14.08.09 14:24 Uhr
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Trotz Wirtschaftskrise: US-Manager verdient zwei Millionen Dollar pro Tag

Einige amerikanische Top-Manager verdienten auch 2008 dreistellige Millionenbeträge. So hat etwa der Manager der Investment-Gesellschaft Blackstone etwa 700 Millionen Dollar verdient. Somit ist Stephen Schwarzman vermutlich der bestbezahlteste Manager der Welt.

Insbesondere stößt Kritikern in der aktuellen, hitzig geführten Diskussion um Manager-Gehältern auf, dass solche Gehälter trotz sinkender Aktienkurse realisiert wurden, somit das Prinzip der leistungsgerechten Bezahlung verletzt sei.

Es darf dabei nicht vergessen werden, dass viele Investment-Firmen nur noch leben, weil sie durch den amerikanischen Steuerzahler gestützt wurden. Deutschlands bestbezahltester Manager (Peter Löscher, Siemens) hat rund zehn Millionen Euro verdient.


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WebReporter: euphemismus
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: USA, Wirtschaft, Million, Dollar, Tag, Manager, Wirtschaftskrise
Quelle: www.spiegel.de

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37 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.08.2009 14:06 Uhr von euphemismus
 
+0 | -0
 
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Ob nun Krise oder nicht, ich empfinde die Manager-Gehälter in Amerika schon seit Jahren einfach nur obszön. Wie will mensch das rechtfertigen? Wieso soll die Leistung eines Managers ca. 500.000 mal wertvoller sein, als die seiner einfachen Angestellten? Wer ist denn der eigentliche Wertschöpfer? Ich denke, es sollte ein Salary-Cap eingeführt werden: Maximal das 100fache des untersten Gehalts. Wollen wir wetten, dass dann endlich die unteren Gehälter anziehen werden wie Sau? ;)
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14.08.2009 14:29 Uhr von tobe2006
 
+24 | -1
 
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krank? ich reg mich ja immer über fußball-gehälter auf, aber das is ja noch mehr krank ey!

echt nein dazu fällt mir nichts mehr ein, KRANK
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14.08.2009 14:30 Uhr von anderschd
 
+18 | -1
 
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Leistungsgerechte Bezahlung? Im gehobenen Manager und Politikerbereich? Ja genau.
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14.08.2009 14:35 Uhr von Rick-Dangerous
 
+14 | -3
 
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Der braucht: doch bestimmt auch mal ne Urlaubsvertretung.

Ein paar Tage würd ich mir den Job schon zutrauen.
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14.08.2009 14:36 Uhr von Pilzsammler
 
+9 | -2
 
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lololol: Deutschlands bestbezahltester Manager (Peter Löscher, Siemens) hat rund zehn Millionen Euro verdient.

Was war den mit Piech? 70 Millionen Euronen!
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14.08.2009 14:39 Uhr von Euphemismus
 
+3 | -2
 
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@pilzsammler: Quelle?
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14.08.2009 14:57 Uhr von usambara
 
+4 | -3
 
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ihr bezahlt ihn mit als Telekom-Kunden. Übrigens: sein Kollege ist Ron Sommer
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14.08.2009 15:00 Uhr von Achtungsgebietender
 
+12 | -36
 
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14.08.2009 15:01 Uhr von pr0digy1
 
+7 | -4
 
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Tja Vermögen wird: ihm in der anstehenden Inflation der USA auch nicht helfen.

Schade nur das ihm auch viel Materielles gehört...

Solchen Leuten sollte man einfach nur brutal die Fresse polieren.
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14.08.2009 15:02 Uhr von Euphemismus
 
+22 | -2
 
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@achtungsverbietender: *wow* Du Hecht! Heute schon einen runtergeholt auf Dein tolles Leben?
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14.08.2009 15:07 Uhr von Ned_Flanders
 
+4 | -3
 
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und wir regen uns über den Solizuschlag auf.
Das ist hier ist doch wesentlich ungerechter.
Auch wenn der Typ dafür arbeitet, ist das ein gutes Beispiel für Kapitalismus juhee.
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14.08.2009 15:09 Uhr von usambara
 
