15.08.09 09:18 Uhr
 4.241
 

Größter bisher entdeckter Planet bewegt sich entgegen der Drehrichtung seines Sterns

Normalerweise bewegen sich Planeten immer in die Richtung, in welche sich ihr Zentralgestirn bewegt. Dass Ausnahmen die Regel bestätigen, zeigt nun der kürzlich entdeckte Riesenplanet WASP-17: Dieser bewegt sich nämlich gegen die Drehrichtung seines Sterns.

WASP-17 ist doppelt so groß wie Jupiter. Sein Gewicht entspricht jedoch nur dessen Hälfte, so dass er nur in etwa ein Siebzigstel der Dichte unser Erde besitzt.

Forscher vermuten, dass die Kollision mit einem anderen Planeten dafür verantwortlich ist, dass WASP-17 "gegen den Strom schwimmt".


WebReporter: Kenji|M
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Entdeckung, Stern, Planet
Quelle: www.wissenschaft.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Umfrage: Sollte die CDU noch weitere vier Jahre regieren ?
Mikroplastik in Mineralwasser gefunden
US-Studie zur Erderwärmung: Meeresspiegel steigt deutlich schneller

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
15.08.2009 10:11 Uhr von classic_style
 
+4 | -18
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
15.08.2009 11:22 Uhr von phoqueman
 
+14 | -0
 
ANZEIGEN
falsch wiedergegeben: seine masse beträgt nicht 1/70 der erdenmasse

sein dichte ist 1/70 der unserer erde. das ist ein grisser unterscheid!
Kommentar ansehen
15.08.2009 13:54 Uhr von chefcod2
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
danke phoqueman: bei dem Satz hab ich mich auch echt gewundert.
Kommentar ansehen
15.08.2009 16:09 Uhr von djz0
 
+2 | -3
 
ANZEIGEN
Auszug aus der Quelle: "[...]Damit hat WASP-17 etwa die Dichte von Schaumstoff.[...]"
Und nochmal zur Erinnerung: Dichte = Masse / Volumen.

Die Erde besteht ja zum größten Teil aus Wasser (zu nen bisschen mehr als 70% wenn ich mich nicht irre)
Und jetzt stelle man sich mal einen Milchkarton (1L) vor, einmal mit Schaumstoff und einmal mit Wasser gefüllt vor, die Massenunterschiede sollten wohl bekannt sein, das Volumen ist dasselbe, also ist dann die Dichte beim Schaumstoff geringer als die von Wasser.
Der mit Schaumstoff gefüllte Karton wiegt einige Gramm, der mit dem Wasser 1kg (nach Abzug des Gewichts des Kartons)
Des weiteren ist der Jupiter ein "Gasriese" er besteht zum Großteil aus Gas, was bekanntlich eine sehr geringe Dichte hat, und damit das Gewicht in relation zur Größe (wahrgenommen als Volumen) sehr gering ist.
Kommentar ansehen
15.08.2009 18:07 Uhr von conetzin
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Sehr interessant: Diese Anomalie wird wohl nicht einzigartig sein im Universum aber trotzdem bin ich mal auf Erklärungsversuche gespannt, an eine Kollision mag ich nicht so recht glauben.
Alleine schon die Tatsache, dass ein Tag auf der Venus länger dauert als ein Jahr und dieser Planet jetzt deuten darauf hin, dass es noch viele weitere Körper geben muss, die nicht "normal" sind.

Ich geh mal davon aus, dass es sich bei diesem Planeten in der News um einen Gasriesen handelt, wenn man die Dichte und die Grösse gegenüberstellt. Hoffentlich gibts bald News von extraterristischen Planeten aus Gestein in einer habitablen Zone, das wäre mal spannend.
Kommentar ansehen
16.08.2009 03:48 Uhr von Camper@Work
 
+0 | -2
 
ANZEIGEN
Diese Anomalien gibt es: sogar in UNSEREM Sonnensystem. Wer ein wenig Ahnung in der Physik hat, kann diese ANOMALIE nicht mit der Big Bang THEORIE vereinen... kleiner Tip Trägheit.....
Kommentar ansehen
16.08.2009 12:39 Uhr von Dreamwalker
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Nun Auf ´längere´Sicht wird sich auch dieser Planet konform zur Drehbewegung seines Zentralgestirns bewegen. Nach einer theoretischen Kollision kann es natürlich sein, dass der Planet nun erstmal eine Beschleunigung in Gegenrichtung erfahren hat.
Nach und nach müsste er jedoch vom Zentralgestirn ausgebremst werden und sich in die andere Richtung bewegen.
Sehr interessante Geschichte

Refresh |<-- <-   1-7/7   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2018 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?