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Deutsche Bahn musste Mitteilungen an Lokführer auf Notizzetteln weitergeben

Nachdem am vergangenem Mittwoch ein Blitz die Betriebszentrale der Deutschen Bahn in Duisburg lahmgelegt hatte, musste das Kommunikationssystem mit den Lokführern für fast 24 Stunden per handschriftlichen Mitteilungen aufrechterhalten werden.

Durch den Blitz war das digitale Funksystem zwischen Zentrale und den Führerständen ausgefallen. Die Schaffner übergaben die handgeschriebenen Mitteilungen den Lokführern persönlich vom Bahnsteig aus.

"Der Rechner konnte jedoch sehr schnell wieder hochgefahren werden, alle Systeme liefen normal - bis auf das digitale Kommunikationsprogramm", so ein Bahnsprecher weiter. Durch den Vorfall kam es im ganzen Bahnnetz zu vielen Verspätungen.


WebReporter: nudeldicke
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutsch, Bahn, Deutsche Bahn, Lokführer
Quelle: www.derwesten.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.08.2009 10:11 Uhr von Unrockstar
 
+9 | -2
 
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Also: dafür kann man ja wohl der Bahn nun keine Schuldgeben.
Auf höhere Gewalt hat sie noch keine Einfluss...noch... ;-)
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14.08.2009 10:13 Uhr von daniel_witte
 
+4 | -2
 
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hihi ach deßhalb waren gestern auch noch Lautsprecherdurchsagen zu hören: "An den Lokführer an Gleis 13 - Bitte wechsel sowieso abwarten..."

*lach*
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14.08.2009 10:25 Uhr von Son_of_onE
 
+0 | -2
 
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Diesmal war es ein Blitzschlag, wenn ich auf dem Bahnsteig mal wieder 15 - 30min länger auf einen Zug warten muss (so er denn überhaupt kommt), dann heißt es immer "veränderte Zugfolge", "Signalstörung" oder "Weichenstörung". Interessant nur, dass dann aus einer z.B. 15min Verspätung auf ununterbrochener Strecke mal eben 25min werden...
Aber wenn die Signale und Weichen so kaputt sind, dass sie ständig Störungen haben, dann können wir uns ja bald wieder auf eine Preiserhöhung freuen.
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14.08.2009 10:29 Uhr von Trajan
 
+4 | -2
 
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Na ja: Notizzettel sind es nicht.In sofern ist die Überschrift irreführend.Es handelt sich hierbei um vorgedruckte Befehle,in denen die Bezeichnung eines gestörten Signals,Bahnübergangs ,der Kilometer eines Gefahrenbereiches,die zu fahrende Höchstgeschwindigkeit usw. eingetragen und dem Lokführer übergeben wird.Die fahren ja nicht einfach auf blauen Dunst hin.Das ist aber allgemein so und nichts Besonderes.
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14.08.2009 11:40 Uhr von maretz
 
+2 | -1
 
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@autorenkommentar: Sorry, ich hab selten so einen blöden kommentar gelesen...

Die handschriftliche Kommunikation ist nunmal da das einzig verbleibende Mittel gewesen - oder hätte die Bahn etwa einfach gar nix mehr rausgeben sollen und alle Züge bleiben einfach mal stehen?!?

Ich muss sagen das ich es gut finde das die Bahn sich sofort eine Lösung hat einfallen lassen...
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14.08.2009 13:30 Uhr von Unrockstar
 
+2 | -0
 
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Also: man kann sich ja auch über ne Signalstörung aufregen usw. Aber die Bahn hat in Deutschladn ein riesiges Netz mit unzähligen Weichen und Signalen zu betreuen, dass es da mal eine Störung gibt ist ja wohl die logisch folge.
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14.08.2009 15:30 Uhr von Der_Norweger123
 
+0 | -0
 
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Händy: Wenn alles versagt, geht immer noch Penn/Bleistift und Papier.

DB könnte ja auch mit die privaten Händys des lokfahrers kommunizieren.

hehe.
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14.08.2009 19:02 Uhr von Dracultepes
 
+0 | -0
 
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Wir haben soviel Technik und errungenschaften und dann legt die Natur mit einem Blitz nen teil lahm und wir befinden uns in der Zeit zurückversetzt n1.
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14.08.2009 21:17 Uhr von Kartoffelnase
 
+1 | -0
 
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@tsunami13: Amtrak machts vor?

- Total veraltete Infrastruktur (technisch, Produktionsjahr ist nicht so alt, die Züge sind meist ca. 20-25 Jahre)

- keine HighSpeed Züge, wegen kaum vorhandenen überwachten Bahnübergängen muss der Zug ständig wie bescheuert hupen und die lahme Geschwindigkeit noch weiter senken
- Sehr oft Verspätungen
- Uneffizientes Boarding-Verfahren, ein Halt dauert oft 15 Minuten!


Die Züge fahren unglaublich langsam, die Preise sind jedoch ok. Das "Essen" jedoch wieder absolut ungeniessbarer Ami-Frass.

Da ist mir die deutsche Bahn lieber. Oder die chinesische - High Speed auf den wichtigsten Strecken (430km/h), sehr gut vernetzt, extrem günstig, PÜNKTLICH

Die Amerikaner sind halt zu stark auf ihre Panzerwagen fixiert, sodass Amtrak wohl für immer eine Steinzeitbahn bleiben wird...

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