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Steinbrück nach eigenem Ermessen lausig bezahlt

Vor einiger Zeit wurde bekannt, dass der Vorstandsvorsitzenden der Hypo Real Estate, Axel Wieandt, vor kurzem noch Bonuszahlungen in Höhe von 500.000 Euro erhalten hat. Bundesfinanzminister Peer Steinbrück hat nun, wegen der anhaltenden Kritik darauf, öffentlich dazu Stellung genommen.

Der "Rhein-Neckar-Zeitung" sagte er, dass Herrn Wieandt, wegen seines außerordentlich schwierigen Jobs, die Zahlung zu stünde. Auch angesichts der finanziellen Schieflage seien die 500.000 Euro nicht zu viel.

Er selber sei Finanzminister der drittgrößten Wirtschaftsnation und verdiene gerade mal 9.000 Euro netto. Weiter meinte er: "Für eine Krankenschwester ist das extrem viel Geld. Das ist die eine Sichtweise. Gemessen an den Bankern, [...], ist das eher lausig bezahlt."


WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Stein, Peer Steinbrück
Quelle: de.euronews.net

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30 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.08.2009 10:39 Uhr von Teffteff
 
+0 | -0
 
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Als Herr Steinbrück noch nicht das Amt des Finanzministers inne hatte, ließ er in Anspielung auf Hartz 4 verlauten, dass sich das Volk daran gewöhnen solle, dass ab jetzt die "Leistungsträger" dieser Gesellschaft bei der Verteilung der Gelder mehr Berücksichtigung finden sollen. Nun sollte jedem klar sein, wen er als die Leistungsträger ansieht. Krankenschwester oder Banker?
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14.08.2009 10:49 Uhr von Gades87
 
+16 | -2
 
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recht hat er ja schon. im gegensatz zu irgendwelchen vorstandsmitgliedern und so verdienen eigentlich alle politiker """wenig""", aber es ist immer noch extrem viel
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14.08.2009 10:52 Uhr von doertel
 
+34 | -4
 
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Er kann sich herzlich gerne anderen Job suchen! Niemand zwingt Herrn Steinbrück, seinen Job zu machen - er kann sich doch was anderes suchen und das Regieren Leuten überlassen, die es auch für diese "lausige" (hahahaha) Bezahlung machen.
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14.08.2009 10:52 Uhr von usambara
 
+15 | -2
 
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er wird sicher Nachfolger von Wolfgang Clement im Aufsichtsrat von RWE
und Adecco, oder eine Bank nimmt ihn dank seiner "guten"
(Ver)dienste auf.
Schickedanzophonie
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14.08.2009 11:00 Uhr von PakToh
 
+24 | -3
 
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Falsche Reihenfolge: Nicht er verdient lausig im Vergleich zu Bankern und Managern, sodnern die verdienen zu viel - immens zu viel!
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14.08.2009 11:00 Uhr von fortimbras
 
+21 | -1
 
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seine aussage ist falsch: sollte er beim nettolohn nicht auch die einkünfte sämtlicher "nebenjobs" mit angeben?
aber gut ich bin ja kompromissbereit
wenn politikern sämtliche nebenjobs und bestechungsgelder verboten werden und die annahme selbiger verboten und unter gefängnissstrafe (mindestens 5 jahre) gestellt werden wäre ich bereit eine gehaltserhöhung zu dulden
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14.08.2009 11:00 Uhr von Marco Werner
 
+8 | -1
 
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Niemand hindert ihn in die freie Wirtschaft zu wechseln. Politiker ist halt ein Job für Sadisten...wo sonst kann man soviele Menschen quälen,ohne Konsequenzen befürchten zu müssen ? Dieser "Vorteil" ist halt mit verhältnismäßig mageren Einkommen erkauft.
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14.08.2009 11:02 Uhr von LoneZealot
 
+9 | -1
 
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Sprachlos: Geisteskrank

Politiker wissen offensichtlich nicht wie gut sie es haben, weltweit.
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14.08.2009 11:05 Uhr von Teffteff
 
+8 | -2
 
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Hier nochmal das ganze Zitat was er in Hinsicht auf sein Gehalt machte:
«Was ist viel? Ich verdiene als Finanzminister der drittgrößten Industrienation monatlich 9000 Euro netto. Für eine Krankenschwester ist das extrem viel Geld. Das ist die eine Sichtweise. Gemessen an den Bankern, deren Banken wir stabilisiert haben oder an anderen Spitzenpositionen in der Wirtschaft, ist das eher lausig bezahlt. Das ist die andere Sichtweise.»

