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Österreich: Zweites Todesopfer in diesem Sommer durch Wespenstiche

Die derzeitige Wespenplage forderte erneut ein Opfer: Eine 45-jährige Frau starb eine Woche nach einem Wespenstich.

Der Stich einer Wespe hatte einen Herz-Kreislauf-Stillstand bei der Frau aus dem oberösterreichischen Ort Traun ausgelöst.

Vor drei Wochen wurde einem 60-jährigen Mitglied im Gemeinderat im Bezirk Rohrbach Wespenstiche zum tödlichen Verhängnis. Der Mann erlitt einen allergischen Schock, nachdem er von Wespen gestochen worden war.


WebReporter: Luckybull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Österreich, Sommer, Todesopfer
Quelle: ooe.orf.at

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.08.2009 11:52 Uhr von Luckybull
 
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Habe erst letzten Sonntag mit einem Wespenstich zu tun gehabt. Die Biester sind derzeit besonders hungrig und nervig. Mit einer Cortisonspritze wurde alles wieder gut...
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11.08.2009 15:09 Uhr von jpanse
 
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Diese kleinen Biester: Eine Kollegin von mir wurde in den Fuss gestochen. Der war 3 Tage lang geschwollen. Ich habe zum Glück keine mir bekannte Allergie gegen Wespen oder Bienenstiche. Die Leute können einen Leid tun wenn man bedenkt das bei nächsten Schritt schon die Hölle losbrechen kann wenn man allergisch ist.
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11.08.2009 17:16 Uhr von Hawkeye1976
 
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Panikmache und falsche Fakten! Erstens:
Es gibt keine Erdwespen! Es gibt unter den in unseren Breiten verbreiteten Wespen nur ein paar Arten, die auch unter der Erde (in alten Mause-, Kaninchenbauten) nisten, wie die Gemeine und die deutsche Wespe, sowie die Rote Wespe, welche aber in Siedlungsbereichen selten anzutreffen ist.

Zweitens:
Hier entsteht mal wieder der Eindruck, Wespen seien perse gefährlich, obschon das nur auf einen Bruchteil der Bevölkerung zutrifft, welcher auf das Gift allergisch reagiert (beide Fälle beschreiben solche Reaktionen).

Es wird bei solchen News immer wieder unterschlagen, dass die Gefahr von allergischen Reaktionen auf Wespengift nur einen kleinen Kreis von - leider - allergischen Personen betrifft und das Gift für die Mehrheit der Menschen nur unangenehm ist.

Auch wird - wie immer - unterschlagen, dass von den bei uns heimischen staatenbildenen Wespen gerade einmal zwei Arten, die Duetsche und die Gemeine (Gewöhnliche) Wespe wirklich lästig werden, da sie zum einen die größten Staaten bilden und zum anderen die einzigen beiden Arten sind, die sich für unsere Mülleimer und Kuchen interessieren. Alle anderen Wespenarten sind erstens wesentlich friedlicher als die oben genannten und zweitens interessieren sie sich nicht die Bohne für Kirschkuchen mit Sahne.

Hier ein Überblick aus einem Kommentar von mir zu einer anderen Wespen-News:

"Die Wespe" als solche, so wie das hier geschrieben wird, gibt es nicht. Es gibt viele unterschiedliche Arten und von denen sind auch nur ein paar staatenbildend. Und von den staatenbildenen Wespen sind es nur zwei Arten, die uns lästig fallen können, weil sie uns am Kaffeetisch besuchen kommen (paravespula germanica und paravespula vulgaris).
Das sind wohl auch die Arten, die die meisten hier mit "die Wespen" assoziieren.

Und gerade die Nester, die man sieht, gehören in den seltensten Fällen diesen beiden Arten, da die Gemeine oder Gewöhnliche Wespe (p.vulgaris) und die Deutsche Wespe (p.germanica) ihre Nester bevorzugt an dunklen Orten bauen. Im Wohnbereich am häufigsten in Jalousienkästen, hinter Verschalungen und auf Dachböden.
Die Nester im freien gehören eher Arten wie der Mittleren Wespe (dolichovespula media) oder der Sächsischen Wespe (dolichovespula saxonica), die freihängenede Nester bauen.
Beide Arten naschen nicht an Süßwaren und auchg wenn sie mal zustechen sind ihre Stiche weniger schmerzhaft als die von germanica und vulgaris.

