11.08.09 16:00 Uhr
 193
 

Berufsgruppenwechel in deutschen Vorstandsetagen

Bislang waren Juristen in den Vorstandsetagen gut vertreten. Dieser Trend ändert sich laut einer neuen und noch unveröffentlichten Studie des Max-Planck-Instituts für Gesellschaftsforschung.

Der Trend ist seit 1990 erkennbar zurück gegangen. In diesem Jahr war jeder dritte Vorstandsvorsitzende ein Jura Absolvent. 15 Jahre später ist bereits nur noch ein Drittel dieser Posten von einem Juristen besetzt worden. Die Juristen werden allmählich von den Technikern verdrängt.

Das Max-Planck-Institut hat für diese Studie den beruflichen Werdegang der Vorstände der 50 größten Industrie-Unternehmen unter die Lupe genommen.


WebReporter: killa_mav
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutsch, Vorstand, Beruf
Quelle: www.n24.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Baden-Württemberg: Schlachthof, der McDonald`s belieferte, quälte Tiere
Bundesbank-Studie: Sicher, anonym, schnell verfügbar - Deutsche wollen Barzahlung
ALDI plant Zusammenlegung der Filialen

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
11.08.2009 14:28 Uhr von killa_mav
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Juristen können ja bekanntlich nicht rechnen und haben wenig Wirtschaftsnähe. Ob Techniker den Job besser machen bleibt abzuwarten. Vielleicht wird sich doch das Studium der Wirtschaftsjuristen durchsetzen. Diese kombinieren ja Jurainhalte mit wirtschaftswissenschaftlichen Elementen. Eine Doppelqualifikation die an sich für solche Posten ideal sein sollte.
Kommentar ansehen
11.08.2009 16:16 Uhr von killa_mav
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Ohne: Juristen gehts aber auch nicht ;)
Kommentar ansehen
11.08.2009 16:29 Uhr von killa_mav
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
@127.0.0.1: Ich meind as generell, nicht nur auf die "Firmenjuristen" bezogen.
Der klassische Volljurist kennt sich eben mehr mit Gesetzen, als mit dem Wirtschaftsleben aus. Deswegen gibt es ja die neuen Kombistudiengänge.
Aber es ist nunmal so, dass die meisten Firmen nicht existieren/arbeiten können, wenn sie nicht jemanden haben, der sich mit den Gesetzen auskennt.
Und ein Jurist in der Firma ist bei großen Firmen günstiger als eine Kanzlei zu beauftragen.

Naja ich muss da natürlich gestehen, dass ich Rechtswissenschaften studiere. Aber ein rosa Hemd besitze ich nicht. ;)

Und im Wirtschaftsleben ( Studentenjob außerhalb der §§) hat sich ncoh niemand darüber beschwert, dass ich nervig rede.

Also alles nur Vorurteile ;)
Kommentar ansehen
11.08.2009 16:57 Uhr von killa_mav
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@127.0.0.1: Sicher. Aber ich kenne genau so viele aus anderenm Bereichen, die mit mindestens genauso auf den keks gehen ;)
Kommentar ansehen
12.08.2009 13:35 Uhr von Loxy
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Komisch "Der Trend ist seit 1990 erkennbar zurück gegangen. In diesem Jahr war jeder dritte Vorstandsvorsitzende ein Jura Absolvent. 15 Jahre später ist bereits nur noch ein Drittel dieser Posten von einem Juristen besetzt worden."

So missverständlich wie das hier geschrieben steht hat sich in den 15 Jahren scheinbar garnichts geändert. 1990: jeder dritte ein Jurist. 15 Jahre später ein Drittel der Posten mit Juristen besetzt.

Da is was schief gelaufen beim formulieren.

Refresh |<-- <-   1-5/5   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2018 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?