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Immobilien kaufen zahlt sich aus

Die Entscheidung für den Kauf einer Immobilie ist schwerwiegend und sollte daher gut überlegt sein. Aufgrund der momentanen Wirtschaftslage zahlt es sich jedoch oft aus, eine Wohnung oder ein Haus zu kaufen und nicht, wie bisher bevorzugt, zu mieten.

Bedingt durch die derzeit günstige und geförderte Finanzierung bietet das Kaufen einer Immobilie bereits nach wenigen Jahren mehr finanzielle Vorteile als das Mieten. Eine wichtige Rolle dabei spielt aber auch die Immobilienwertentwicklung und die Höhe der Zinsen.

"Finanztest" berechnete das Model anhand einer 100 m² Wohnung für 180.000 Euro mit der Annahme, dass diese jährlich um ein Prozent im Wert steigt.


WebReporter: jukado
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Kauf, Immobilie
Quelle: news.immobilo.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.08.2009 19:03 Uhr von jukado
 
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Auch ich bin der Meinung, dass sich der Kauf einer Immobilie mehr lohnt, da man so die Wohnung oder das Haus irgendwann sein eigen nennen kann und nicht nur zahlt und am Ende ohne etwas dasteht.
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18.08.2009 20:03 Uhr von Xeeran
 
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Ein Haus-: oder Wohnungskauf lohnt sich in meinen Augen immer. Nicht nur aufgrund der finanziellen Aspekte, sondern auch wegen den Entfaltungsmöglichkeiten und der Gewissheit, alles was man an der Wohnung macht, darf auch so sein und das für immer.
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18.08.2009 21:39 Uhr von maretz
 
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na ich weiss ja nicht Es mag ja sein das es sich lohnt nen Haus zu kaufen - nur muss man da eben nen paar Punkte bedenken:

a) Bei meiner Mietwohnung kann ich - falls z.B. die Nachbarn meinen nur noch action machen zu wollen - einfach ausziehen und mir ne neue Bude suchen. Bei einer gekauften Bude muss ich dagegen im Zweifel mit den Nachbarn leben - oder hat grad jemand nen paar zigtausend (bis >> 100.000) Euro übrig nur um mal kurz wegen der "lieben" Nachbarn umzuziehen?

b) Viel gravierender noch: Momentan wird kaum einer wissen ob sein Job in 5 Jahren noch da ist. Bei einer Mietwohnung binde ich mir nicht im Vorfeld schon soviele Schulden ans Bein das ich ohne Job diese nicht zahlen könnte. Bei einem Haus kommt es dann im dümmsten Fall zur Zwangsversteigerung -> und wenn diese schlecht läuft steht man am Ende ohne Haus und mit nem Berg von Schulden da...

Weiterhin stört mich an ner eigenen Wohnung: Wenn man selbst mal keine Lust auf die Wohnung mehr hat muss man gucken das man die (vernünftig) vermietet bekommt. Steht die Leer zahlt man nur selbst - und hat man Pech mit den Mietern (irgendwelche die einen die Bude in Stücke kloppen und danach einfach verschwinden bzw. keine Miete zahlen) kann man sich auch gleich noch darum kümmern. Und leider ist es momentan fast schon nen Volkssport irgendwelche Rechnungen nicht zu bezahlen (dafür aber dann auf Raten neue Dinge zu kaufen... Wenn man die Miete schon nicht zahlt und das schlechte Gewissen ruft - na, dann beruhigt man das am besten indem man sich vor den neuen 37"-LCD-Fernseher hockt...)

Daher würde ich momentan keine Wohnung kaufen sofern es nciht unbedingt nötig ist. Denn wenn dann würde ich mind. nen Reihenhaus nehmen - oder nen einzeln stehendes Haus. Eine Wohnung in nem Mehrfamilienhaus würde ich nicht unbedingt kaufen - da ich hier auch noch extremer von den Nachbarn abhängig bin und gleichzeitig nichtmal machen darf was ich will...
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19.08.2009 00:57 Uhr von surenhohn
 
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@maretz: Alles korrekt erkannt! Kleine Anmerkung noch: Die Immobilienpreise sind in D irrwitzig überteuert, genau wie in den USA vor 2 Jahren ;) Viele verschulden sich Oberlippe-Unterkante nur für eine Bude, die sie dann 20 Jahre oder länger abzahlen. Mal abgesehen von den ganzen Kosten (Hausgeld, Instandhaltung, Maklerprovision) geht man
a) ein Risiko ein (Wertverlust zb. wenn nebenan die schöne Gründfläche auch noch zuzementiert wird, was ja in D der Trend ist)
b) gewinnt finanziell REIN GAR NICHTS.

Egal was die von Finanztest ausgerechnet haben, wer 180.000€ anlegt (PS in einer Grosstadt bekommt man dafür garantiert keine schöne 100m2 Wohnung nur mal nebenbei) - selbst mit miesen Zinsen auf Tagesgeld gibt es auf lange Sicht mehr Rendite. Bei 3% (mit Aktien auf 30 Jahre sicht sehr untertrieben) sind das immerhin gut 450€ Zinsen pro Monat. Das ist fast eine Kaltmiete. Mit konservativen 5% schon 750€...

