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Deutsche Bank: Ackermanns letzter ganz große Coup?

Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass die Deutsche Bank an einem Übernahmeplan für die krisengeschüttelte größte europäische Privatbank, Sal. Oppenheim, arbeitet. Sal. Oppenheim gilt als die europäische Nobel-Bank schlechthin. Kunden der Bank sind überwiegend sehr reiche Unternehmer.

Das Geschäft mit wohlhabenden Kunden war bis vor zwei Jahren noch einer der wichtigsten Geschäftsbereiche der Bank. Mit der Übernahme der Privatbank ist es der Deutschen Bank möglich, diesen lukrativen Geschäftsbereich nochmals zu erweitern.

Ackermann gilt schon jetzt als Gewinner der Krise, da er bisher ohne direkten Staatseinfluss seine Bank durch die Krise führt. Mit der Übernahme würde seinen Siegeszug erneut untermauern.


WebReporter: k1w1
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutsch, Bank, Deutsche Bank, Coup, Josef Ackermann, Acker
Quelle: www.faz.net

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.08.2009 01:08 Uhr von k1w1
 
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Ich denke, dass diese Übernahme der letzte große Streich der Deutschen Bank,während der Krise, werden kann. Erstmal muss die Sal. Oppenheim ihre Bücher offen legen und dann werden wir sehen wie es weiter geht. Ackermann macht seinem Namen dadurch jedoch wieder einmal alle Ehre, auch wenn die Übernahme ihm "zugespielt" wurde.
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11.08.2009 09:03 Uhr von fortimbras
 
+6 | -6
 
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wer bezahlt die übernahme und hat nichts davon? der steuerzahler...
ackermann profitiert von der krise die er und seine kollegen verursacht haben und nutzen sie um den steuerzahler auszurauben und sich noch mehr zu bereichern

aber wir lassens ja mit uns machen...
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11.08.2009 09:14 Uhr von aczidburn
 
+2 | -2
 
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jaja: Man kann Ackermann auch die Schuld geben das mein Stuhl heute morgen nicht so fest war wie sonst, also ich habe selbst in der Quelle nichts davon gelesen, dass zum Kauf irgendwelche Staatsgarantien benötigt werden, eher das Gegenteil.
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11.08.2009 09:38 Uhr von fortimbras
 
+4 | -3
 
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@designerdrugV: ich gebe nicht ackermann allein die schuld seine kollegen erwähne ich schliesslich auch
und dass soll sich nicht auf seine tatsächlichen arbeitskollegen beschränken sondern auf diese berufsgruppe
aber gut war vielleicht nicht verständlich.


@azidburn
man braucht auch keine staatsgarantien wenn man ein rettungspaket bekommt dass man selbst verwalten darf...
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11.08.2009 09:41 Uhr von rolf.w
 
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Staatshilfe: So, die Deutsche Bank hat eine Staatshilfe nicht nötig. Das ist ja erstmal gut, aber stimmt das so pauschal? Die Deutsche Bank ist "nur" die Mutter und die hat so einige Töchter und Söhne. Unter anderem befinden sich die auch im Ausland. Erst wenn auch die keinerlei Staatshilfen beanspruchen kann man wirklich sagen, die Deutsche Bank nimmt Staatshilfen nicht in Anspruch.
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11.08.2009 09:55 Uhr von memo81
 
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Kein Wunder: Josef Ackermann ist regelmäßiger Teilnehmer der Bilderberger-Treffen.
Und oooooohhhh, welch Überraschung, ER wurde nicht von der Wirtschaftskrise getroffen und kauft noch eine Nobel-Bank auf.

Volksverarsche der Machthungrigen.
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11.08.2009 10:36 Uhr von hofn4rr
 
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die talsohlen: nach ackermann wäre die talsohle bereits schon vor einem jahr erreicht worden.
weswegen ich ackermann für alles andere halte als kompetent oder ehrlich (eher letzteres).

wie übernahmen in jüngster vergangenheit abliefen, kann man wohl davon ausgehen, dass bald eine weitere institution pleite gehen wird.

und das nicht nur, weil die krise noch nicht einmal richtig angefangen hat für uns.
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11.08.2009 10:48 Uhr von sub__zero
 
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@rolf.w: "So, die Deutsche Bank hat eine Staatshilfe nicht nötig."

