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Das dunkelhäutige CDU-Mitglied Zeca Schall steht jetzt unter Polizeischutz (Update)

Wie SN bereits berichtet hatte, war der dunkelhäutige Zeca Schall, den man auf Wahlplakaten der CDU zu sehen bekommt, von der NPD aufgefordert worden, die "Heimreise" anzutreten.

Nun wurde er unter Polizeischutz gestellt. Einige Beamte stehen zur Sicherheit vor seinem Domizil wache. Außerdem zeigte sich die Polizei auch vermehrt am Bahnhof der Heimatstadt von Schall.

Zurecht: Am gestrigen Dienstag kam der NPD-Parteivorsitzende, Udo Voigt, mit einigen Gleichgesinnten nach Hildburghausen und wurde - wie auch die mitgereisten anderen Rechtsextremen - umgehend mit einem Platzverweis bedacht. Die Vorsichtsmaßnahmen waren also angebracht.


WebReporter: H311dr1v0r
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Polizei, Update, CDU, Mitglied
Quelle: www.derwesten.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.08.2009 23:51 Uhr von Schwertträger
 
+14 | -7
 
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An Voigts Stelle wäre mir das so furchtbar peinlich.

Aber man muss sich in deren (NPDler) Gedankenwelt hineinversetzen, um ihr Handeln zu verstehen. Ist bloss so verflixt schwierig.



@Wil: Ist ein Schwarzer bei den Grünen ist´s nciht richtig, ist ein Schwarzer bei den Schwarzen, ist´s auch nicht richtig.
In welche Partei soll er denn gehen, damit er auch Dein Gefallen findet?

Außerdem gibt es unter den Dunkelhäutigen auch solche und solche.
Solche, die sich für das Parteiprogramm der CDU begeistern können und solche, die das nicht können. Was soll also die Verallgmeinerung?
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12.08.2009 23:55 Uhr von Son_of_onE
 
+16 | -16
 
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Wozu den Platzverweis? Woher wollen die Beamten wissen, was Herr Voigt und Anhang dort wollten? Darf man jetzt als Angehöriger einer Partei nicht mehr die Stadt betreten, in der ein politischer Gegner wohnt? Herr Schall soll sich mal nicht so wichtig nehmen, oder wollte er wie schon seine Parteigenossen vor ihm einfach die Gegenkandidaten durch Negativ-Presse ausbooten?!

Man man man ... Die spinnen, die Christdemokraten! Führt lieber nen sauberen Wahlkampf und sprecht reelle Möglichkeiten an, statt so einen Dummfug zu verzapfen.
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13.08.2009 00:16 Uhr von Schwertträger
 
+12 | -6
 
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@start-world: Welcher Plan? Da ist dieser Zeca nun schon so konservativ und deutsch, dass er in die CDU eintritt, und Du bist immer noch misstrauisch.

Wenn er ´ne eigene Partei aufmachen und unzufriedene Ausländer um sich sammeln würde, könnte ich Dich ja verstehen, aber so?




Also ich hätte kein großes Problem damit, einen Bundeskanzler oder eine Bundeskanzlerin mit ausländisch klingendem Namen zu wählen, solange die Inhalte, die er/sie vertritt, stimmen. Darauf kommt´s doch an.
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13.08.2009 00:40 Uhr von Schwertträger
 
+6 | -6
 
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@grycke: Und wieso nicht? DIE Begründung würde mich dann ja doch mal interessieren!

Und bitte nicht nur einen Satz, sondern was Fundiertes.
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13.08.2009 00:47 Uhr von Kincaid
 
+5 | -10
 
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@Son-of-onE
Seh ich ganz genauso, auch wenn klar ist das der wohl nicht dahinkam um freundschaftlich ein Bier zu trinken find ich es trotzdem nicht richtig einen Platzverweis zu erteilen, nur weil er da auftaucht.

@Autor
"dunkelhäutiger"? Ist es jetzt schon so weit das es nicht mehr politisch korrekt ist "schwarzer" zu sagen? Die sind nunmal schwarz, so wie ich weiß bin. Ich besteh doch auch nich darauf "hellhäutiger" genannt zu werden.

[edit: Belize23]
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13.08.2009 01:05 Uhr von Schwertträger
 
+1 | -5
 
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@Kincaid: Ja genau. So habe ich mir das auch gedacht, wie ich mir das vorzustellen hätte, als ich star-worlds Zeilen las.
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13.08.2009 08:58 Uhr von HateDept
 
+7 | -1
 
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bzgl. Original-Nachricht: Mir ist ja der Ansatz der NPD klar - was mir aber bzgl. dieser Argumentationsschiene immer fehlt ist: wie definiert sich der Begriff "Der (Die) Deutsche"? Also, ... Einwanderer ab welchem Jahrhundert oder ab welchem hist. Ereignis gelten denn als "Deutsche"? Wenn also z.B. ein spanisches Ehepaar im Jahre 1588 in das Gebiet des heutigen Deutschland migriert war, sind dann deren Nachfahren jetzt Deutsche oder Ausländer? ;o)

Des Weiteren ist mir unklar, wie die NPD den Arbeitsplatz des Herrn Schall mit 100000 Thüringern besetzen will. Oder anders: in wie fern ändert ein Umzug des Herrn Schall nach Angola die derzeitige Lage der besagten 100000 Thüringer?
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13.08.2009 09:17 Uhr von lina-i
 
+3 | -12
 
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Mich würde interessieren mit welcher Begründung der Herr Schall Polizeischutz erhält.

