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Afrika: Keine Blutdopingtests auf gesamten Kontinent

Afrikanische Athleten müssen keine unangekündigten Blutkontrollen fürchten: Laut Leichtathletik-Weltverband (IAAF) wurde im laufenden Jahr in Afrika keine einzige Blutdopingkontrolle durchgeführt.

Obwohl viele illegale leistungssteigernde Substanzen oft nur nur noch im Blut nachweisbar sind (z.B. Cera), gibt es derzeit weltweit nur sechs Labors, die durch die Welt-Anti-Dopingagentur ermächtigt sind, Blutkontrollen durchzuführen - allesamt in Nordamerika und Europa angesiedelt.

Die Wada verlangt, dass Blutproben bei einer Temperatur von vier Grad Celsius innerhalb von 36 Stunden ins Labor transportiert werden müssen. Es sei nicht möglich, die Proben innerhalb dieses Zeitfensters von Afrika nach Europa zu schaffen.


WebReporter: mediareporter
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Afrika
Quelle: www.rooster24.com

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.08.2009 14:56 Uhr von mediareporter
 
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Obwohl diese Geschichte interessanterweise nicht die Sportwelt erschüttert, ist das in Wahrheit der größte Dopingskandal überhaupt - welches Licht das auf die am Samstag startende Leichtathletik-WM wirft, wo afrikanische Läufer wieder alle Mittel- u Langstrecken gewinnen werden, liegt auf der Hand.... In 36 Stunden soll es nicht möglich sein, eine Blutprobe von Afrika nach Europa zu bringen? Erzähl das mal einem Businessreisenden... In der Quelle kommen mehrere Insider u Dopingexperten zu Wort!
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12.08.2009 15:23 Uhr von nopulse
 
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unfassbar: es macht mittlerweile einfach keinen sinn mehr, ausdauersportarten - es gilt im grunde aber für jeglichen einzelsport, in dem die athletischen komponente vorrang hat - zu verfolgen, außer um festzustellen, wer gerade die schlupflöcher am geschicktesten nutzt...

bei teamsportarten ist mir das noch relativ egal, ob die NHL jetzt überhaupt nicht kontrolliert zB, weil hier strategische, taktische u technische komponenten eine entscheidende rolle spielen. aber mitzufiebern, wer als erster eine ziellinie überquert, das funktioniert für mich nicht mehr....
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12.08.2009 15:29 Uhr von mediareporter
 
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@ nopulse: das geht vielen so denke ich - glaubt jemand tatsächlich, dass etwa cantador die tour de france sauber gewinnen konnte? armstrong nach x jahren pause mit 37 jahren auf platz drei fahren kann??? zumindest letzteres wird jeder sportmediziner in frage stellen... von den sprintzeiten eines usuain bolt gar nicht zu reden...
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12.08.2009 15:45 Uhr von ZafriC
 
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Wundert mich , dass überhaupt sich noch wer die Tour anguckt. Nach den Skandalen und lächerlichen Beteuerungen der Sportler, die nachweislich gedopt haben (Siehe Herrn Ullrich), habe ich davon mal gestrichen die Nase voll.

Wie schon erwähnt, sind die einzigen Sportarten, die interessant geblieben sind die, die nicht auf Ausdauer/Kraft, sondern auf Technik, Taktik, Strategie und meinetwegen auch Erfahrung basieren.
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12.08.2009 16:08 Uhr von RedStar99
 
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Angefangen: hat das ganze mit Sicherheit damit das immer bessere Ergebnisse erwartet wurden bzw. von den Medien, Sponsoren, Managern usw.
Es muss doch immer besser, schneller, höher und weiter sein. Nur das beim menschlichen Körper irgendwann Grenzen sind.

Diese Grenzen werden nun seit xJahren durch Doping überschritten um den Rekordhunger aller zu stillen.

Mitlerweile gibt es ja schon seit Jahren eine ganze Mafia die im Hintergrund für die Ärzte und Sportler die Mittel/Technik besorgt.
Da wird keiner verpfiffen. Wie war das mit dem einen Arzt aus Österreich der gesagt hat dass er nichts aussagen werde weil seine Familie bedroht wird.

Geld mach alles kaputt.
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12.08.2009 18:22 Uhr von Joeiiii
 
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Bei manchen Sportarten ist es wahrscheinlich schon gerechter, wenn man nicht mehr den Stärksten, den Besten oder Schnellsten zum Sieger kürt, sondern denjenigen, bei dem am wenigsten Dopingmittel im Blut/Urin gefunden wird.

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