Ich glaube da ist klar auf was er hinaus will. Jetzt ist nur die Frage was ihm seine "Spitzenposition" wert ist? Wenn ich entscheiden müsste, welcher Job wichtiger ist, der von der Krankenschwester oder der eines Bankers, stände für mich fest: ich könnte wohl eher auf den Banker verzichten. Vielleicht sollte man mal eine Volksbefragung machen. Ich glaube, Herr Steinbrück würde sich wundern oder was ja die Standartantwort von Politikern ist: Das Volk hat ja keine Ahnung.
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14.08.2009 11:10 Uhr von Marco Werner
 
+12 | -2
 
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Stimmt...er vergisst die vielen Nebenjobs die fast jeder Poltiker hat. Unter 30000 geht doch kein Minister am Monatsende nach Hause. Ich habe im Prinzip nichts gegen Nebenjobs. Aber wenn ich dann noch lese,wieviel diese Herrschaften denn angeblich in ihrem Hauptberuf arbeiten,frag ich mich doch, wann die denn ihren Nebenjob eigentlich ausüben..da bleibt doch gar keine Zeit mehr,um noch in irgendwelchen Vorständen zu sitzen. Logische Folgerung:Es sind Alibi-Jobs. Ihre Bezüge sind als Gehalt getarnte Schmiergelder,damit der Politiker auch schön die Interessen der betreffenden Firma in der Politik vertritt. Siehe unser Ex-Arbeitsminister Clement.
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14.08.2009 11:23 Uhr von S.I.C
 
+5 | -12
 
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Für 9.000: Euro schuftet Steinbrück wie eine Hafennutte. Jeder mittelständische Unternehmer lacht sich kaputt über 9 Scheine. Ich würd nicht tauschen wollen mit den Politikern. Richtiges Geld verdienen die eh erst nach ihrer Karriere in irgendwelchen Vorständen.
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14.08.2009 11:35 Uhr von John2k
 
+5 | -2
 
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Ich mach den Job: auf für die lausigen 100k im Jahr. Dazu noch die ganzen Aufsichtsratsitze. Ich glaube er wird schon nicht verhungern im Gegensatz zu den Leuten, die kaum wissen, ob sie nächsten monat noch ihr Auto volltanken können werden.
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14.08.2009 11:43 Uhr von John2k
 
+6 | -2
 
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Ach ja, nach eigenem Ermessen bezahlt mir mein Chef auch zu wenig!
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14.08.2009 12:26 Uhr von Chris9988
 
+12 | -3
 
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verdienen ????? das einzige was solche Leute verdienen, ist für jeden Euro ein anständiger tritt in den Ar...

wenn ich schon so Sprüche lese wie "für eine Krankenschwester......"

ja, die ARBEITET ja auch, und verschwendet nicht unsere Steuern !

und eine Oma muß dafür lang stricken .....bla bla bla , lieber Herr Steinbrück!
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14.08.2009 13:36 Uhr von little_skunk
 
+5 | -1
 
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@Ming-Ming: Wieso nur betäuben? Ich wäre für eine dauerhafte Lösung des Problems :D
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14.08.2009 13:41 Uhr von mb87
 
+5 | -3
 
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Alle Politiker verdienen meiner Meinung nach zu wenig. Das Gehalt liegt in etwa in dem Bereich eines Geschäftsführers eines kleinen/mittelständigen Unternehmens, wenn nicht sogar schon darunter. Und die Verantwortlichkeiten unterscheiden sich deutlich.
Die optimale Lösung wäre, das Gehalt aller Politiker zu verdreifachen, aber gleichzeitig sämtliche Nebentätigkeiten, Aufsichtsratsmandate, etc. zu verbieten.