Es wurde weder sein Leben bzw. körperliche Unversehrtheit bedroht, noch wurde ihm körperlicher Schaden zugefügt.

Es gibt in Deutschland hunderte von Frauen, die jedes Jahr von ihren ehemaligen Lebensgefährten mit dem Tod bedroht werden. Die Polizei tut in diesen Fällen garnichts, mit dem Hinweis, dass "bisher nichts passiert sei". Kommt es dann zu einem Mordfall, wird sich herausgeredet, dass dieses nicht zu verhindern gewesen sei.

Manche sind halt gleicher.... und Frauen nichts wert. :-(
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13.08.2009 11:15 Uhr von HateDept
 
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@MacClouds: Wir wissen doch denk ich alle, dass es der NPD um mehr geht.

Natürlich sollte eine Stelle durch einen Einheimischen besetzt werden - egal wie lange dieser oder seine Vorfahren hier leben. Aufträge sollten ebenso vorrangig an regionale Unternehmen vergeben werden (Ökologie + Ökonomie).

Das kapitalistische System ist aber weder an umweltpolitischen Parametern noch an sozielen Brennpunkten bzgl. Einwandererpolitik interessiert! Nur der maximale Profit ist interessant, d.h. eben auch der kostengünstigste Arbeiter.
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13.08.2009 12:36 Uhr von Schwertträger
 
+4 | -0
 
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Dieses "nimmt Arbeit weg"-Generalargument würde ich aber trotzdem in jedem einzelnen Fall hinterfragen.

Welchen Job hat denn Herr Zeca?
Und wie lange hat er den?
Wie gelang es Herrn Zeca, diesen Job gegen die Konkurenz der über 1000 Thüringer zu ergattern?
Und da er ihn ergattern konnte, was haben die über 1000 Thüringer falsch gemacht?
Wollten sie zuviel Bezahlung, oder waren sie nicht qualifiziert genug?

Alles Fragen, die man klären muss, bevor man dem Genralargument "der nimmt einen Arbeitsplatz weg" zustimmen könnte.



Und wenn Herr Zeca jetzt politisch erfolgreich ist und zum Bundeskanzler aufsteigt, gibt er ja auch seinen Arbeitsplatz frei.
Und Bundeskanzler wird doch wohl von den über 1000 Thüringern keiner werden wollen, oder?
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16.08.2009 21:29 Uhr von MinimalMyAss
 
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Ariernachweis und Nürnberger Gesetze. Darum gehts doch eigentlich. Schall hat die Deutsche Staatsangehörigkeit, ist also Deutscher. Noch dazu ein vorbildlicher. Sieht man das aufgrund seines Migrationshintergrundes nicht so, argumentiert man auf rassischen Hintergründen, die auch Grundlage für den "Ariernachweis" und die Nürnberger Gesetze waren: Nach der vermutlich vekürzt-subjektiven NPD-Form dieser NSDAP-Gesetze vermutlich "Deutsch kann nur sein, wer weiß ist und seit mind. 100 Jahren mind. von einer Seite her Deutsche Vorfahren hat".

Nur wenn man das versteht kann man die "Forderung" zur "Heimreise" (Schalls Heimat ist Thüringen) der NPDler nachvollziehen, womit man sieht dass NSDAP und NPD in ihren Motiven und Hintergründen so weit nicht auseinanderliegen.

Dieses völkisch-rassistisch Gedankengut steht im krasse
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16.08.2009 21:33 Uhr von MinimalMyAss
 
+2 | -0
 
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Fortsetzung krassen Gegensatz zu dem pseudo-demokratischen Anstrich der NPD. Das ist Pöbelei auf Stammtischniveau, Wählerfang der NPD in ganz trüben Gewässern.

Wer hier also wie ein einfältiger Skinhead "Arbeit zuerst für Deutsche" skandiert sollte wissen, dass das in diesem Falle eine rassistische Forderung ist, da Schall per Gesetz Deutscher ist, und alle anderen Definitionen des Wortes "Deutscher" einen rassisch begründeten Hintergrund haben.
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16.08.2009 21:38 Uhr von MinimalMyAss
 
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@Startworld: Wenn dieser "Ali oder Zeca" Deutschland nach vorne bringt und Deutscher ist, sehe ich da kein Problem - oder kannst du dir nur einen aus rassischer Sicht Nordischen Typ als Deutschen Kanzler vorstellen?

Meine Fresse, was sich hier für Abgründe auftun...schaut mal nach Amerika rüber. Gegründet von Europäischen Auswanderern, haben jetzt einen gefeierten Präsidenten der teilweise afrikanische Wurzeln hat. Das Herabschauen auf die USA ist scheinbar doch unbegründet, wenn man sich die Kommentare hier durchliest ist bei einigen noch der Ariernachweis im Kopf.

Deutsch sein ist viel mehr als die Hautfarbe oder das Land, in welchem man geboren ist.

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