Wer glaubt eine Immobilie sei eine gute Geldanlage hat von Geldanlegen keine Ahnung. Das haben zich Tests bereits bewiesen. Also ich hab nach 30 Jahren lieber 430.000€ Euro auf dem Konto und nie Mietwohnung, als eine 30 Jahre ältere Immobilie wie ein Glotz am Bein. Zumal es Bevölkerungstechnisch und standortsbedingt (Staatsverschuldung, Politik, Entwicklung, EU = 4. Reich etc.) stetig abwärts geht. Ich bin mir sicher in 30 Jahren werden Menschen lieber woanders wohnen wollen als in Steuerland.
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19.08.2009 01:24 Uhr von Bud_Bundyy
 
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@ surenhohn: "wer 180.000€ anlegt"

Von anlegen geht keiner aus, den nim Regelfall wird die Wohnung finanziert, da Geld nicht ausreichend vorhanden.


Ich zahle für meine Wohnung durch den Kauf monatl. rund 100-140 € weniger als Miete.
Nach spätestens 30 Jahre gehört sie mir.
Ich sehe keine Nachteile.
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19.08.2009 02:11 Uhr von CHR.BEST
 
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Kein Wunder: Dadurch, daß immer mehr Menschen in Deutschland verarmen, sind sie gezwungen (bzw. werden gezwungen), ihre Immobilien zu verkaufen.

Das Glück weniger speist sich hier aus der Not vieler. Daher könnte es sein, daß solche Dramen, wie dieses gesprengte Haus, in Zukunft zunehmen werden.
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19.08.2009 07:09 Uhr von maretz
 
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@surenhohn: Naja - einen Fehler hat deine Rechnung auch: Nehmen wir mal an du zahlst 400 Euro Miete/Monat. Würdest du dir jetzt ne kleine Wohnung kaufen dann zahlst du 600-800 Euro Abtrag/Monat. Sofern der Job also sicherer ist würde sich das dann schon wieder (ggf.) lohnen - da die Miete ja wegfällt. Und danach ist das nen recht einfaches Rechenwerk:

100.000 E / 800 E = 125 Monate (d.h. mit Zinsen usw. 15 Jahre). In diesen 15 Jahren könntest du 400 E / Monat anlegen (d.h. die Differenz zwischen Miete und Abtrag - da du ja den rest genauso ausgibst). Nach 15 Jahren dreht sich das ganze aber um: Der Hauseigentümer könnte jetzt 800E/Monat anlegen -> du weiterhin nur 400 (Mietpreissteigerungen mal aussen vor gelassen). D.h. nach 30 Jahren hat sich das ganze spätestens ausgeglichen... Dafür hast du beim eigenen Haus natürlich nicht den Nachteil das dein Vermieter irgendwann kommt und Eigenbedarf anmeldet...

Wie gesagt - für mich hat beides durchaus seine Vor- und Nachteile. Denn auch bei einer Mietwohnung kann es dir natürlich passieren das deine Wohngegend sich verschlechtert - nur ist hier die Chance deutlich höher: Du brauchst nur das Pech haben das
- z.B. der Staat mal wieder fröhlich munter alles an Aussiedlern in deinen Wohnblock stopft (und hier gebe ich den Aussiedlern KEINE Schuld - wenn man Türken und Kurden z.B. in eine Bude steckt dann ist schon eine gewisse Chance für Action da -> da wäre die Stadtplanung eher etwas verantwortlich...)
- du das Glück hast das die Jugendlichen in deiner Umgebung auf dumme Ideen kommen und plötzlich die Gegend dafür bekannt ist das man Nachts romantisch im Schein der brennenden Mülleimer spazieren gehen kann
-...
-> nur kannst du bei ner Wohnung halt schneller den Ort wechseln. Dafür musst du aber eben auch was vernünftiges finden - d.h. sowohl ne gute Wohnung (keine Schäden, gute Lage,...) als auch darauf hoffen das dort die Nachbarn besser sind...
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19.08.2009 10:03 Uhr von John2k
 
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@surenhohn: Du vergisst allerdings die Inflation. In 30 Jahren ist dein Geld nicht mehr das wert, was es heute war.
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19.08.2009 11:15 Uhr von yiggi
 
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Immobilien rentieren sich doch: Das von Finanztest gezeigte Beispiel hat einige genau definierte Eckpunkte. Somit ist er nicht für jeden gleichermaßen reproduzierbar. Fakt ist aber das momentan die Zinsen runter gehen bzw. schon sind. Für Menschen die endlich ihr eigenes Haus kaufen wollen, sei es auch aus den unterschiedlichsten Gründen, ist das momentane Zinstief und die Unmenge an Fördermöglichkeiten die es in Deutschland gibt auf jeden Fall ein Grund sich dem Thema aktuell anzunehmen.

Wer den Erwerb von Immobilien als Anlageobjekt sieht, also Geld verdienen will, sind sicherlich noch weitere Kriterien ausschlaggebend. Denn den Anleger interessiert in erster Linie die Rendite. Wie man die berechnet und so verschiedene Angebote vergleichen kann, habe ich hier gefunden:
http://www.test-und-preisvergleich.de/...

Wie schon am Anfang beschrieben, letztendlich muss jeder einzelne genau für sich prüfen, in wie weit eine Investition in Immobilien in Frage kommt. So ein Test kann nur einen Rahmen liefern, auf was man alles achten sollte. Die individuellen Voraussetzungen sind zu unterschiedlich.

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