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Göttingen: Jurastudenten als Internet-Abzocker vor Gericht

Drei Jurastudenten müssen sich derzeit vor Gericht verantworten. Der Vorwurf lautet Betrug. Den Studenten wird vorgeworfen, tausende Mails verschickt und dadurch ihre potenziellen Opfer auf ihre Internetseite gelockt zu haben.

Auf der Internetseite der 25- und 26-Jährigen wurde dann suggeriert, die User könnten wichtige Informationen darüber erlangen, wo man günstige Einkaufsschnäppchen machen kann.

Sobald sich dann jemand registriert hatte, war er in die Abo-Falle der Jung-Juristen getappt. Insgesamt soll es sich um 1.000 einzelne Vorgänge gehandelt haben.


WebReporter: heinolds
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Internet, Gericht, Abzocke, Göttingen
Quelle: www.spiegel.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.08.2009 17:10 Uhr von EyeOfTheDark
 
+16 | -2
 
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Jurastudenten sollten: am besten wissen wie mans macht und wie nicht, oder? Wenigstens wissen sie was nun auf sie zukommt, wenn sie in der Uni aufgepasst haben. Selbst Schuld.
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17.08.2009 17:45 Uhr von wieginger
 
+5 | -0
 
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Jurastudenten glauben das Gesetz besser zu kennen, als sie es in Wirklichkeit tun.

Tjo, dumm gelaufen für die zwei.
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17.08.2009 17:51 Uhr von TheRoadrunner
 
+0 | -0
 
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Nicht bestanden Es meinen zwar viele, dies tun zu können, aber man sollte sich eben nicht erwischen lassen.
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17.08.2009 17:58 Uhr von sajebeatz
 
+2 | -0
 
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@wieginger: "Drei Jurastudenten müssen sich derzeit vor Gericht verantworten. Der Vorwurf lautet Betrug."
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17.08.2009 18:42 Uhr von Plata
 
+0 | -1
 
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die wissen schon was sie machen: und was sie als Strafe erwartet.....(hat sich wohl trotzdem gelohnt)
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17.08.2009 18:59 Uhr von tutnix
 
+3 | -0
 
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@Plata: "und was sie als Strafe erwartet.....(hat sich wohl trotzdem gelohnt)"

kommt auf die sichtweise drauf an, erstmal haben sie kohle gemacht und dafür heute wohl nur bewährungsstrafen für kassiert laut heise. für die zukunft siehts eher nicht so gut aus für die burschen, vorbestrafte juristen haben normalerweise nicht so leicht, weiter als jurist zu arbeiten.
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17.08.2009 20:09 Uhr von heinolds
 
+1 | -0
 
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@ plata und tutnix: Schadenshöhe 130.000 Euro, investiert in Luxusautos.
Insgesamt 986 vollendete und 196 versuchte Taten. 86 Euro pro Anmeldevorgang.

Verhandelt wird vor dem Landgericht. Ist also schon eine größere Sache mit der sich die Wirtschaftsstrafkammer da beschäftigt.
Vorwurf: gemeinschaftlicher, gewerbsmäßiger Betrug.

Plata: offensichtlich Ersttäter und geständig, deshalb die Bewährung. Ansonsten 1-10 Jahre bei Betrügereien in besonders schweren Fällen. (Verbrechenstatbestand)
Und: Ich hoffe auch, dass die Jungs niemals eine Robe anziehen dürfen. Außer zum Fasching.

Was noch hinzu kommt: Schadenswiedergutmachung, Anwaltskosten, Gerichtskosten. Und beim kleinsten Furz in der falschen Tonlage kann die Bewährung widerrufen werden.
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17.08.2009 21:20 Uhr von RolO_1
 
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Diese Basta noch ein paar Semester dann wären sie Abmahn-anwälte geworden
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18.08.2009 08:34 Uhr von John2k
 
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Wenn man Anwälte: für jeden kleinen unsinnigen normal erscheinenden Vorgang benötigt, dann kann doch am System etwas nicht stimmen. Dann arbeitet da System doch gegen in ihm enthaltenen Menschen, also im Grunde gegen sich selbst. Warum braucht man einen Anwalt, der einen verklagt, wenn man im Impressum etwas falsch schreibt? Wenn es sich um eine extreme Abweichung von der Gesellschaft, wie z.B. Mord handelt, ist es verständlich, aber nicht bei kleinen Dingen. Da sollte es doch wohl möglich sein sich persönlich zu einigen.
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18.08.2009 09:32 Uhr von worliwurm
 
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Jurastudenten: Klasse wie die spätere Elite schon übt?

Glückwunsch, armes Deutschland.

ciao
ww

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