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Bremen soll pro Jahr 250.000 Euro für geschlossene WC-Anlage ausgeben

Die Toilettenanlage im Bremer Brill-Tunnel wurde vor einigen Monaten stillgelegt, die Stadt muss aber für die nächsten Jahre weiter den Unterhalt begleichen.

Laut Vertrag bekommt der Betreiber "Hansewasser" dafür jährlich 250.000 Euro. Mit dem Geld wird die Wartung, Pflege und das Personal bezahlt.

Da dieser erst im Jahr 2019 ausläuft, muss Bremen für die nicht genutzte unterirdische öffentlichen Toilette bis dahin 2,5 Millionen Euro bezahlen. Kommende Woche steht das Thema auf der Tagesordnung der Umweltdeputation.


WebReporter: nudeldicke
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Euro, Jahr, Bremen, Anlage, WC
Quelle: www.bild.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.08.2009 10:27 Uhr von stohrm2007
 
+7 | -0
 
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Man sollte: lieber Verträge richtig durchlesen bevor man sie unterschreibt und Steuergelder sinnlos aus gibt .
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15.08.2009 10:29 Uhr von Darth Stassen
 
+20 | -0
 
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Wäre es denn so viel teurer, die wieder in Betrieb zu nehmen? Lieber 260 000 sinnvoll ausgegeben als 250 000 sinnlos...
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15.08.2009 11:17 Uhr von stanlay
 
+2 | -0
 
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684€ betriebskosten jeden tag unglaublich...
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15.08.2009 11:28 Uhr von chip303
 
+1 | -0
 
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nach den Gerüchten über eine Diskothek im Brilltunnel und die Schliessung von Kaufhof wird der Tunnel nur noch zur Straßenunterführung für Fussgänger genutzt. Alle kleinen Läden halten sich dort nur einige Monate..

Personal habe ich da noch NIE gesehen, so lange dort täglich vorbei musste. Lediglich der Tripper grüsste einen schon an der Tür... *scnr*

Typisch Bremen halt... ist wie mit den Gebäuden, erst mal alles verkaufen, dann teuer zurückmieten, mit 25 Jahres - Verträgen... und dann 20 Jahre zu zwei Dritteln leer stehen lassen...
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15.08.2009 11:28 Uhr von maretz
 
+3 | -0
 
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Tja - ich komme aus bremen -> und es überrascht mich wenig... Bremen hat zwar eh scho Schulden ohne Ende -> aber DAS kann man eben noch besser machen!

Es ist noch nicht lange her da war unsere Schuldenuhr zu klein geworden -> es gab zuwenig Anzeige-Stellen... Also muss man erstmal die Schulden-Uhr erneuern... Wenn man schon kein Geld hat DANN kann man das aber wenigstens ausgeben...

Die Straßenbahn zwischen Uni und Hochschule wurde vor einiger Zeit ebenfalls erneuert (obwohl die alten durchaus noch gut waren!). Leider musste man dafür alle Gleise anpassen die dazwischen liegen (und das sind einige KM!!!) - die neuen Straßenbahnen sind eben etwas breiter...

Und der hier angesprochene Brill-Tunnel soll demnächst eh umgebaut werden. Entweder soll da ne Disko rein oder der soll komplett zugeschüttet werden... Denn: Der Tunnel ist unter ner großen Kreuzung und war gedacht damit die Fußgänger eben gut die Kreuzung passieren können (an einer Seite der Kreuzung grenzt die Fußgängerzone mit der Einkaufsmeile bzw. der Kneipenmeile mit Weserblick). Mittlerweile gibt es aber auch "oben" Ampeln - so das der Tunnel praktisch Sinnlos ist... Ist nur die Frage: Sollte der Tunnel zugeschüttet werden - muss dann das WC immernoch monatlich bezahlt werden? Damit die Maulwürfe auch wassergespült kacken können?
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15.08.2009 11:40 Uhr von kommentator3
 
+1 | -5
 
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so kommt es eben: wenn man jahrzehntelang von der SPD regiert wird.
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15.08.2009 13:58 Uhr von Sir_Cumalot
 
+1 | -1
 
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Mietvertrag Kündigugungsfrist 3 Monate: Haben die die Toilette Jamba mit alle2Jahre automatisch-verlängerndem-Abonnement erworben?
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15.08.2009 19:00 Uhr von Hämorrhoidenkönig
 
+1 | -0
 
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ähem: wenn der eingang stillgelegt und das wc ungenutzt ist, dann frage ich mich, welches personal bezahlt werden muss. an dieser stelle muss bremen konsequent druchgreifen und den vertrag, wegen nichteinhaltung annullieren. vielleicht kann bremen bisherige leistungen wegen betruges zurückfordern.
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15.08.2009 19:29 Uhr von Philippba
 
+1 | -0
 
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Ich würde danach: alle Verträge mit Hansewasser kündigen und denen nie wieder einen Auftrag erteilen. Entweder die sind kulant oder der Chef darf bald keinen Porsche mehr fahren ;)
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16.08.2009 16:29 Uhr von Tleining
 
+1 | -0
 
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bild: könnte man mal statt Bild vernünftige Quellen nehmen? Einfach mal über Google suchen, und schon findet man interessante Dinge über den Vertrag, zum Beispiel, dass das Unternehmen 30 öffentliche Toiletten betreut, und auch vertraglich festgelegt ist, dass bei Schließung einer der Toiletten, eine Einigung über die Senkung des Preises erreicht werden muß. Die Tatsache, dass die Stadt und das Unternehmen sich über den Umfang dieser Senkung nicht einigen können, ist Grund für die derzeitige Fortsetzung der Planung.
Achja, und das ist seit Juni so, warum die Stadt nicht einfach auf Weiterführung des Betriebs besteht, bis der Vertrag geändert ist, würde mich allerdings schon interessieren. Dürfte dem Unternehmen schon zu denken geben, Personal dahinschicken zu müssen.
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16.08.2009 20:40 Uhr von shadow#
 
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Wie kann das Ding dreckig sein und stinken, wenn es doch einen Vertrag über die Wartung gibt?

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