Es gibt auch noch die Hornisse (vespa crabro), ebenfalls eine Wespenart, die ebenfalls an dunklen Orten nisten und sehr friedlich ist und dies auch in direkter Nestnähe, so dass man diese Tierchen herrlich aus nächster Nähe beobachten kann. Der Stich ist zwar schmerzhaft, zieht aber kein tagelanges Jucken nach sich wie bei Deutscher und Gewöhnlicher Wespe. Er ist also entgegen dem Volksglauben keinesfalls gefährlicher als der Stich anderer Wespenarten.

Waldwespe, Norwegische Wespe und Rote Wespe findet man ihm Siedlungsbereich höchst selten. Diese Arten sind eher friedlich und haben keinerlei Interesse an "Süßigkeiten". Allerdings ist der Stich der Roten Wespe sehr schmerzhaft und nachhaltig.

Dann wäre da noch die Gallische Feldwespe, die ihre kleinen, hüllenlosen Nester gerne unter Dachpfannen anbringt. Sie gilt als sehr friedlich und reagiert auf Annäherung meist mit Flucht. Auch ist der Stich nicht sehr schmerzhaft.

Eines haben aber alle Wespenarten gemeinsam: sie stechen nur, wenn sie sich bedroht fühlen oder einen "Angriff" auf das Nest abwehren wollen.
Scheucht man eine Wespe mit der Hand vom Kuchen, wo sie nur als "Futtergast" unterwegs ist, dann wird sie in der Regel nicht stechen und einfach verschwinden. Tut man aber dasselbe in direkter Nestnähe, so wird das die Wespe als Angriff auf das Nest verstehen und zustechen.

Zudem kann man froh sein, dass es Wespen gibt, denn sie füttern ihre Brut nicht wie die Bienen mit Pollen, sondern mit Insektenfleisch. Somit regulieren die Wespen den Bestand an lästigen Insekten nachhaltig.

Fazit:
Nur zwei der in Deutschland vorkommenden staatenbildenden Wespenarten werden dem Menschen wirklich lästig am Kaffeetisch: die Deutsche und die Gemeine (Gewöhnliche) Wespe.
Beide Arten sind am Nest relativ reizbar, aber z.B. am Kaffeetisch geben sie eher klein bei und stechen nur dann, wenn sie sich wirklich bedroht fühlen - man nach ihnen schlägt oder auf sie tritt. Ihre Nester finden sich an dunklen Orten wie Dachböden oder in Rolladenkästen.
Freihängende Nester an Bäumen oder im Gebüsch sind in der Regel Nester von Mittlerer und Sächsischer Wespe, die wesentlich friedlicher sind als Gemeine oder Deutsche Wespe und die auch nicht an Süßem naschen.

Eine Bekämpfung ist also nur bei einem Nest von Deutscher oder Gemeiner Wespe sinnvoll und vertretbar, wenn sich dieses Nest im direkten Wohnbereich befindet.

Andrere Arten sollten allenfalls umgesiedelt aber nicht vernichtet werden, zumal z.B. die Hornisse auch unter besonderem Artenschutz steht.
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11.08.2009 17:16 Uhr von Hawkeye1976
 
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Nachtrag: Abschließend nochmal:
Nur ein winziger Bruchteil der Bevölkerung reagiert allergisch auf das Gift dieser Tiere und wer sich sicher sein möchte, der kann das bei einem Arzt seines Vertrauens testen lassen und sich entsprechend "ausrüsten".
Panikmache ist auf keinen Fall angesagt und bestimmt nicht hilfreich. Begegnet man den Tieren ruhig und verält sich wie oben beschrieben, so reduziert man das Risiko gestochen zu werden auf ein Minimum.

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