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Fußball: Uli Hoeneß sieht Pleitegeier über den europäischen Ligen

Uli Hoeneß, Vorstandsmitglied des FC Bayern München, kritisiert das Finanzgebahren vieler europäischer Ligen und vermutet, dass viele Vereine bei einem dem deutschen Lizensierungsverfahren ähnlichem Modell längst pleite wären.

In Italien seien die beiden Topligen nahezu pleite und auch in Spanien und England seien viele Vereine betroffen, die keine Rücklagen mehr hätten und "mit dem Rücken zur Wand stehen".

Außerdem kritisierte er erneut, dass die TV-Gelder innerhalb Europas nicht gleichmäßiger verteilt würden. Alleine mit dem, was der FC Barcelona mehr an Geldern aus den Fernsehverträgen bekommt, könne man den ganzen Kader des FC Bayern bezahlen.


WebReporter: TheRealGodfather
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Fußball, Europa, Pleite, Uli Hoeneß
Quelle: www.focus.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.08.2009 11:46 Uhr von Huwigan
 
+4 | -0
 
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hat der herr hoeneß mal recht, mag ihn eigentlich nicht so.
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11.08.2009 11:56 Uhr von Marvolo83
 
+3 | -0
 
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Das Foto ist stark.... ;-)

Das dt. Lizenz-Verfahren wird die UEFA in den anderen Ländern nicht durchbringen, weil die betroffenen Vereine, darunter sicher Top-Adressen wie AC Mailand, Real Madrid etc, dann wieder mit einer eigenen Elite Liga drohen.
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11.08.2009 12:01 Uhr von Nickman_83
 
+3 | -1
 
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man: kann ihm ja nur recht geben. sicherlich kann man sagen, dass es nur der neid ist, der aus ihm spricht.
aber ich denke eher, dass er das völlig richtig sieht.

die tendenz, dass sich die großen vereine die besten spieler zu wahnsinnspreisen sichern, ist zwar derart abartig, jedoch muss alles mal ein ende haben, weil die es eben nur auf pump tun.

was mich an alledim stört, ist dass die fifa den spielern mit paragraph 17 noch einräumt, den verein trotz vertrag verlassen zu können (unter bestimmten umständen). das erhöht doch nur den reiz, sinnlos viel geld wie madrid gerade erst in die hand zu nehmen.

Denn: zum einkaufen braucht man kein geld ---> nur zum bezahlen.
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11.08.2009 12:08 Uhr von Azrael_666
 
+1 | -5
 
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Gewinsle: Immer dasselbe Rumgewinsle von dem Typen... wenn die Vereine mit den immensen Geldern, die sie Jahr für Jahr durch Werbeeinnahmen etc. pp. einspielen nicht umgehen können, dann gehen sie halt Pleite. Als ob wir keine anderen Sorgen hätten...
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11.08.2009 12:24 Uhr von Puma26
 
+2 | -4
 
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geb ich Azrael recht. die bayern machen doch siet jahrzenten eh nichts anderes wie topspieler aufkaufen und auf die bank setzen, damit sie ja keine zu große konkurenz haben. dem wäre wahrscheinlich am liebsten wenn alle top spieler bei denen wären und sie nur noch gegen 3. ligisten spielen müssten...
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11.08.2009 12:54 Uhr von MrFloppy89
 
+4 | -0
 
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Und wenn die Vereine pleite sind lassen sie sich von einem starken Investor aufkaufen. Wir sollten erneut darüber diskutieren, was passieren würde, wenn die ganzen Investoren pleite gehen ;-).

Fußball ist eh nicht mehr der Sport, der er einmal war. Da hilft doch eh nur noch Ausschalten und sich in den Garten zu setzen!
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11.08.2009 12:56 Uhr von Massagelurch
 
+1 | -0
 
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@Azrael_666: Genau das ist ja das Problem, wir haben andere Sorgen - und viele davon koennten mit Geld beseitigt oder zumindest gelindert werden. Wenn ich sehe wie ein hochverschuldetes Real Madrid ohne Schwierigkeiten einen Kredit von ueber 100 Millionen Euro bekommt (habe die genauen Zahlen nicht mehr im Kopf), in ganz Europa aber so gut wie keine Kredite an Mittelstaendler gegeben werden, dann kann man eine schlechte Finanzpolitik im Fußball schon anprangern.
Ich denke man muss Hoeneß Aussage da in einem uebergeordneten Zusammenhang sehen. Er kritisiert ja schon laenger die Finanzpolitik im Fußball, auch unter dem Aspekt dass mittlerweile Summen gezahlt werden die absolut unvorstellbar sind. Bei einem gesunden UNTERNEHMEN, und nichts anderes sollten Fußballvereine ja auch sein, sollten sich die Investitionen auch lohnen, so dass man Gewinne erwirtschaften kann, das ist ja nichts neues.. Wie Real Madrid aber z.B. die ueber 500 Millionen Euro Schulden (korrigiert mich wenn ich da falsch liege) wie angekuendigt nur durch Fernsehgelder ausgleichen will, das entzieht sich meinem Verstaendnis, ebenso wie eine fast 100 Millionen Euro umfassende Investition in einen einzigen Spieler dazu beitragen kann.

Dementsprechend ja, wir haben andere Sorgen.. Aber es geht hier auch um Moral, und um Anstand. Wenn Manager fernab der Realitaet schlecht wirtschaften, dabei auch noch unterstuetzung durch Banken bzw. Staaten erfahren (in Spanien sind die prozentualen Steuerabgaben eines Fußballspielers unglaublich niedrig, in der Tuerkei ebenfalls etc.), dann muss man sich schon fragen ob das so alles seine Richtigkeit hat..

So long,
der Lurch
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11.08.2009 13:39 Uhr von frankba
 
+1 | -0
 
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Endlich: geht diese pure Kommerzscheisse den Bach runter und wir kommen wieder auf vernünftige Gehälter für gute Leistungen... und hoffentlich gehen die Fernsehgelder noch weiter zurück, damit auch mal wieder der Normalbürger Live Fußball im TV sehen kann ohne 15 oder mehr € pro Monat extra auf den Tisch zu legen

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