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Stadt bekommt Millionenkredit von Bürgern

Die Stadt Quickborn hat nun ein finanzielles Problem durch eine geniale Idee gelöst. Anstatt das millionenschwere Geld von der Bank als Kredit zu fordern, werden nun die eigenen Bürger einspringen und der Stadt das fehlende Geld leihen.

Nun muss die Stadt keine Zinsen an die Banken zahlen und kann das Geld der Bürger selber anlegen. Laut Bericht seien die Beträge der Bürger meistens über 5.000 Euro. Ein Mann, welcher nicht aus Quickborn stammt, soll anscheinend eine Millionen Euro anlegen wollen.

Mit so viel Hilfe hätte die Stadt nicht gerechnet. Nun sind innerhalb von drei Tagen über vier Millionen Euro zusammen gekommen. Ob das ganze Rechtlich in Ordnung ist, prüft derzeit das Ministerium.


WebReporter: luckyluc
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Million, Stadt, Bürger
Quelle: www.shz.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.08.2009 15:15 Uhr von luckyluc
 
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Das ist ja mal eine Krasse idee. Die Banken werden wohl richtig sauer sein, dass Sie nun nicht die Zinsen bekommen. Schauen wir mal ob das ganze vom Ministerium akzeptiert wird...
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18.08.2009 15:49 Uhr von tejoe
 
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@autor: das millionenschwere Geld klingt komisch

aber super Aktion
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18.08.2009 15:49 Uhr von Seb916
 
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wenn es dieses Prinzip auch für Privat-Leute geben würde (die Leute mit mehr Geld geben denen die etwas weniger haben eine Leihgabe) könnte man den Banken endlich mal ein wenig Druck machen...
Aber das wäre sicher zu schön - denn jeder weiß am Ende gewinnt immer die Bank ;-)
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18.08.2009 15:55 Uhr von tejoe
 
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lest die Quelle: niemand konnte weniger als 5000€ anlegen. Das war der Mindestbetrag. Alle Anleger kriegen 3% Zinsen, was im Moment kaum bei einer Bank zu bekommen ist.
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18.08.2009 15:59 Uhr von PakToh
 
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@Seb916: Hi, warum soltle es das Prinzip nicht im privaten geben?!?
Im Gegenteil da komtm es doch her oder wer hat sich nciht schon mal 5 Euro geliehen und am nächsten tag wieder gegeben?
Im Prinzip ist das hier nichts anderes.
Nur dass es um mehr Geld geht und eben um etwas lädgeres, aber prinzipiell geht das, ebenso sind Geschäftsformen wie OHG oder KG nichts anderes als genau das: Jemand mit Geld gibt jemand mit einer guten Idee Geld, um seine Idee umzusetzen, wobei in der OHG beide als Geschäftsführer arbeiten und in der KG derjenige mit Geld eifnach nur Geld gibt und später wieder haben will.

Generell muss man hier aufpassen, dass es keine Bestechung gibt / es keine derartigen Bevorzugungen gibt, aber bei Wahlen dürfen auch Wahlkampfspenden gegeben werden, solange alles richtig verbucht wird, von daher sollte es auf jeden Fall erlaubt sein (egal ob es das ist).
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18.08.2009 16:00 Uhr von Oberhenne1980
 
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Keine schlechte Idee, aber ich würde bei sowas nur mitmachen, wenn im Rahmen einer Geberversammlung demokratisch darüber entschieden wird, was mit dem Geld passiert.

Sonst fließt das Geld nur wieder in irgendwelche Millionengräber, in denen der Stadtrat seine Fraktionsstreitereien austrägt.

Ich denke jeder hier kennt aus seiner Heimatstadt derartige "Prestigeprojekte".
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18.08.2009 16:03 Uhr von Oberhenne1980
 
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Zusatz: Wobei ich mich fragen muss, wie die Stadt des Geld zurück zahlen will. Es ist ja nicht so, dass das Geld auf nem Festgeldkonto angelegt wird, sondern die Stadt selbst muss damit ja ihre Ausgaben decken. Strassensanierungen, Kanalsanierungen, etc. pp.
Wo da dann 3% Zinsen rausspringen sollen, ist mir ein Rätsel.
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18.08.2009 17:30 Uhr von GatherClaw
 
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@Oberhenne1980: Naja, die machen das so wie als wenn das Geld von einer Bank gekommen wäre.


Das Geld kann wahrscheinlich nie zurückgezahlt werden und die Stadt zahlt immer mal nen bischen was, wies halt so beim Kredit ist.


