10.08.09 22:55 Uhr
 2.002
 

Kann der ASSE-Notfallplan zur Unbewohnbarkeit des Großraums Braunschweig führen?

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat einen Notfallplan für das marode Atommüll-Endlager "Asse" vorgelegt, wonach bei einem Einsturz der unterirdischen Gänge der gesamte Salzstock geflutet werden soll.

Nach Einschätzung des "Linke"-Umweltexperten Kurt Herzog werde das zu einer zweitausendfachen Überschreitung der Strahlenschutz-Grenzwerte führen und könnte den gesamten Großraum von Braunschweig für lange Zeit unbewohnbar machen.

Ein Sprecher des Bundesamts für Strahlenschutz nannte die Zweifel an dem Notfallplan "Unsinn". Er könne sich kein Szenario vorstellen, das zur Unbewohnbarkeit von Braunschweig führen könnte. Der Notfallplan soll ja gerade einen Zusammenbruch des Salzstocks verhindern.


WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Braunschweig, Notfall, Notfallplan
Quelle: de.euronews.net

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Sarrazin: Durch Familiennachzug könnten weitere sechs Millionen Flüchtlinge kommen
Bundestag: Viele künftige AfD-Abgeordnete wären rechts
VG München: Wahlplakate der NPD müssen hängen bleiben

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
11.08.2009 00:15 Uhr von Exituz23
 
+9 | -6
 
ANZEIGEN
dieser: ganze (Atom)müll bringt uns nochmal in die Hölle.

Nein ich bin kein Grüner.^^
Kommentar ansehen
11.08.2009 01:56 Uhr von svenna80
 
+9 | -7
 
ANZEIGEN
Scheiß Atomdreck! Jetzt haben wir den Salat! Die ach so saubere Atomenergie, ist ja so ungefährlich und unglaublich sauber! Ein Scheiß ist die Atomenergie. Das ist so mit das Schlimmste,was der Menschheit passieren konnte. Die Fässer die da unten Lagern und der ganze ander Atommüll strahlt lustig vor sich hin, während der "sichere" Salzstock mit Grundwasser vollläuft und teilweise auch einstürzt....
Das ist ein riesengroße Sauerei!
Kommentar ansehen
11.08.2009 06:02 Uhr von Stampede
 
+8 | -4
 
ANZEIGEN
@Vorredner: Unnütze Polemik: Solches Geschrei bringt niemandem etwas.

Die Behauptung, dass Kernenergie ungefährlich ist, würde im übrigen kein seriöser Kernkraftbefürworter so äußern.
In der Tat höre ich solche Aussagen nur von Gegnern oder "unwissenden" Außenstehenden, die solche Aussagen den Befürwortern unterstellen um dann darüber zu schimpfen.

Natürlich birgt Kernkraft große Risiken. Doch darf man diese nicht mehr verteufeln als die Alternativen, nur weil sie so schön in den Medien aufgebauscht werden.
Die derzeit "größte" genutzte Alternative sind nach wie vor Kohlekraftwerke und die gefährden ebenso unseren Planeten über die Abfallprodukte (Stichwort: Erderwärmung).

Es wird einem nichts geschenkt und derzeit ist leider keine Art der Energiegewinnung gefahrlos, die uns Energie in benötigten Mengen liefert (was regenerative Energiequellen leider noch nicht schaffen).
Wichtig ist ein sachlicher Umgang mit dem Thema und v.a. das vernünftige Abwägen der Möglichkeiten.
Kommentar ansehen
11.08.2009 07:40 Uhr von maretz
 
+14 | -4
 
ANZEIGEN
lol: sorry aber ich kann bei einigen kommentaren wirklich nur noch lachen - oder den kopf schütteln...

klar -> Atomkraft ist böse. Und am besten lieber heute als morgen abschalten -> nur woher kommt denn wohl der Strom für die ganzen Spielecomputer mit ihren SLI-Grafikkarten, x-Core-CPUs und n*x GB-Festplatten? Der natürlich auch 24/7 rennen muss - damit der Torrent-Client, Emule oder was auch immer bloss die neuesten Daten zieht... Ganz nebenbei muss auch der gute LCD/Plasma-Bildschirm natürlich laufen... Aber Atomstrom? Nein danke, MEIN Strom kommt ja nicht aus nem AKW, der kommt aus der Steckdose...