Die Deutsche Bank hat auf deutsche Staatshilfe verzichtet, gegen die 12 Mrd Dollar aus dem USA-Topf hat man sich allem Anschein nach nicht ganz so vehement gewehrt.
http://www.spiegel.de/...
Die Töchter und Söhne sind bestimmt auch nicht leer ausgegangen...
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11.08.2009 11:29 Uhr von fallobst
 
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@ sub_zero: staatshilfe oder tilgung von schulden sind 2 unterschiedliche sachen. lies lieber mal deinen artikel und nicht bloß die reißerische überschrift!
aig hat der deutschen bank geld geschuldet. diese schulden haben sie beglichen. ob das geld jetzt aus einem rettungspaket oder von der oma des aig-vorstandsvorsitzenden stammt, kann doch der db egal sein.
staatshilfe haben banken nötig, die schlecht gewirtschaftet haben und nicht aus eigener kraft auf die beine kommen. dazu zählt die db nicht, also was soll der zwergenaufstand. man sollte lieber den politikern mit ihren spielzeugen (landesbanken) mal auf die finger hauen.

wäre schön, wenn du und einige andere diese simple tatsache verstehen würden.
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11.08.2009 11:34 Uhr von Slippy01
 
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@sub__zero: Indirekt hat die Deutsche Bank Staatsgelder bekommen, aber das kann man jawohl nicht mit anderen Banken vergleichen.
Die HRE usw. haben quasi das Geld bekommen ohne irgendeine vertragliche Grundlage zu haben. Die Deutsche Bank dagegen hat mit der AIG ein Vertrag, d.h. die AIG musste zahlen. Der Deutschen Bank kann es doch egal sein woher das Geld bei der AIG stamm bzw. wer ihre Gläubiger sind.
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11.08.2009 11:43 Uhr von FlatFlow
 
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Ackermanns und die Zunft: da wird doch gelogen, manipuliert, Statistiken zu recht gerückt, einfach alles was machbar ist, oder glaubt ihr wirklich, dass die DB "richtige" gewinne schon einfährt?
Hätte die Regierung damals die HRE nicht gerettet, dann wären vermutlich jetzt 90% aller deutschen Banken im Arsch.
So, auf welchen Fundamenten steht also die DB, Ackermann und die Zunft, ich vermutet mal auf Sand und wie das aus gehen kann, kann sich jeder ausmalen.
Erst wenn das Papier zu viel wird und es keinen Wert mehr hat, oder nur geringfügigen, erst dann wird sich die Krise zeigen.
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11.08.2009 12:02 Uhr von rolf.w
 
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@fallobst: Ebenso gut könnte man auch sagen, hätten sämtliche Schuldner der Banken Staatshilfe bekommen, hätten sie ihre Kredite ablösen können und gar keine Bank wäre auf Staatshilfe angewiesen. Denn es ist ja anscheinend völlig egal, woher das Geld nun kommt, Hauptsache es kommt zu den Banken.
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11.08.2009 16:02 Uhr von uhlenkoeper
 
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Kurzes Gedächtnis: Sicherlich hat die Deutsche Bank keine direkten Staatshilfen beansprucht.

Ackermann hat aber in sämtlichen Gremien gesessen, die mit der Regierung zusammen die Hilfspakete für die "bedürftigen Banken" zusammengeschustert haben. Warum wohl ? AIG zeigt es ja: man kann seine Verträge dann erfüllen lassen, die sonst hätten abgeschrieben werden müssen. Wäre das passiert, wäre auch die Deutsche Bank gewaltig ins Trudeln gekommen. Ergo hat Ackermann seine Position dazu genutzt, anderen Banken den Schwarzen Peter zuzuschustern, um indirekt davon zu profitieren.

Den größten Anteil der Bankgeschäfte tätigt die Deutsche Bank inzwischen übrigens im Investmentbereich.
Hat zufällig jemand von Euch gestern den Bericht im ZDF über den Einsatz von Supercomputern in diesem Bereich gesehen ? Diese werden dort eingesetzt, um mittels statistischer Rechenmodelle die Kursbewegungen an den Märkten zu analysieren und innnerhalb von Sekundenbruchteilen Milliardenbeträge an den Börsen zu verschieben. Es hieß in dem Bericht so schön: "in der Zeit, in der ein Broker noch überlegt, ob er kaufen soll oder nicht, hat der Computer schon ungeheure Summen gesetzt und dem Markt wieder entzogen - innerhalb einer Sekunde."

Hier werden in Zeiteinheiten von Wimpernschlägen Rekordsummen virtuell so rangiert, dass für die dahinterstehenden Banken und Firmen rechnerisch Riesengewinne herausspringen. Ein nicht unerheblicher Anteil dieser Gewinne wird durch "Wetten" auf fallende oder steigende Kurse erzielt.
Die Politik und Wirtschaftshüter hecheln verzweifelt hinter dieser Entwicklung her, wohlwissend, dass diese -unaufgehalten- ein Desaster bedeuten kann.

Mit realer Wirtschaft hat das nichts mehr zu tun. Und solange der Geldwirtschaft nicht wieder klar wird, dass hinter jedem "virtuell" gezockten Geld auch ein produziertes Gut stehen muß als Gegenwert, werden wir weiterhin riesige Blasen produzieren, die früher oder später platzen müssen.

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