Grüße
Gather
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18.08.2009 18:31 Uhr von chip303
 
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@seb916: das gibt es schon, gegen geringe Zinsen und Gebühren... ich weiß grade nicht, wie die Firma heißt, aber über eine Bankähnliche Gesellschaft (die auch die Bonität des Kreditnehmers prüft) gibt der eine 300, der nächste 500 usw, bis der gewünschte Betrag erreicht ist...
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19.08.2009 01:49 Uhr von CHR.BEST
 
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Eigentlich kassiert die Stadt auf diese Weise nur den Gewinn, den ansonsten irgendeine Bank einstreichen würde.
Klar, daß sie davon profitiert.

Übrigens war sowas im Mittelalter durchaus üblich, wenn z. B. ein kostspieliges Gebäude wie ein Dom gebaut werde sollte, legten die wohlhabenden Bürger Gold und Schmuck zusammen um damit das Vorhaben zu finanzieren. Zinsen gabs damals zwar keine für das Geld, aber dafür wurden die Gesichter der Spender als Dank in den Malereien und Statuen verewigt.

Damals wurden zumindest nur die gut betuchten Bürger zur Kasse gebeten. Heute wird hingegen das Kapital geschützt und der Staat presst denen, die wenig bis nichts haben, ständig immer noch mehr ab.
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19.08.2009 02:22 Uhr von RycoDePsyco
 
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@Seb916: Das gibt es auch schon einige Zeit für Privat.

Leider weis ich nicht mehr wie das ganze heißt.
Aber da gibt es eine Webseite wo Privatpersonen Privatpersonen oder Unternehmer unterstützen

Musst halt mal Googeln...
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19.08.2009 09:41 Uhr von Oberhenne1980
 
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CHR. BEST: Sicher, dass Du nicht den ganz so freiwilligen Ablasshandel meinst?
Da wurden nämlich nicht die wohlhabenden Bürger, sondern das arme Volk geschröpft und so beispielsweise der Petersdom finanziert. Dass es für den einen oder anderen besonders reichen Sünder eine Malerei gab, will ich aber nicht bestreiten.
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19.08.2009 11:00 Uhr von delatow
 
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@all: das ganze heisst auch Kommunalanleihe, ziemlich ausfallsicher, da eine Stadt de fakto schlecht pleite gehen kann. So auf jeden Fall nicht schlecht .
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19.08.2009 11:38 Uhr von Oberhenne1980
 
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@ delatow: Interessant. Erzähl das mal den Ländern und Kommunen, dass sie nicht pleite gehen können. Die werden vor Freude weinen und endlich die ganzen Schulen, Strassen und sonstwas renovieren. Endlich ist unermesslich Geld da, mit denen Arbeiter und Baumaterial bezahlt werden können. Hurra, hurra, hurra! Endlich müssen keine Freibäder und Kultureinrichtungen geschlossen werden. Lasst uns Geld ausgeben, denn Pleite können wir da ja nicht gehen!

Nur weil etwas nicht pleite gehen kann, heisst das noch lange nicht, dass Geld da ist. Schon gar kein Geld um irgendwas zurückzuzahlen. Was glaubst Du denn warum eine Großteil von Städten und Gemeinden von Stromnetz bis Abwassernetz ins Ausland verkauft hat? Weil man es nicht mehr zahlen konnte. Ob nun der Wasserpreis steigt ist dann ja egal, Hauptsache die Stadt hat kurzfristig Kohle bekommen. Dass das jetzt dank Finanzkrise und Pleitewelle nach hinten los ist, hat ja keiner wissen können.

Ich könnte wetten, dass man, wenn es um die Rückzahlung der Leihen samt Rendite geht, auf genau solche Schildbürgerideen kommt.

Frei nach dem Motto: Wir zahlen dem Bürger sein Geld mit dem Kapital zurück, dass wir im gleichzeitig mit erhöhten Müll-, Abwasser- und sonstigen Gebühren aus der Hosentasche ziehen.
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19.08.2009 18:03 Uhr von CHR.BEST
 
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@ Oberhenne1980: Soweit ich mich noch erinnern kann, war es ein ganz frühes Bauwerk. Die Szene wurde mit Laiendarstellern verfilmt. Darin war zu sehen, daß vornehm angezogene Damen und Herren ihren Schmuck abnahmen, ihn in ein Gefäß warfen und damit wurde dann der Bau finanziert. So oder so ähnlich dürfte es ein mittelalterlicher Chronist (was es heutzutage leider nicht mehr in der Form gibt) für die Nachwelt schriftlich festgehalten haben.

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