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US-Banken schlagen durch die Wirtschaftskrise Profit

Viele Kunden der amerikanischen Banken sind von der Finanzkrise betroffen. Dies könnte laut einer neuen Studie den Banken Rekordeinnahmen bescheren.

Es wird damit gerechnet, dass durch die Überziehungsgebühren in diesem Jahr ca. 38,5 Milliarden Dollar eingenommen werden. Die Überziehungsgebühren betragen im Schnitt 26, bei Großbanken sogar 33 Dollar. Bei der Bank of Amerika wird so z.B. ein sechs Dollar Überzug mit 35 Dollar Strafe gebüßt.

Die Strafgebühren treffen vorwiegend ärmere Kunden. Diese sind besonders von der Wirtschaftsriese betroffen. Laut der Studie existieren 130 Millionen Girokonten in den USA. Nur zehn Prozent produzieren rund 90 Prozent der Überziehungseinnahmen.


WebReporter: killa_mav
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: USA, Wirtschaft, Bank, Profi, Wirtschaftskrise, Profit
Quelle: www.n-tv.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.08.2009 12:16 Uhr von Puma26
 
+4 | -0
 
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kann ich dir nur zustimmen. und die unternehmen machen genauso hintenrum ihre gewinne während dem kleinen mann was von krise erzählt wird...
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11.08.2009 12:19 Uhr von Ulli1958
 
+6 | -1
 
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Obama hat das Bankensystem gerettet: Jetzt geht es genau so weiter wie bisher.
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11.08.2009 12:20 Uhr von Hämorrhoidenkönig
 
+13 | -0
 
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Überziehungsgebühren: "Überziehungsgebühren in diesem Jahr ca. 38,5 Milliarden"

"Die Strafgebühren treffen vorwiegend ärmere Kunden. "

hängen sollte man diese dreckschweine von bänker
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11.08.2009 12:26 Uhr von sv3nni
 
+6 | -0
 
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wie war das: es ist ein verbrechen eine bank auszurauben, aber ein noch groesseres eine bank zu gruenden.

banken bekommen zinsen fuer geld was sie nie besessen haben. bei einer einlage von 10% heisst das dass sie 10x mehr geld verliehen haben als sie besessen haben. da sollte man mal drueber nachdenken. und fuer das aus dem nichts erschaffene geld bekommen sie ordentlich zinsen.
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11.08.2009 12:28 Uhr von Hämorrhoidenkönig
 
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und kommen: dann noch angekrochen, weil sie staatshilfen wollen....
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11.08.2009 12:52 Uhr von fortimbras
 
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die logik ist nur wiedermal falsch: die leute können es sich nicht mehr leisten ihre schulden zu bezahlen also müssen sie mehr zahlen

wenn ich also nichts aus dem leeren beutel nehmen kann muss ich halt mehr rausnehmen?

leider haben die banker jeden realitätssinn verloren
aber die rechnung werden sie schon noch bekommen und wen ndas system tot ist wird es kein geld sein dass die leute einfordern
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11.08.2009 13:25 Uhr von Schwertträger
 
+1 | -2
 
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Eine zweischneidige Angelegenheit: Auf der einen Seite könnte man argumentieren, dass die Banken, die sich ihre eigenen Schulden auf Staatskosten haben abnehmen lassen (jedenfalls ungefähr), jetzt auch ihren Kleinschuldnern gegenüber großzügig sein könnten.

Auf der anderen seite aber könnte man sagen, dass sie,w enn sie die ÜBerziehungsgebühren senken würden, dies wieder zu Lasten der Steuergelder tun müssten, die zu ihrer Rettung verwandt wurden.
Damit trüge die Steuern zahlende Allgemeinheit die Überziehungsgebührennachlässe derjenigen, die sich Gled geliehen haben, und es sich eigentlich nicht leisten konnten.

DAS wäre ja ebenso wenig in Ordnung, oder?



Mal so als Denkanstoß contra "einfache Lösungen und schlichtes Denken"
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11.08.2009 13:59 Uhr von Hämorrhoidenkönig
 
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Schwertträger: solange die bänker und manager immernoch das fette gehalt einsahnen, ist garnichts einfach.

hatte ich zwar schonmal gepostet:

ich würde gerne dieses überreiche pack auf dem steinbruch sehen, damit sie mal in den genuss harter arbeit kommen und sehen, wie schwer es der mittel und unterstand hat.....
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11.08.2009 14:23 Uhr von Apokalypse911
 
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Ja das ist der Grund für die Krise: Es gibt immer Banken die davon profitieren.
Die Schere zwischen Arm und Reich wird wieder größer.


Die Finanzdiktatur entwickelt sich ja prima.
Dank an Obama das er den Banken aus der schweren Not geholfen hat. Jetzt können wir uns weiterhin versklaven lassen.
Ironie off
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11.08.2009 14:35 Uhr von MiaCarina
 
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schon vor der Finanzkrise kam diese Doku heraus: http://video.google.com/...

darin wird über die erste Wirtschaftkrise gesprochen, die ebenfalls inszeniert wurde... und keine zwei Monate nach dem ich Zeitgeist gesehen hatte hatten wir eine neue Wirtschaftskrise... und genau wie letztes Mal verdienen die Banken und die, die sowieso schon einen Arsch voll Geld haben... Empfehle diese Doku jedem,... vor allem jetzt, da das Thema SEHR aktuell ist... schon krass, was hier schon vorrausgesagt wurde... und traurig...
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11.08.2009 14:38 Uhr von Schwertträger
 
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@Hämorrhoidenkönig: Die Gehälter liegen zu hoch, das denke ich auch, aber dass die Leute ncihts leisten, denke ich nicht.

