19.08.09 12:07 Uhr
 507
 

Größte Photovoltaikanlage schafft Solarenergie für 15.000 Haushalte

In Brandenburg würden Unternehmen der Solarbranche einen positiven Trend verspüren, so Brandenburgs Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns (CDU).

Ein herausragendes Beispiel hierfür ist die größte Photovoltaikanlage Deutschlands, die momentan in Turnow-Preilack entsteht.

Dort werden 700.000 Module montiert, die eine Stromkapazität schaffen können, die für 15.000 Haushalte ausreichen würde.


WebReporter: Havelmaz
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Haushalt, Solar
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Furcht vor Schweinepest: Aufregung um polnische Wurst
Baden-Württemberg: Schlachthof, der McDonald`s belieferte, quälte Tiere
Bundesbank-Studie: Sicher, anonym, schnell verfügbar - Deutsche wollen Barzahlung

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
19.08.2009 12:18 Uhr von rubberduck09
 
+2 | -3
 
ANZEIGEN
Rund um die Uhr? Das ist nämlich das größte Problem bei Solaranlagen.
Die liefern leider nur, wenn die Sonne scheint.

Das Samstag-Abend Fußballspiel wird damit leider nicht mit Strom versorgt.

Solange es nicht die Möglichkeit gibt, die Ausfälle Nachts/Schlechtwetter zu kompensieren, seh ich in Solar keine echte Lösung des Energieproblems.
Kommentar ansehen
19.08.2009 12:34 Uhr von Shiftleader
 
+1 | -2
 
ANZEIGEN
naja, nicht ganz richtig: Solche Solaranlagen sind generell keine Insellösungen sondern der Strom wird über die erforderlichen Wechselrichter ins öffentliche Netz eingespeist. Und auch wenn es keine Sonne gibt, also bei düsterem Wetter, wird Strom erzeugt. Halt nur etwas weniger. Im Winter wird dann noch der Schnee beseitigt, falls er auf den Zellen liegt.


Somit kann jeder am Sonnabend den Fußball oder auch Ziehung der Lottozahlen anschauen.
Kommentar ansehen
19.08.2009 12:45 Uhr von phoqueman
 
+4 | -2
 
ANZEIGEN
auch nicht ganz richtig: bei schlechtem wetter bringt eine photovoltaik anlage nicht nur etwas weniger sondern deutlich weniger als als bei vollast. die auf meinem elternhaus liefert an einem grauen dezembertag etwa 1/8 der leistung die sie an einem julitag mit blauem himmel liefert (ok da kommen noch effekte wie kürzere tage und flacherer einfallswinkel hinzu)

das problem ist halt dass solar energie bislang nur spitzenlaststrom liefert der dann wenn ne große wolke aufzieht blitzschnell von konventionellen kraftwerken mit aufgedangen werden muss
Kommentar ansehen
19.08.2009 13:27 Uhr von saber_
 
+4 | -2
 
ANZEIGEN
@phoquieman: aber bevor die konventionellen kraftwerke hochfahren ist der strom schon weg - du willst aber trotzdem dein fussballspiel im fernsehen geniessen ohne grosse schwankungen im netz...


wenn man mal von dieser groesse ausgeht... alle 15000 haushalte kommen grad heim und fangen an zu kochen und waesche zu waschen und fernzusehen und weiss der teufel von noch... und auf einmal kommt eine gewitterfront und es wird dunkel (das passiert manchmal richtig schnell!)... und ploetzlich muss an anderer stelle ein konventinelles kraftwerk auf hochtouren gebracht werden um den energiehunger zu decken... aber hierbei geht es ja nicht um die grossen kraftwerke...weil die brauchen ne zeit bis sie hochgefahren werden... es sind so kleine powerstations mit verbrennungsmotoren oder gasturbinen die richtig schnell ihre leistung abgeben koennen....