Leute - sorry wenn ich das mal so hart sage aber ihr müsst mal aufhören zu träumen! Es kotzt einen nur noch an was die ganzen Umweltschützer so von sich lassen. Versteht mich nicht falsch - nichts gegen den Umweltschutz! Aber: Euer "Anti-AKW-Geheule" ist einfach nur lächerlich wenn man den entsprechenden Beitrag auf nen Rechner schreibt der heute schon nen 1000-W-Netzteil benötigt! Das ist genauso als wenn ich mich morgen an ner Demo gegen den Benzinverbrauch bei Autos beteilige - und mit dem Auto zur Demo fahre! Was wäre denn mal eine alternative zur Atomkraft? Kohle - Luftverschmutzung is mal egal? Sonne/Wind - Schön, dann dürft ihr aber eure Rechner nur noch Schichtweise anmachen sonst wirds dunkel... Wasser? Auch schön -> siehe Sonne/Wind...

Dazu kommt: Habt ihr euch mal gefragt warum nicht einfach auf jedem Dach in D nen Solar-Panel hängt? Stimmt - weil die erzeugte Energie nichtmal für EINEN Haushalt durchgehend reicht (Schlechte Tage / Nachts is Solar ja ein wenig ineffektiv...). Und Wind? Super Idee - fragt mal eure Nachbarn ob ihr nen Windkraftwerk bei euch in den Garten stellen dürft... Nee - wir wollen keine Atomkraft, aber auch kein Windrad, das is so laut.. (oder es wird von den Grünen selbst abgelehnt - weil der Lärm der Rotoren ja ggf. die Vögel erschrecken könnte...). Wasserkraft bleibt also noch -> Ok, wieviele von euch wohnen an nem Wasserfall oder an nem geeigneten Fluß für nen Gezeitenkraftwerk (auch noch Tief genug um die normale Schifffahrt nicht zu behindern!)? Ok - wohl auch nicht ausreichend... Gut, dann freiwillige vor: Wer von euch nimmt freiwillig nen Kohlekraftwerk neben seine Bude? (Öl o.ä. kann man auch nehmen...)

Also liebe Leute - bevor ihr auf die Atomkraft schimpft würde ich mal überlegen: Welche Alternative gibt es denn die ausreichend Energie liefert UND die Umwelt nicht nachhaltig belastet? Und ich sage mal so: Bei der Atomkraft gibt es ein gewaltiges Problem bei der Entsorgung - ohne Frage. Aber auch dieses kann man sicher mit genügend Zeit lösen (das Einbuddeln is keine Lösung - aber mit der Wiederaufbereitung ist ja zumindest ein erster kleiner Schritt gemacht worden). Und was haltet IHR für Wahrscheinlicher: Das alle Menschen (von mir aus auch nur in D obwohl das am Problem wenig ändern würde - fliegt nen AKW in Frankreich in die Luft haben wir davon auch noch was!) ab sofort auf Luxusgüter wie LCD/Plasmafernseher, Hi-Tech-Computer u.ä. Stromfresser verzichten - oder das eine Lösung für das Lagerproblem gefunden wird? Nun - ich würde in dem Fall ganz klar auf letzteres setzen...
Kommentar ansehen
11.08.2009 08:01 Uhr von Bongolus
 
+3 | -3
 
ANZEIGEN
@Stampede: Warum plant die RWE dann einen Meiler in nem Erdbebengebiet?
Warum sollen neue AKWs gebaut werden, wenn hier im Norden bei Wind die Windkraftanlagen vom Netz genommen werden müssen um es vor Überlast zu schützen?
Warum importiert De. Strom, obwohl wir unseren Strombedarf noch bis 2012 selber decken können?

Und meine Lieblingsfrage, warum bezeichnet der Author die "Asse" als Endlager?

Gerade Atomkraft ist ein Thema wo die Betreiber einfach hemmungslos Lügen um ihre Interessen zu wahren. Denn solange es kein Endlager für den Müll gibt ist Atomkraft einfach unsauberste Möglichkeit um Strom zu erzeugen.

Und bevor sich das weiter rumspricht. Es gibt gefahrenlose Stromgewinnung. KWKs, Geothermik, Solarthermik, Photovoltaik, Windkraft ...
Und da sind sogar ein paar richtig saubere Alternativen dabei.
Kommentar ansehen
11.08.2009 08:03 Uhr von Slingshot
 
+4 | -3
 
ANZEIGEN
Ich bin mal ganz krass und sage, dass wir den Atommüll, sofern nicht wiederaufbereitbar, auf dem Mond lagern.