Wieviele von uns würden den Job machen?
ICH traue ihn mir nicht zu. Und ich habe schon Abteilungsleitererfahrung im technischen Bereich.

Es braucht eine gewisse Art Mensch, der solche Jobs macht.
Die Leute vom Mittelstand kannst Du dafür nicht gebrauchen. Jemand aus dem Mittelstand, der Qualitäten eines Managers hat, bleibt nicht lange ittelstand, sondern ist über kurz oder lang mit seinem Unternehmen einer der Großen.

Deinen Wunsch mit dem Steinbruch verstehe ich.
ABER ich würde im Gegenzug gern dann auch die Mittel- und Unterstnadler für einige Zeit im Bankenvorstand und Geschäftszimmer sehen, damit die dort lernen, wie schwer eigentlich ein Mangerjob ist.

Das dieser Managerjob oft trotzdem überbezahlt ist, bestreite ich, wie gesagt nicht!
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11.08.2009 15:10 Uhr von TheRoadrunner
 
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Moment mal Ich bin auch kein Freund des Verhaltens von Banken in dieser Krise, aber hier werden meiner Meinng nach doch stark Tatsachen verdreht. Aus 6 Jahren USA-Erfahrung:

- Diese Überziehungsgebühren gab es in USA schon vor der Krise, und wurden dort allgemein akzeptiert. Bei Eröffnung des Kontos wird man ausdrücklich auf diese Gebühren hingewiesen.
- Das einzige, was man den Banken also vorwerfen kann, ist, dass sie in der Krise nicht freiwillig (!) auf die Erhebung dieser Gebühren verzichtet haben. Auf Einnahmen zu verzichten kann man aber wohl nicht erwarten, wenn die Institute selbst durch eine Krise gehen (selbst wenn sie sie sich selbst eingebrockt haben).
- Es gibt in USA genug Möglichkeiten, an Verbraucherkredite zu kommen, z.B. über die Kreditkarte. Ich sage das nicht gerne, aber wer bereit ist, für $6 eine Gebühr von $29 oder mehr zu zahlen, ist selbst Schuld, dass er sich nicht nach einer besseren Möglichkeit umgesehen hat.
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11.08.2009 15:14 Uhr von NetCrack
 
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Is doch klar wenn Leute Geld verlieren gewinnen andere Leute Geld, is ja normal. Kapital löst sich in aller Regel nicht einfach in Luft auf.
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11.08.2009 16:14 Uhr von uhlenkoeper
 
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@NetCrack: >> Kapital löst sich in aller Regel nicht einfach in Luft auf.<<


Doch, scheinbar wohl.
Genau das war ja der Grund für die Bankenkrise: weil da Geschäfte mit Luftbuchungen gemacht wurden. Weil Leute Kredite für Häuser bekamen, die nicht den Hauch einer Sicherheit hatten und als die große Insolvenzwelle zu laufen begann, mußten die Banken eine riesige Summe an Krediten abschreiben, weil diese schlicht nicht mehr bedient werden konnten und die Werte der -im Preis drastisch gesunkenen Immobilien aufgrund des immensen Angebotes am Markt- ins Bodenlose fielen.

Auslöser für diesen Crash waren auch Investmentpapiere, die eben nichts als heiße Luft enthielten. Auch hier war kein Gegenwert für den Nennwert des Geldes vorhanden. Im "normalen Leben" würde man so etwas kriminellen Betrug nennen. Im Bankenwesen ist das der ganz normale Alltag. Auch heute schon wieder, wo die EZB und die Bad Bank diese faulen Papiere mit Steuerzahlergeld abnehmen !

Also hat sich hier tatsächlich Geld in Luft aufgelöst. Mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass vieles von diesem Geld nur auf dem Papier bestand und nie einen reellen Gegenwert hatte.
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11.08.2009 17:49 Uhr von Loxy
 
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"Würden die Menschen verstehen, wie das Geldsystem funktioniert, hätten wir eine Revolution - schon morgen früh." Henry Ford

"Die Arbeitseinkommen müssen zurückgehen, damit die Kapitaleinkommen steigen können." Zinseszins - die Freiheit nehm´ ich dir. Darum haben alle großen Religionen den Zins jahrhundertelang verboten - der Islam noch heute.

»Liebe, Arbeit und Wissen sind die Quellen unseres Lebens, sie sollten es auch beherrschen.« Wilhelm Reich
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11.08.2009 19:10 Uhr von NetCrack
 
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@uhlenkoeper: Das ist die Ausnahme, die die Regel bestätigt ;).
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12.08.2009 11:36 Uhr von Hämorrhoidenkönig
 
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schwerträger: "ABER ich würde im Gegenzug gern dann auch die Mittel- und Unterstnadler für einige Zeit im Bankenvorstand und Geschäftszimmer sehen"

lässt sich gerne machen (wobei ich dann warscheinlich nach einem monat ausgesorgt hätte)

"Es braucht eine gewisse Art Mensch, der solche Jobs macht."

wie wärs mit meiner mutter? die muss sich tagtäglich um drei adsler und einen adhsler kümmern, die hätte bestimmt das zeug dazu

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