aber hauptsache man schuetzt die umwelt mit solarzellen (man ignoriert einfach die tatsache das die alten umweltverschmutzer immer noch da sein MUESSEN um die solarzellen ueberhaupt wettbewerbsfaehig zu halten)
Kommentar ansehen
19.08.2009 13:30 Uhr von phoqueman
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@matthias: eben nicht, die meisten konventionellen anlagen sind viel zu träge um hochzufahren. ein kohlekraftwerk braucht 3-4 tage um in den effektiven lastbetrieb zu kommen.
GuD Kraftwerke sind zwar schneller, brauchen aber auch paar Stunden zum anfahren.
Die einzige Lösung (und so wirds im moment gemacht) ist dass man die konventionellen Kraftwerke "blind" mit laufen lässt.
dann freuen sich die grünen dass der anteil an regenerativen energien hoch ist, der co2 ausstoß und erdgasverbrauch sinkt aber nicht.
Kommentar ansehen
19.08.2009 13:40 Uhr von Gades87
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@saber_: für solche sachen gibts pumpspeicherkraftwerke. die können innerhalb kürzester zeit die energie, die sie in der nach, wenn der strom nicht gebraucht wird, wieder abgeben. das kann in unter einer minute passieren.

das photovoltaik nicht alleine nutzbar ist sollte jedem klar sein. deshalb muss man halt aus allen bereichen, wie wasserkraft, bio, wind, sonne, geothermie usw einen brauchbaren mix herstellen.
Kommentar ansehen
19.08.2009 13:50 Uhr von saber_
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
@gades87: aber dir ist hoffentlich bewusst das man fuer ein pumpspeicherkraftwerk auch ein oberbecken braucht in dem man das wasser auch speichern kann?

ess ja nun auch gegenden geben wo die natuerlichen gegebenheiten nicht so optimal sind wie hier am alpenrand...
und im flachland ein pumpspeicherkraftwerk bauen ist herzlich sinnfrei;)
Kommentar ansehen
19.08.2009 14:01 Uhr von flipper242
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
immer das: gleiche spiel mit der Volksverblödung.

Zitat: ... schaffen können 15000 die für 15.000 Haushalte ausreichen würde.

mehr konjunktiv geht kaum.

Es werden immer nur die installierten Leistungen angegeben nicht die effektiven. Und die installiereten beziehen sich halt auf 100%er Nutzung. Beispiel WKA z.Z. installiert ca. 25000 Megawatt tatsächliche Lieferung im Jahresdurchschnitt

Photovoltaikanlagen sind sowieso nicht brauchbar, schon gar nicht mit den bestehenden Einspeisevergütungen nach EEG...ok Fehler für die die sie Betreiben ist es ein Geschäftsmodell bzw. Geldanlage. Da sie aber eh nur 0,3% gesamt liefern.......

Nicht anders verhält es sich mit den WKA (Windkraftanlagen), solange es hier keine vernünftige relativ verlustfreie Enegiespeicherung gibt nutzen sie nichts. Eher das Gegenteil ist der Fall, durch die nicht stetige Lieferung muss man schnell anfahrbare Turbinen haben, etwas was konventionelle Kraftwerke nicht wirklich können.
Daher werden Gas-Turbinen zur Stromerzeugung gebaut die es schaffen unter 10 Minuten hochzufahren.
Netzbetreiber mußten daher ein Erzeugungsmanagement einrichten um die Produktion zu steuern.
Soll heissen es werden durch die Windräder mehr kleine Kraftwerke gebaut die Gas zur Stromerzeugung verbrennen. Es werden keine Kraftwerke eingespart sondern neue errichtet, die teueres Gas verbrennen und dieses Gas kommt hauptsächlich aus Staaten der ehemaligen Udssr von dene wir uns abhängig machen. So haben wir eine tolle Preissteigerung durch EEG Einspeise Vergütungen und höhere Erzeugerkosten.


In der regelmäßigen Stromrechnung, wird der EEG Preis auf gelistet, könnt ihr ja mal nachschauen was das ohne wirklichen Nutzen zZ so kostet. Gerne wird mit dem Merit-Order Effekt argumentiert nur sind die indirekten kosten da völlig ausgeblendet.

