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Großrazzia in Hamburg: Gebäudereiniger beutete Arbeitskräfte aus

Während einer Großaktion gegen Schwarzarbeit stieß die Bundesfinanzdirektion Nord in Hamburg auf ein Reinigungsunternehmen, das mehr als 400 Arbeitskräfte weit unter Lohn beschäftigt.

Die Reinigungskräfte, von denen die meisten aus Osteuropa stammen, bekamen statt der für die Branche festgelegten 8,50 Euro Mindestlohn nur 2,00 Euro ausbezahlt.

Der Gebäudereiniger betreut in ganz Deutschland über 200 Vertragspartner, fünfzehn davon befinden sich in Hamburg.


WebReporter: nudeldicke
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Hamburg, Arbeit, Gebäude, Gebäudereiniger
Quelle: www.abendblatt.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.08.2009 12:05 Uhr von DJGeorg
 
+7 | -1
 
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als erstes: ICH BIN FÜR EINEN MINDESTLOHN, und dieser sollte auch eingehalten werden. Aber 2€ Stundenlohn sind für Personen aus Osteuropa viel Geld, und diese Leute nehmen JEDEN Job an, den sie bekommen kommen.
Bravo an die Bundesfinanzdirektion in Hamburg.
Hoffentlich darf dieser Unternehmer viel Geld als Strafe zahlen, und dann noch in den Knast gehen.
Ich hoffe, die finden noch mehr solcher modernen Piraten.
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15.08.2009 14:23 Uhr von U.R.Wankers
 
+3 | -1
 
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das läuft doch bundesweit so: der Besitzer der Reinigungsfrimra vermietet seinen "Fachkräfte" für 15,- bis 20,- Euro die Stunde und zahlt denen 2-3 Euro die Stunde aus.
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15.08.2009 15:49 Uhr von CHR.BEST
 
+1 | -1
 
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Einer erwischt und Tausende zahlen weiter Hungerlöhne.
Ich wette, durch diese Methoden der Ausbeutung haben sich viele Firmen bereits soviel Geld zusammengegaunert, daß sie jede Strafe und jeden Star-Anwalt locker bezahlen können.

Die läppischen Strafen in Deutschland schrecken doch schon lange vor Verbrechen dieser Art nicht mehr ab.

Die Strafen müßten für solche Fälle daher viel härter werden (keine Bewährung -> Gefängnis). Genauso sollte ein flächendeckender und *branchenunabhängiger* Mindestlohn von wenigstens 10 Euro/Stunde eingeführt werden.

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