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Berlin: Flughafen Tempelhof als Grill-Gelände?

Der Ordnungsamtstadtrat des Bezirks Mitte, Carsten Spallek (CDU), fordert ein Grillverbot im Tiergarten. Für die Entsorgung des Mülls, der durch die Griller anfällt, entstehen dem Bezirk pro Grilltag Kosten in Höhe von 15.000 Euro.

Daher schlägt die CDU-Mitte vor, den Flughafen Tempelhof als Grill-Gelände zu nutzen. Durch die vorhandenen Zäune könnte man, um die Kosten für die Entsorgung zu decken, eine Gebühr verlangen.

Der parlamentarische Geschäftsführer der CDU, Uwe Goetze, hat eine Gebühr von fünf Euro pro Tag vorgeschlagen. CDU-Landeschef Frank Henkel sagte: "Wir müssen unkonventionell denken, es ist nicht hinnehmbar das Mitte auf den Kosten sitzen bleibt."


WebReporter: baerliner
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Berlin, Flughafen, Tempel, Grill
Quelle: www.bz-berlin.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.08.2009 10:49 Uhr von jpanse
 
+4 | -2
 
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Wie blöd ist das denn bitte? Wie im Zoo, Grillergehege: Sie sehen hier einer Horde Griller welche wir mühevoll herangezüchtet haben. Sie sind sehr scheu, sind aber in der Lage selber Feuer zu entfachen und ihre Nahrung darüber zu grillieren. Dieses Verhalten lässt auf eine gewissen Grundintelligenz schliessen :)

Mal im ernst, hier in der CH klappt das ganz gut das jeder seinen Mist weg räumt. An den umliegenden Seen sieht es immer aufgeräumt auf und dort gibt es alle 50 meter jemanden der grilliert und das jeden Tag zu fast jeder Uhrzeit.
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11.08.2009 10:50 Uhr von iTosk
 
+5 | -3
 
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Na klasse Ich wohn da in der Ecke, und es ist wäre ne Schnade das grillen dort zu verbieten.

Ok, bei manchen Grossfamilien denk ich mir acuh meinen Teil bei der Abfallentsorgung und den Grillmethoden (Badewanne voll mit Kohle, Lamm drüber)


Aber wegen ein paar Arschlöchern allen den Spass verbieten ist unfair. Mehr Polizeipräsenz und gut is.
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11.08.2009 10:54 Uhr von realCaleb
 
+3 | -1
 
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Mehr Abfallkontrolle also wie das abends dort immer aussieht gleicht einem schlachtfeld.

mehr kontrolleure die kassieren sollten.
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11.08.2009 10:57 Uhr von Gades87
 
+2 | -5
 
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man sollte einfach am eingang des geländes jede menge müllcontainer hinstellen und jedem kostenlos einen müllsack spendieren. dann wären mit sicherheit mehr bereit ihren müll wegzuräumen. außerdem sollten die den müll auch mal liegen lassen
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11.08.2009 11:07 Uhr von br666
 
+4 | -0
 
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Tja, da kann man aber doch: Hatz-IV-Empfänger dafür einsetzen. Aufpassen, wer da wo grillt und wenn die dann fertig sind und gehen wollen, anhalten und bitten, den Dreck wegzuräumen. Wenn die dass nicht machen, halt die Polizei ordern und dann ne Strafe von, sagen wir, 150€ aufbrummen, zahlbar sofort, ersatzweise Haft.
Wenn man schon Grünflächen zur Verfügung gestellt bekommt, kann man ja wohl auch mal seinen dreck wieder mitnehmen. Die Klientel, welche hauptsächlich ihren Dreck da liegen lässt ist eh bekannt.
@ jpanse: Ja,bei den Schweizern klappt das vielleicht, ich bin selber oft in der Schweiz und hab da super Freunde, mit denen ich super partys feiere. iss halt ein freundliches und umsichtiges Volk, das auf sein Ländle aufpasst.
Bedenke aber bitte auch eines: Geh mal in Berlin durch den Tiergarten und guck, wer da grillt. Die Deutschen sind da nur ein geringer Prozentsatz...
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11.08.2009 11:25 Uhr von Shiftleader
 
+2 | -0
 
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Naja: der Gedanke mag ja gut sein, aber der ganze Aufwand drumherum sollte schon effektiv gestaltet werden.

Aber da denke ich an einen möglichen Aufschrei anderer Volksgruppen, daß diese dann nicht grillen wollen, wo schweinesteaks gegrillt werden.

Man sollte auch bedenken, wenn es ausufern sollte, könnten dann die Rauchschwaden eventuell den Flüghafen Schönefeld einnebeln? Kann man dann eine Flatrate fürs Grillen einführen? Könnte man nicht die Grillplätze vermieten?

Sind ja einige Varianten, um dann ins Berliner Stadtsäckel Geld fließen zu lassen. Es werden ja immer wieder absurde Ideen, um an das Geld der Bürger zu kommen.

Aber man sollte für Kontrollen dann bitte schon Angestellte der Senatsverwaltung einsetzen. Da gibt es genug, die sich ihren Hintern im Büro vergüten lassen. Also ab in den Außendienst.
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11.08.2009 11:31 Uhr von wordbux
 
+0 | -2
 
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pro Grilltag Kosten in Höhe von 15.000 Euro. Ob das nicht etwas hochgegriffen ist ?

Mit einem Ein Euro Grill vom Discounter Eures Vertrauens http://image-upload.de/... ist auch der Transport des Abfalls kein Problem.
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11.08.2009 12:41 Uhr von uhlenkoeper
 
+0 | -0
 
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@Shiftleader: Es war nicht vom Flughafen Schönefeld die Rede, sondern vom inzwischen stillgelegten Gelände des ehemaligen Tempelhofer Flughafens ...


Was mir nicht eingeht:
Die Klientel, die im Tiergarten grillt ist in der Regel Bevölkerung von "vor Ort". Der Tiergarten gehört inzwischen zum Bezirk Berlin-Mitte (früher glaube ich zu Charlottenburg, oder ?). Der Flughafen Tempelhof hingegen gehört in seiner Fläche zu den Bezirken Tempelhof und Neukölln und grenzt an Kreuzberg (SO36 ebenso wie SO62). Also gänzlich andere "Klientel" für diesen Grillplatz.

Wer glaubt denn, dass die Bewohner aus Mitte sich mit Grills, Kohle, Würstchen und Getränken in die U-Bahn schieben und nach Tempelhof rausfahren zum Grillen ? Dann können sie auch gleich an den Müggelsee oder an den Wannsee fahren, da ist dann wenigstens auch noch Wasser.
Außerdem:
wer in den Tiergarten geht, der will dort das "Ambiente" von Wald,Grünflächen und Wasser (Landwehrkanal) mitten in der Stadt genießen. All das gibt es auf dem Flughafengelände nicht.

Auch, wenn diese Idee für so eine Nutzung des riesigen (!) Geländes des Tempelhofer Flughafens im Ansatz wenigstens innovativ ist, so ist sie wohl kaum praktikabel, denke ich.

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