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Prag: Ungewöhnlicher Vorgang - Stadt verhängt Geldbuße gegen sich selbst

Weil der Stadt Prag für ihr UNESCO-Weltkulturerbe, die bekannte Karlsbrücke über die Moldau, Restaurierungs-Versäumnisse vorgeworfen wurden, hat sie jetzt gegen sich selbst eine Strafe ausgesprochen. Die Strafe blieb mit 54.000 tschechischen Kronen (ca. 2.160 Euro) gering, da keine Schäden auftraten.

Das Kultur- und Denkmalamt der Stadtverwaltung hat gegen die Stadt als Eigentümer die Geldbuße ausgesprochen, berichtete Radio Prag am gestrigen Mittwoch. Fachleute des Denkmalschutzes hatten Kritik an den Versäumnissen der Koordinierung mit anderen staatlichen Stellen geübt.

So hat die staatliche Akademie der Wissenschaften die Instandsetzungsarbeiten an der Brücke nicht ordnungsgemäß dokumentiert. Das Bauwerk stammt aus der Zeitepoche des 14. Jahrhunderts und es sollten Schäden des Hochwassers von 1970 beseitigt werden. Dies wird vermutlich bis zum Jahr 2011 dauern.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Stadt, Prag, Geldbuße, Vorgang
Quelle: www.moz.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.08.2009 10:23 Uhr von jsbach
 
+0 | -0
 
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Vermutlich hätte das bis zu Sanktionen oder Wegnahme des Titels durch die UNESCO geführt. Dann lieber eine geringe Strafe gegen sich selbst -noch nie gehört - als höhere Kosten durch die internationale Behörde. (Bild zeigt die Karlsbrücke, zweite Brücke im Vordergrund)
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13.08.2009 10:46 Uhr von Babykeks
 
+7 | -0
 
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Wer hat jetzt wem Geld gezahlt? Es wäre ja noch irgendwie akzeptabel, wenn die Strafe aus den Löhnen der Verantwortlichen abgezogen und irgendeiner gemeinnützigen Organisation gezahlt worden wäre (obwohl sie dann ja ruhig etwas höher hätte ausfallen dürfen ^^).

Aber sicher wars wieder mal so, dass es aus der Steuerzahlerkasse der Prager (an die die Politiker nicht direkt randürfen) an die Strafkasse gezahlt wurde (aus dem sie sich nen Bonus stibitzen dürfen).

Das is natürlich "dramatized for effect" wie man im TV so gerne sagt - aber wirklich sinnvoll erscheint mir so ne Strafe nicht. Wenn schon hätte eine andere Organisation eine Strafe verhängen (oder androhen) müssen.
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13.08.2009 10:48 Uhr von Daywalker1974
 
+2 | -0
 
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Klingt komisch iss aber so...

Seltsame Ereignisse, aber ich geb Dem Autor recht, lieber ne geringe Eigenstrafe auferlegeb, das unter Umständen den Titel aberkannt zu bekommen...
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13.08.2009 12:10 Uhr von skipjack
 
+1 | -0
 
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Sowas: wuerde es in Filz-Deutschland nicht geben.

Oder???
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13.08.2009 13:36 Uhr von wally611
 
+3 | -0
 
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In Prag ist alles ein bisschen anders!
Da verkleidet sich der OB schon mal als französischer oder englischer Tourist, und entzieht, wenn er beschissen wird, Taxilizenzen!
Oder derselbe OB beurlaubt sich selbst für 2 Monate, um den
Mount Everst zu besteigen!
Echt lustig hier!! Mir gefällts!

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