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Tansania: 30 Jahre Gefängnis für behinderten Heiler, der ein Mädchen vergewaltige

Das Distrikt-Gericht von Mwanza (Tansania) hat einen behinderten Heiler zu 30 Jahren Gefängnis und vier Stockschlägen verurteilt, da er vergangenes Jahr eine 16-jährige Schülerin vergewaltigt hatte.

Das Mädchen, das von ihrem Vater wegen eines Beinleidens zu dem traditionellen Heiler geschickt worden war, erzählte zu Hause von der Misshandlung, worauf der Täter angezeigt wurde.

Der Richter hegte keinerlei Zweifel an der Beschuldigung. Wie er ausführte, werden diese Art von Vergehen mehr und mehr zu einem sozialen Problem.


WebReporter: nudeldicke
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Jahr, Mädchen, Gefängnis, Tansania, Heiler
Quelle: thecitizen.co.tz

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.08.2009 10:16 Uhr von Ganker
 
+5 | -2
 
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finde: ich genau richtig das Urteil. Bei sowas spielt es keine Rolle (meiner Meinung nach) ob der Täter behindert war oder nicht. Es würde für mich lediglich eine Rolle spielen, wenn der Täter geistig behindert wäre
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18.08.2009 10:22 Uhr von Skepsis
 
+3 | -1
 
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@urteil: dass die Stockschläge symbolisch sind ist auch klar. ABER es wird sein Ego sicher kratzen.
30 Jahre für die Vergewaltigung einer Frau (egal wie alt) finde ich persönlich angemessen.

Ich bin sicher kein grundsätzlicher "wegsperren und vergessen" Vertreter, aber gibt Taten, da ist mir die Chace des Rückfalls zu groß. Und Menschenschutz geht immer vor Resozialisierung. Zumindest für mich.
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18.08.2009 10:41 Uhr von Missionar_Paladin
 
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hui: Manchmal glaube ich, dass Deutschland noch von Tansania lernen könnte.
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18.08.2009 11:34 Uhr von _valparaiso_
 
+2 | -0
 
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Da sollte sich Deutschland mal ne Scheibe von abschneiden! Das ist schon eher eine angemessene Bestrafung für Vergewaltigung als die "zarten" deutschen Verurteilungen.
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18.08.2009 13:09 Uhr von campino1601
 
+1 | -0
 
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Von Wegen: es sollte keine rolle spielen, dass er behndert...
Eine geistige Behinderung kann bei sowas sehr wohl eine sehr große Rolle spielen.
Ist halt jetzt die Frage, ob es um einen körperlich oder um einen geistig behinderten Menschen geht, das geht auch nicht aus der Quelle hervor.

Nichtsdestotrotz halte ich das Urteil für gerecht, er hat eine Person Vergewaltigt udn ausgenutzt die bei ihm eigentlich Hilfe suchte.
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18.08.2009 15:53 Uhr von cyrus2k1
 
+0 | -0
 
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Da hat er noch Glück gehabt: In Tansania kann es auch passieren, das man einfach mal totgeschlagen wird vom wütendem Mob. Die Polizei steht daneben und macht nichts. Habe dies live am telefon mit angehört, üble Sache. War auch wegen Vergewaltigung.

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