Der Lobbyist freut sich und der Bürger zahlt, für ein angebliches hehres Ziel.
Kommentar ansehen
19.08.2009 14:04 Uhr von flipper242
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
ups da fehlt was: ---> Beispiel WKA z.Z. installiert ca. 25000 Megawatt tatsächliche Lieferung im Jahresdurchschnitt davon um die 20%

Nochmal als Ergänzung, leider nicht jeden Tag 20% sondern mal 100% und auch mal gar nichts
Kommentar ansehen
19.08.2009 14:12 Uhr von Gades87
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
das die äußeren bedingungen zu beachten ist steht eigentlich nicht zu frage, weil wie du ja schon geschrieben hast, ohne brauchbaren baugrund ist so ein kraftwerk sinnfrei.

ps. und ja ich weiß doch recht viel über pumpspeicherkraftwerke, weil wir (gruppe aus 4 leuten) in der schule (fachabi) ein modell gebaut und eine dokumentation geschrieben haben.
Kommentar ansehen
19.08.2009 14:38 Uhr von saber_
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@gades87: hab nie behauptet das du keine ahnung davon haettest... hab dich eher darauf hingewiesen einige andere aspekte zu beachten.... passiert auch den schlausten menschen das sie mal etwas ausser acht lassen was doch relativ wichtig ist;)

aber an dieser stelle muss ich dir doch sagen das du weniger ahnung davon hast als du denkst... nur weil man ein modell baut heisst es noch lange nicht das man ahnung davon hat... ich selber war in der fos und danach studium maschinenbau...von daher weiss ich wieviel man seit der fos dazugelernt hat - und das ist sehr viel... so viel das du am ende denkst du waerst in der fos hohl gewesen;)
Kommentar ansehen
19.08.2009 14:47 Uhr von Gades87
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
das ist ja eigentlich bei jeder folgenden schule/bildungsstätte so, dass man am ende denkt wie "dumm" man doch vorher war^^. hab am ende der realschule auch gedacht das ich einiges weiß, aber dann beim fachabi (bei mir hieß es BOS, bei dir FOS ist aber das gleiche) wird einem bewusst wie rapide die lernkurve nach oben geht.
nun gut. langsam ist das hier zuviel offtopic^^
Kommentar ansehen
19.08.2009 16:22 Uhr von xj12
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Photolovoltaik: ist absolut sinnfrei! Augenwischerei sonst nix - und wird schoen vom Staat unterstuetzt. Die Dinger verbauchen unmengen an Energie in der Herstellung - geben den Strom nur unregelmaessig ab - und koennen kein Kraftwerk ersetzen - wurde ja schon ausgefuehrt. Sinnvoll im Sinne (toller Satz ich weiss) von Oekologisch sind nur Solarwaermepanelle aufm Dach. Warmwasser kann relativ lange gespeichert werden, die Herstellung der Dinger ist weit weniger aufwendig - und sogar im Winter wird das Wasser richtig warm. Ach ja und Co2 Einsparung - so a Schmarrn! Schon mal so ein Solarfeld gesehen? Auf der Flaeche koennte man auch schoen irgendwelche riesigen Co2-fressenden huebschen Pflanzen anpflanzen. Reduziert Co2 rund um die Uhr ( naja Nachts au net jajaja Photosynthese ich weiss...) - ach ja und Pflanzen sind weitesgehend wartungsfrei und die eventuelle Entsorgung geht fast von selbst.
Kommentar ansehen
19.08.2009 16:26 Uhr von xj12
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Nachtrag: wenn man schon Photovoltaik aufbauen muss dann doch bitte auf bestehenden Gebaeuden. Dafuer Freiflaechen zu verschwenden - da krieg ich nen Hals. Wenn interessiert wie das in der Realitaet aussieht, dem kann ich nur eine Bahnfahrt von Augsburg nach Muenchen empfehlen - da faeht man durch so einen "Solarpark". Traumhafter Anblick.

Refresh |<-- <-   1-14/14   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2018 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Kurden bitten Assad um Hilfe
Nanobots können ohne Nebenwirkungen Tumore verkleinern
Fahranfänger gestoppt: 18-Jähriger rast mit fast 200 km/h durch Berlin


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?