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Usain Bolts Fabelweltrekord: Sportmediziner liefert Erklärungsansätze

Der Verbandsarzt der österreichischen Leichtathleten, Alfred Engel, liefert mögliche Gründe für Usain Bolts unglaubliche Überlegenheit. Biomechanische Erklärungen würden zwar zu kurz greifen, dennoch liegen Bolts physische Vorteile, etwa bei der Körpergröße, auf der Hand.

"Es zeigt sich, dass die Körpergröße eine entscheidende Rolle einnimmt", so Engel. Ein weiterer Faktor sei Bolts unglaubliche Reaktion, schließlich hängt er die Konkurrenz stets auf den ersten 40 Metern ab. Dies sei weniger eine Frage der Biomechanik, sondern ein Fall für die Gehirnforschung.

Eine entscheidende Rolle komme den körpereigenen Substanzen zu: Wie rasch die Muskulatur aktiviert werden kann, sei von der Zahl der Verbindungen zwischen Nerven und Muskeln abhängig. Wenn Bolt über sehr viele Kontakte verfügt, dann könne er Dinge tun, "die sonst keiner erreichen kann".


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WebReporter: mediareporter
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Sport, Erklärung, Usain Bolt
Quelle: www.rooster24.com

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.08.2009 11:49 Uhr von mediareporter
 
+0 | -0
 
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Ob das alles ausreicht, um Bolts drückende Überlegenheit zu erklären? Oder lässt sich die doch eher mit nachlässigen Dopingkontrollen in Jamaika begründen? In der Quelle erklärt Sportmediziner Engel das Phänomen ausführlicher und plädiert dafür, nicht jede ausgezeichnete Leistung unter Dopingverdacht zu stellen.
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18.08.2009 12:01 Uhr von nopulse
 
+5 | -4
 
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denke: schon, dass da was dran ist. was bolt dopt, dopen alle anderen wohl auch schon lange - im verhältnis bleibt er eine ausnahmeerscheinung. aber dass diese zeiten legal möglich sind, will mir nicht einleuchten...
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18.08.2009 12:09 Uhr von Vincitore89
 
+9 | -8
 
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Doping hat nichts mit Leistungsfähiger zu tun. Das wollen die meisten nicht verstehen. Doping unterdrückt meistens nur den Schmerz, zum Beispiel kann ich dann statt 1000m 3000m laufen, weil ich nicht merke das ich schon lange am Limit bin, aber ich werde wohl kaum viel Leistungsfähiger. Grundvoraussetzungen müssen gegeben seien, das gleiche gilt für Phelps....
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18.08.2009 12:15 Uhr von nopulse
 
+3 | -3
 
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naja: es lässt sich schon was machen, um die unmittelbare leistungsfähigkeit zu steigern - aber halt eher bei ausdauersportarten. es geht halt darum, wie auf jamaika trainiert wird - beim wettbewerb selbst wird seit ben johnson wohl nicht mehr gedopt hoffe ich mal ;) aber klar: bolt hat - ähnlich phelps im wasser - die perfekten voraussetzungen für seine disziplin
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18.08.2009 12:27 Uhr von John-Lee
 
+2 | -5
 
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Start verbessert aber: Auf den ersten 40m läuft eher hinterher oder gleich auf.
Richtig schnell wird er erst ab der Hälfte.
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18.08.2009 13:15 Uhr von meep
 
+10 | -0
 
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Bei seinem Weltrekordlauf: hatte er eine ziemlich "schlechte" Reaktionszeit und war auf den hinteren Plätzen, anders als es hier in der News beschrieben wird !

Heute gabs in der Zeitung eine Grafik mit den Reaktionszeiten der Finalisten.
Die beste hatte R. Thompson mit 0,119 Sekunden.
Bolt hatte von 8 Starten nur die sechstbeste Zeit (0,146s). Gay war etwas besser mit 0,144s.
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18.08.2009 13:56 Uhr von MinimalMyAss
 
+4 | -7
 
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Rassisch bedingt durch die längeren Muskeln von Schwarzen haben diese hier Vorteile
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18.08.2009 14:12 Uhr von Keltruzad1956
 
+6 | -1
 
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Naja....also: keiner will hier Rassistisch klingen und ich schon garnicht. Aber ich denke, dass es an der evolution liegt, einige Menschen bekamen Weißehaut, damit sie wesentlich mehr lebensnotwendige Sonneneinstrahlung abbekommen. Bei anderen wiederum, die sehr starker Sonneneinstrahlung ausgesetzt waren über die jahrtausende, bildete sich eine starke pigmentierung der Haut, die weniger Sonneneinstrahlung einfallen lies. Wenn wir nun diesen Evolutionstechnischen Vorteil auf diese Disziplin des Sports beziehen, ist davon auszugehen, dass in Afrika die Menschen lange Zeit, sehr viel, sehr lang und sehr schnell (zum Beispiel wegen Raubtieren) laufen mussten. Also ist es nicht unfair, dass die meisten schwarzen einfach besser Rennen können, wenns um Sport geht, es ist einfach in ihrer Natur. Bolt ist halt die superlative Form, die daraus resultierte. Eine beachtliche Leistung und ich hoffe, dass keiner der Herren bis auf die normalen Nahrungsmittelergänzungen (Magnesium, Eiweiß, Sportnahrung) etwas mit Doping zu tun hat. Wünschenswert wäre es ja
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18.08.2009 14:17 Uhr von spamsucks
 
