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UNICEF: Trinkwasser wird durch Klimawandel und Bedürfnisse weltweit knapp

In Stockholm haben sich jetzt rund 2.000 Experten eine Woche lang mit der Problematik des immer knapper werdenden, wertvolleren und lebenswichtigen Gut Trinkwasser befasst und nach Wegen aus dieser Misere gesucht.

Durch den Klimawandel und ständig wachsenden Bedarf wird es immer schwerer an Trinkwasser zu gelangen, so eine UNICEF-Mitarbeiterin in Genf. Heute sind es etwa eine Milliarde Menschen, davon etwa die Hälfte auf dem Kontinent Asien, die keine Möglichkeit hat, auf Trinkwasser zuzugreifen.

UNICEF sagte dazu, dass täglich 4.500 Kinder unter fünf Jahren daran sterben würden. Im Wohlstand lebende Kinder würden bis zu 50 Mal mehr an Trinkwasser brauchen. In rund 20 Jahren schätzt die UNO, dass die Hälfte der Menschheit in Gegenden leben wird, wo Mangel an Wasser herrscht.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Welt, Klima, Klimawandel
Quelle: www.sonntagszeitung.ch

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.08.2009 09:43 Uhr von jsbach
 
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In fast jeder meiner News, die dieses Thema behandeln, habe ich geschrieben, dass noch Kriege um Trinkwasser geführt werden. Man sieht es an Israel, die den Palästinensern auch das Wasser sperren können, bzw. die nur über trübes und brackig schmeckendes "Trinkwasser" verfügen. (Symbolbild eines Brunnens in Afrika)
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16.08.2009 10:29 Uhr von notarzt.
 
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Unicef: hat kein Spendensiegel, ruft aber auf der Website immer noch zu Spenden auf!
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16.08.2009 11:16 Uhr von fortimbras
 
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an der situation sind unsere hilfsorganisationen: doch mitschuld

man bringt den leuten essen
man bringt ihnen wasser
und nun sind sie abhängig

man hätte den leuten helfen sollen sich selbst zu helfen und fertig
wasser findet man immer und überall
wenn die leute es aber nur in fässern gelagert als lkw transporte kennen suchen sie doch nicht mehr danach oder filtern es selbst
seit tausenden jahren leben menschen erfolgreich in gebieten in denen man nach unserwer ansicht nicht leben kann
also greifen wir wieder mal da ein regulieren alles und zerstören den lebensraum
warum hör ich bloss nie dankerufe?
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16.08.2009 12:07 Uhr von malhier-malda
 
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ich gebe: fortimbras recht.
Ich habe mal einen spruch gehört
gebe einen hungernden ein fisch und er wird bald wieder hungern, bringe ihm bei zu fischen und er wird nie wieder hunger leiden.
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16.08.2009 12:40 Uhr von Sephfire
 
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@malhier-malda: An den Spruch hab ich auch gedacht, kommt glaube ich sogar aus der Bibel. Sagt das nicht Jesus zu irgendwem als er beim Fischer ist?
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16.08.2009 12:45 Uhr von kommentator3
 
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Der grund: ist zumindest laut Meldung doch der Klimawandel.

Wenn es z.B. in der Sahel-Zone immer mehr Menschen gibt, gleichzeitig aber immer weniger Regen, dann hilft es nicht den Leuten zu sagen, sie müssen sich eben anstrengen selbst sauberes Wasser zu finden.

Klar, wenn man fortimbas Theorie konsequent zu ende denkt (keine Lieferungen von Wasser, Lebensmitteln, modernen Medikamenten, etc... mehr), dann kommt man auch irgendwann zu einem stabilen System. Nur leben dann eben viel weniger Menschen in diesen Gebieten.
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16.08.2009 13:45 Uhr von fortimbras
 
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@kommentator3: das ist das problem
wir haben die menschen dort schon angefixt
nun sind sie von uns abhängifg
klar wenn wir nie eingegriffen hätten gäbe es nun nicht soviele von ihnen aber ich bezweifel dass es ihnen schlechter ginge als jetzt

die haben einen anderen lebenstil als wir
wenn sie an einem ort nicht mehr leben können ziehen sie halt weiter zum nächsten
wir hingegen manipulieren unsere umwelt solange bis zu so ist wie wir sie haben wollen ungeachtet der konsequenzen

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