Nur so ist imho eine unabhängige, faire Politik möglich.
Wer viel Verantwortung trägt, sollte auch entsprechend entlohnt werden, und Geld sollte immer auch einen Arbeitsanreiz bieten.
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14.08.2009 13:52 Uhr von xjv8
 
+3 | -3
 
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Der soll: doch mal in die freie Wirtschaft wechseln. Die wenigsten Politiker haben es in der freien Wirtschaft gepackt, schon deswegen weil da ein ganz anderer Wind weht. Ohne seine Connections muss er als Volkswirtschaftler erst mal 1000 Bewerbungen schreiben und kiegt 1000 Absagen mit der Begründung, dass er überqualifiziert wäre. Was heisen soll, Mann Du bist zu teuer und ganz bestimmt zu alt. Der soll mal froh sein, dass er ausgesogt hat und einfach die Fresse halten.
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14.08.2009 14:13 Uhr von wussie
 
+2 | -0
 
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@Gades87: Das stimmt schon, nur sollte man mal schauen was die sonst noch alles bekommen. Die bekommen zusätzlich glaube ich 2.000 oder 3.000 Euro Spesen im Monat, dann haben sie ein Auto, sind für den Rest ihres Lebens voll und verdammt gut abgesichert, haben Leute die für sie alltägliche Dinge tun, kassieren oft noch kräftig Geld von Lobbys und "Nebeneinkünften" (in anderen Ländern Korruption genannt) und und und.
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14.08.2009 14:18 Uhr von Dracultepes
 
+1 | -5
 
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Geil dieses Stammtischgeplapper hier. Zurücklehnen und lesen, besser als Bild.
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14.08.2009 14:47 Uhr von Götterspötter
 
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Vieleicht sollte man, unsere "Berufskomiker" in Berlin mal auf HarzIV setzten (reicht ja sagen sie ?) ...... oder einen 1 Euro Jobber aus dennen machen ?

Herr Steinbrück, Herr Steinbrück ...... nicht meckern !
Wenn Ihnen der Job nicht passt oder Sie denken zu wenig zu bekommen hilft nur ein Wechsel !!
So müssen das die normalen Leute heute auch machen !
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14.08.2009 15:44 Uhr von CHR.BEST
 
+2 | -0
 
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Aus meiner Sicht subjektiv sozusagen ... nutzt mir z. B. ein Müllmann, der die Tonnen regelmäßig leert, mehr als 100 Bänker.

Außerdem, wenn Bänker oder Politiker tatsächlich so unterbezahlt wären, wie sie immer sagen, wieso ist dann noch niemals - seit Anbeginn der Zeit - auch nur eine dieser Berufsgruppen jemals in einen Streik getreten?

Darüber schon mal nachgedacht?
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14.08.2009 16:17 Uhr von U.R.Wankers
 
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dann soll er drauf verzichten: der unfähige Kasper, aber einstecken geht immer.
tsss...
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14.08.2009 17:20 Uhr von Lin-HaBu
 
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oooh nur 9000 Euro im Monat .. kommt lasst uns sammeln für das arme hascherl.

Tja 9000 Netto was im bleibt im Monat, den Rest bezahlen wir.
Fahrzeug, Fahrer, Dienstreisen usw... der soll nur den ball flachhalten ..
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14.08.2009 19:34 Uhr von EifelundArdennen
 
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Mir soll mal einer erklären, warum Banker für ihre Faulenzerjobs so viel Geld in den Rachen geworfen bekommen.
Was tun die eigentlich, die denken doch nur darüber nach,
wie sie andere Leute, die so dumm sind, das Geld bei der Bank unterzubringen, betrügen können.
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14.08.2009 20:17 Uhr von supermeier
 
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Für die Leistung: einfach zu viel.

Da kommen aber sicher noch die dicken Umschläge dazu.

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