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Planung von CIA-Geheimgefängnissen fand offenbar in Deutschland statt

Wie die "New York Times" berichtet, soll die Planung der umstrittenen Geheimgefängnisse der CIA von Frankfurt aus stattgefunden haben.

Kyle Dustin Foggo, ehemaliger Quartiermeister der CIA in Frankfurt, soll auf Anfrage von CIA-Kollegen im März 2003 die Organisation und Planung übernommen haben. "Ich war stolz, meinem Land zu helfen", so Foggo später.

Identisch aussehende CIA-Geheimgefängnisse wurden wohl unter anderem in Bukarest, Marokko und einem weiteren osteuropäischen Land errichtet. Zwar wussten deutsche Stellen von diesen Vorgängen nichts, allerdings wurden deutsche Flughäfen für Flüge in Folterstaaten missbraucht.


WebReporter: Tierpark_Toni
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Plan, CIA
Quelle: www.sueddeutsche.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.08.2009 11:19 Uhr von Extron
 
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Ohh mein Gott. Der Quartiermeister war halt in Deutschland, wäre er zu der Zeit in Hawaii gewessen hätte er die Planung von dort vorgenommen.
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14.08.2009 11:49 Uhr von usambara
 
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wie die SDZ weiter schreibt, war Deutschland auch im Kalten Krieg das logistische Zentrum der CIA außerhalb der USA.
Also wurde wohl vieles einfach reaktiviert.
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14.08.2009 13:32 Uhr von fortimbras
 
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natürlich haben die das in deutschland geplant: die damaligen deutschen haben die KZs doch erfunden also wenn das cia die nachbauen will ists nur logisch die experten zu fragen...

aberr sowas sagt man ja nicht
menschen weil sie juden sind zu verfolgen und zu töten ist

was ganz anderes als menschen weil sie muslime sind zu verfolgen entführen einzusperren und tot zu foltern...
man ist schliesslich keine diktatur dsondern die beste demokratie der welt
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14.08.2009 13:58 Uhr von Baran
 
+7 | -0
 
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Stellt euch mal vor: Ihr lauf mir nichts dir nichts auf der straße seit gut gebräund und auf einmal kommt die CIA verschleppt euch und ihr seit vermisst und ihr werdet gefoltert ohne gerichtsverfahren bis ihr gesteht und euer land schaut zu. Krank!
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14.08.2009 14:23 Uhr von Loxy
 
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@ fortimbras: "die damaligen deutschen haben die KZs doch erfunden also wenn das cia die nachbauen will ists nur logisch die experten zu fragen..."

Da muss ich Dich korrigieren, denn das Konzept der Konzentrationslager ist eine spanische Erfindung.

Die ersten "campos de concentración" wurden 1896 von den Spaniern auf Kuba errichtet. Zwei Jahre später folgen die "concentration camps" der Amerikaner auf den Philippinen. 1900 sperrten dann die britischen Behörden die Angehörigen der aufständischen Buhren in Südafrika in "concentration camps". Von den 160.000 Insassen (meist Frauen und Kinder) starben 30.000.

Die Nazis haben das ganze dann allerdings auf eine industrielle Stufe gehoben.
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14.08.2009 15:26 Uhr von CHR.BEST
 
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@ Loxy: Hm, eigentlich haben die Nazis mehr oder weniger nur alles kopiert, was bereits vorher schon da war.

Der Hitlergruß ist nichts anderes als der Römergruß. Das Hakenkreuz ähnelt frappierend einem asiatischen Glückssymbol. Antisemetismus und Progrome gegen Juden gab es bereits im Mittelalter (geschürt von der kath. Kirche). Konzentrationslager gabs - wie du sagtest - auch schon 30-40 Jahre zuvor. Sogar der Faschismus selber wurde von einem gewissen Herrn Mussolini erfunden.

Irgendwie habe ich das Gefühl, daß sich die USA zivilisatorisch mehr und mehr zurückentwickeln. Ich meine, welches halbwegs zivilisierte Land greift heutzutage noch auf mittelalterliche Foltermethoden wie Waterboarding zurück?

Vielleicht ist eines Tages die EU so gut miteinander verwachsen, daß die EUFOR die EU-Außengrenzen alleine sichern kann. Dann könnten wir die Amerikaner - nach einer großen Dankeszermenonie versteht sich - höflich aber bestimmt aus Europa verabschieden.

Ich könnte mir aber gut vorstellen, daß die USA deshalb möglichst viel Zwist unter den Mitgliedsstaaten sähen würden, um gerade so eine Einigung, bei der sie offensichtlich das Nachsehen hätten, zu verhindern.

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