Für die irre Idee bekomm ich jetzt sicher Minus. ;)

Zugegeben hab ich mir keine Gedanken über die Umsetzung gemacht.
Kommentar ansehen
11.08.2009 08:33 Uhr von BlubbBlubbBlubb
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Und in Amerika: sagte man seinerzeit, man könne sich im Leben nicht vorstellen, dass irgenrjemand auf die Idee käme, Flugzeuge als Waffen zu nutzen.
Kommentar ansehen
11.08.2009 09:32 Uhr von Teffteff
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
@Bongolus: Zu Deiner "Lieblingsfrage":
Asse ist seit 1965 in Betrieb und wird seit 1978 als Lagerstätte für Atommüll genutzt. Kann man nach 30 Jahren Lagerbetrieb und nach fast 45 Jahren Nutzung für die Atomindustrie, noch von einem Zwischenlager sprechen? Machen wir uns doch nichts vor. Die teilweise, nicht mehr zu lokalisierenden, wahlos in die Schächte gekippten Atommmüll-Tonnen, werden dort auf ewige Zeit liegen bleiben. Selbst wenn die "Hardware" noch einmal einen Umzug vornehmen müssen, bleibt der Salzstock für (fast) immer verstrahlt.
Außerdem kommt im Originaltitel ungefähr 500mal das Wort Atommülllager vor, sodass ich einfach eine andere Vokabel benutzen musste, die die ganze Sache besser beschreibt.
Kommentar ansehen
11.08.2009 10:17 Uhr von rolf.w
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@maretz: Du hsat ja durchaus Recht, in der jetzigen Konstellation gibt es für A-Strom kurzfristig keinen Ersatz und ja, wir verbrauchen jede Menge Strom für die Unterhaltung. Nur darf man nicht verschweigen, dass es langfristig gesehen sehr wohl Alternativen zum A-Strom gibt und es gäbe noch mehr, wenn man sich der Problematik des A-Abfalls schon vor Jahrzehnten mehr gewidmet hätte. Aber wie heißt es so schön, aus den Augen aus dem Sinn. So ist es doch prima, dass der Müll unter der Erde ist und oben drauf blühen Wiesen und Wälder. Dumm nur, das der Müll über Jahrtausende eine Gefahr darstellt und kein Baum, keine Wiese so lange blüht. Nun muss man auch noch einsehen, dass auch Salzstöcke nicht ewig halten.
Deutschland grenzt im Norden an die Nord- und Ostsee. Man sieht einige Windräder, aber es könnten sehr viel mehr sein, vor allem VOR der Küste/dem Watt. Gezeitenkraftwerke in der Nordssee, jo, könnte man ja mal drüber nachdenken, während man neue AKWs aus der Erde stampft. Wir sitzen auf einer Kruste, die auf flüssigem Gestein "schwimmt". Da herrschen Temperaturen, da erblasst jedes AKW. Nutzen wir aber diese Wärme? Ja, wir nutzen sie, so ein bisschen zumindest, um unser Gewissen etwas zu beruhigen. Im AKW wird auch nur Wasser erhitzt, um dann Turbinen zu betreiben.
Es geht nicht darum, AKWs grundsätzlich zu verteufeln, es geht darum einzusehen, dass sie auf lange Sicht hin nicht tragbar sind und sich vermehrt um die Alternativen zu kümmern.
Ich weiss auch, dass Kohle-, Öl-, Gaskraftwerke ebenso Müll erzeugen, den man weiter verringen muss und dass nicht alles im Atommüll-Lager von AKWs kommt. Einiges kommt zB auch von Röntgenpraxen.
Wie gesagt, einfach schreien, dass die AKWs abgeschaltet werden sollen halte ich für untragbar da die Alternativen noch nicht ausreichend installiert sind. AKWs aber zu fördern halte ich für wenigstens ebenso falsch.
Kommentar ansehen
11.08.2009 10:54 Uhr von Fabian030
 
+2 | -5
 
ANZEIGEN
Experte der "Linke"? "Die Linke" und "Experten" schließen sich ja sowieso schon mal aus ...
von daher sollte man nicht viel auf das Geschwätz geben.
^^
Kommentar ansehen
11.08.2009 11:04 Uhr von FlatFlow
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@rolf.w: Ich bin ganz deiner Meinung.

Ich finde man sollte die Laufzeiten der A-Kraftwerke so bei halten wie sie sind und an alternativen forschen, arbeiten und diese ausbauen, damit die nächste Generation keinen vergifteten Planeten vorfindet.
Kommentar ansehen
11.08.2009 11:45 Uhr von Schwertträger
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
@Fabian030: So pauschal ist das doch auch wieder völlliger Unsinn.
Kommst Du Dir nicht blöd vor mit solchen Sätzen?

Refresh |<-- <-   1-12/12   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Polen: Wildtier schürt "Hass auf Deutschland"
airberlin: Prämienmeilen können wieder eingelöst werden
Studie: AfD-Wähler sind keine Abgehängten, sondern einfach radikal rechts


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?