+18 | -3
 
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@Achtungsgebietender: klar, jedes Hartz4-Kind kann eine Privat-Schule und Uni sich leisten, wo du im Semester 10.000$ und mehr zahlst.
Ein Manager verdreckt die Umwelt an einem Tag so wie ein
Afrikaner in seinem ganzen Leben.
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14.08.2009 15:14 Uhr von anderschd
 
+18 | -2
 
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Achtungsgebietender: So ein Blödsinn, dass tut ja beim lesen weh.
"von geburt an in Deutschland dieselben Chancen" und dann gleich "Mit einem hohen Intelligenzgrad, adäquater Schulausbildung und einem entsprechenden gutbezahlten Job" das schon ist ein Widerspruch.
700Mios, dass sieht auch der Kapitalismus in seinem Urgedanken nicht vor.
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14.08.2009 15:18 Uhr von anderschd
 
+2 | -3
 
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usambara: Lebts du im Wald? Klar bezahlen wir den mit. Du die anderen, von ALdi, Lidl, usw. Was soll der als Vorwurf gedachter Post?
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14.08.2009 15:39 Uhr von ThomasHambrecht
 
+14 | -2
 
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@ Achtungsgebietender in solche Berufe wird man von entsprechenden Eltern "heineingeboren". Viele Künstler sind nur auf dem Markt, weil ihre Eltern bekannt waren - und viele Firmenchefs sind als Kind ihrer Eltern in den Chef-Sessel gesetzt worden.
Oder die Eltern sind so reich, dass der 17-jährige Sprößling bereits seine ersten Taschengeld-Millionen anlegen darf.
Da gibt es Kids die bekommen zum Führerschein ein 80.000-Euro-Auto und können sich darüber gar nicht freuen.

Meiner Ansicht nach geht es deshalb überall bergab, weil in den Chefetagen nur noch "hineingeborene" Chefs existieren. Der Gründer- und Kämpferegeist ist bei den Leuten nicht mehr vorhanden. Es wird nur noch "verbraucht" was andere aufgebaut haben.
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14.08.2009 15:58 Uhr von JesusSchmidt
 
+7 | -4
 
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wo bleiben da denn die terroristen? wenn es wirklich terroristen gäbe (also wirklich überzeugte extremisten), müssten die doch solche schweine als erstes wegbomben.

manager braucht keine sau. habe einige erlebt. dumm rumlabern und golfspielen, dazu ein wenig korruption. jo! klasse job!
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14.08.2009 16:34 Uhr von denny1252
 
+0 | -3
 
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ES HEIßT BESTBEZAHLTER!! !!
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14.08.2009 16:44 Uhr von Euphemismus
 
+0 | -3
 
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no reason to shout honey :(
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14.08.2009 17:18 Uhr von saber_
 
+5 | -0
 
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was zum teufel macht der kerl das er ganze 700 000 000 $ im jahr wert ist?

neben ihm gibts sicher noch tausende weitere mitarbeiter... und die firma will ja auch noch plus machen... habne die dann umsaetze und gewinne im fantastilliardenbereich oder wie?;)

bmw hat 2008 einen UMSATZ von ca 50 milliarden gemacht... und der kerl alleine hat 0.5 milliarden verdient?

das ist 1/100 des umsatzes einer riesen firma.... ich frag mich echt wie diese leute aus der wirtschaft ihre arbeit machen...

in mathe haben die wohl nicht aufgepasst... immer alles so hindrehen damits ihnen besser geht und anderen schlechter ist nicht zielfuehrend und nicht langfristig...

haben ja schon gezeigt wiese den karren gegen die wand fahren koennen.... und jetzt nehmen sie anlauf damit sies nochmal schaffen?
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14.08.2009 17:26 Uhr von Artanis16
 
+3 | -6
 
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logisch: Ist doch klar, dass man als Harzt4ler oder einfacher Arbeiter die Arbeit eines Managers nicht zu schätzen weiß. Man hat ja seine Arbeit und die geht ja schließlic nicht weg. Aber wehe man hat keine Arbeit mehr. Dann ist die Hölle los und die bösen Manager sind schuld. Dabei hat man nicht bedacht, dass man durch die überhaupt Arbeit hat.
Das sind Leute, die mit ihrer Arbeit verheiratet sind. Übrigens rede ich nicht von den paar TopManager sondern von Leuten die im mittleren und kleinen Management sich tag täglich den Arsch aufreißen.
Aber hey sozialneid ist in ;)
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14.08.2009 17:30 Uhr von Shiny123
 
