür gezahlt hat, gehört es einem offiziell!!
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19.08.2009 23:02 Uhr von darkdaddy09
 
+0 | -4
 
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Ist England ein europäisches Land oder im Mittel-: alter? Sorry, aber solche Kosten/ Strafen gibt es nicht mal in Arabien. Wegen 1 Cent wird keiner bestraft.
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19.08.2009 23:36 Uhr von TheRoadrunner
 
+2 | -0
 
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@ darkdaddy09: Wenns danach geht, ist auch Deutschland im Mittelalter:
http://www.sueddeutsche.de/...

Und Steuernachforderungen in Höhe von 1 Cent soll es auch schon gegeben haben.
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20.08.2009 08:55 Uhr von MovieMaster
 
+1 | -0
 
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@Shiftleader: darQue meint das "UM weniger als ein Cent" statt "FUER weniger als einen Cent". Klingt fuer nicht Oesis einfach ziemlich komisch.

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