+0 | -18
 
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18.08.2009 14:46 Uhr von Moouu
 
+2 | -2
 
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Na ja: Zum Teil glaube ich ,dass Usain Bolt eines der größten Sprinttalente aller zeiten ist natürlich hat er auch durch Mutter Natur einen gewissen Vorteil ,da dunkelhäutige Menschen mehr quergestreifte Muskelfasern haben und dadurch sprintfähiger sind.
Allerdings sollte man nicht vergessen, dass mit Sicherheit nur einige wenige Gewinner bei dieser WM NICHT gedopt sind. Auch wenn sich das erst in 10-15 jahren beweisen lässt.
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18.08.2009 14:48 Uhr von Jackobi
 
+5 | -2
 
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Hab letztens erst nen Bericht gesehn: Da ging es um Doping, sie hatten 2 Ex- Dopingdealer da die gesagt haben das soooooo Kinderleicht war die Dopingkontrollen auszutricksen. Ebenfalls ließen sie durchblicken das quasi jeder Athlet dopen würde. Dann haben sie darüber berichtet wie nachlässig die Dopingkontrollen in Jamaika wären obwohl von dort versichert wird das streng Kontrolliert wird.
ich will niemanden beschuldigen aber ich finde es schon ganzschön krass wie er scheinbar ohne größeren Kraftaufwand einfach davonrennt. Außerdem finde ich den Typ überaus hochnäsig. Der verhält sich immer nach dem Motto "Ich gewinne so wie so" und so läuft er dann auch.
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18.08.2009 14:51 Uhr von darQue
 
+5 | -1
 
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@spamsucks: tut er nicht! und genau wegen so leuten wie dir hat er sich anscheinend genötigt gefühlt, den ersten satz zu schreiben (keltruzad1856). er wertet farbige menschen in keinster weise ab oder so sondern geht lediglich auf evolutionsbedingte unterschiede ein, die wohl kaum von der hand zu weisen sind und niemanden stören sollten.
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18.08.2009 15:18 Uhr von Keltruzad1956
 
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Wenn mich jemand in zukunft: Weiß bezeichnet, und nur weil ich weiß bin, ich mehr alkohol trinken kann, dann werde ich gleich brüllen:"RASSIST! das ja unglaublich, wie kannste sowas behaupten...ich bin nicht weiß, ich bin ein Mensch und nichts anderes"

Das !DIE!(obacht rassistisch, Nazis sagen immer:"DIE!") weißen evolutionstechnisch besser mit Alkohol umgehen können und den Giftstoff besser verkraften als zum Beispiel asiaten, die noch nicht so lange eine so ausgeprägte alkoholkultur haben wie wir und denen zusätzlich ein Enzüm fehlt welches bei Abbau von Alkohol hilfreich ist.

Aberja, es ist rassistisch....schwarze haben ja auch größere Geschlechtsorgane...in der Theorie...das selbiges auch einfach evolutionsbedingt ist, vergessen viele....im kalten Norden ist ein großer Puller nachteilig, weil er eher erfrierungen erleidet, bzw ein kleiner leichter zu durchbluten wäre. Siehe afrikanische (riesen schlappohren die zum Wärmeaustausch da sind) indische (etwas kleinere Ohren).

Wenn die meisten einfach mals Hirneinschalten würden....es könnte so scheen sein:_P
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18.08.2009 15:49 Uhr von spamsucks
 
+0 | -3
 
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Naja, Natürlich ist in ".. in Afrika [mussten] die Menschen lange Zeit, sehr viel, sehr lang und sehr schnell (zum Beispiel wegen Raubtieren) laufen ..." Rassismus versteckt, Stichwort: "Die Wilden aus dem Urwald". Er ist nur nicht so plump und offensichtlich. Ich mein, in Europa gibt es auch noch Wölfe und Bären. Das sind auch Raubtiere.

@Keltruzad: Ja, wenn dich jemand als "Scheiss Weißer" oder so beleidigt, kannst du ihn gerne Rassist nennen. Rassismus ist ja kein "weißes" Problem.
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19.08.2009 12:45 Uhr von Shiftleader
 
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Drogen hin oder her: ich wäre froh, wenn ich seine Größe hätte. Dann könnte ich auch wesentlich schneller rennen.
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19.08.2009 12:47 Uhr von Shiftleader
 
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noch zur Ergänzung: Für mich sind Anabolika, Nikotin und andere Mittel generell Drogen!!
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20.08.2009 08:26 Uhr von theDC
 
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"könne er Dinge tun die sonst keiner erreichen kann"

Einen Moment. Ich dachte das macht er schon?

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