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unverschämt: andere leute wären froh wenn sie 1000 euro/dollar hätten und der kann sich damit den arsch abputzen.
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14.08.2009 18:10 Uhr von sub__zero
 
+1 | -0
 
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Artanis16: mag ja sein, das sich die meisten Leute im mittleren und kleinen Management den Arsch aufreißen - hier ist aber von einer einzigen Person die Rede:
Stephen Schwarzman
Chef der größten Heuschrecke der Welt

wahrscheinlich bekommt er diese Summe, weil sich der Aktienkurs seines Unternehmens seit Jahresbeginn verdreifacht hat...nachdem der Kurs in 1,5 Jahren um ca. 90% gefallen ist...:D
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14.08.2009 18:37 Uhr von BW-MAN
 
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manager: sind in meinen augen einfach nur idioten. die muß man immer an die hand nehmen und alles zeigen.

und die mit ihren tollen idean, wenn wir 1000 arbeiter entlassen, sparen wir geld. daraufhin bekommt der manager eine prämie, wo man diese 1000 leute eigendlich weiter unterhalten hätte können.

also ich bin kein neider, mir geht es auch finanziell sehr gut. aber wenn mich jetzt ein chef frag, hier hast du 100 mille, dafür müssen aber 1000 leute gehen.
dann würde ich den chef die 100 mille in münzen wechseln, und die bei ihm hinten rein schieben bis er platzt.

ich würde sogar auf etwas gehalt verzichten, wenn man dafür noch kollegen retten könnte.

es bringt einfach nix, wenn ich billionen auf dem konto habe, es aber kein anderen mensch mehr auf der welt gibt der noch 1 € besitzt. weil dann mein geld auch nix mehr "wert" ist.

die 700 mille die der vogel da oben auf dem bild hat. fehlen eigendlich in der bevölkerung. er lebt auf dem rücken der ärmeren, wenn man es genau nimmt.
das trifft übrigends für jeden millionär zu.

kennt eigendlich auch jeder die "spalte" zwischen arm und reich wird immer größer.

und so sieht die wirklichkeit aus, wer eigendlich arbeitet:
http://www.jarass.com/...
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14.08.2009 18:45 Uhr von TheRoadrunner
 
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Kapitalismus würde auch bedeuten, dass dieser Manager seinen Job schon lange nicht mehr hätte, wenn es jemand gäbe, der ihn für das gleiche oder weniger Geld genauso gut oder besser machen würde.
Ich würde mir im übrigen nicht anmaßen zu behaupten, dass ich seinen Job oder den eines anderen einfach mal für ein paar Tage machen könnte. Sicher, ich hätte nichts dagegen, ein paar Mios. zu haben, aber ich habe doch meine Zweifel, dass ich in der Lage wäre, dieselbe Leistung zu bringen.
Vielleicht hilft Vergleich mit Motorsport: ein Rennfahrer bekommt auch nicht "nur" das doppelte Gehalt, weil er doppelt so schnell fahren kann wie ein Normalo.
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14.08.2009 19:06 Uhr von BW-MAN
 
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@TheRoadrunner: das ist zwar richtig, das ein rennfahrer jetzt nicht doppelte bekommt, wie ein normalo.
aber ich finde, man sollte irgendwo eine höchstgrenze setzten. z.b. 1 million pro jahr maximum.
das ist immer noch ein haufen kohle. kein mensch hat so hohe unkosten. nicht einmal mit ein jacht, wo eine tankfüllung 20000 € kostet.
viele leute werden in ihrem ganzen leben nicht einmal die 1 millionen grenze erreichen.
daher finde ich das schon angemessen. das verhältniss in der gesellschaft muss einfach stimmen.

wenn wir es jetzt mal etwas übertreiben (zukunft). bringt es nix wenn der feine herr in seiner limmo kutschiert wird, und der "mopp" davor steht, und die limmo erst mal mit steinen bewirft und anzündet.
und wenn den leuten das irgendwann zu bund wird, wird sowas passieren, ganz klar.

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