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Diskriminieren Behörden osteuropäische Altenpfleger?

Der Verband der Vermittlungsagenturen für Haushaltshilfen und Seniorenbetreuung (BHSB) wirft den deutschen Behörden vor, osteuropäische Altenpfleger zu diskriminieren.

Laut BHSB werden deutsche Betreuungskräfte von der Bundesagentur für Arbeit und der gesetzlichen Rentenversicherung als Selbständige anerkannt, osteuropäische dagegen nicht. Als Beweis führt der BHSB einen Schriftwechsel an.

Der BHSB vermutet, dass deutsche Behörden bewusst osteuropäische EU-Bürger vom deutschen Dienstleistungsmarkt ausschließen wollen.


WebReporter: Pursel
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Europa, Behörde, Altenpfleger
Quelle: www.forium.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.08.2009 17:10 Uhr von rubberduck09
 
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Irgendwie steh ich hier zu der Behörde: Zwar nicht was den fadenscheinigen Grund angeht, mit dem ´diskriminiert´ wird, aber was man im gesamten Gesundheitssystem so vorgesetzt bekommt...

Krankenschwestern auf der Entbindungsstation _alle_ Osteuropäerinnen, die mit Müh und Not beim Aldi einkaufen können ohne Übersetzer, jede eine andere Methode zum Windeln wechseln, ... Eine junge Mutter ist da einfach hilflos ausgeliefert. Der Vater muß in die Arbeit um den Urlaub für die Zeit nach dem Krankenhaus aufzusparen und kann somit auch nicht/kaum helfen.

Ich habe kein Problem mit Osteuropäischen Pflegekräften, aber die Sprache der gepflegten sollten sie schon einigermaßen beherrschen.
Und eben das ist idr. nicht gegeben. Wer in D-Land arbeiten will, sollte auch seinen Beruf beherrschen. Sprache gehört nunmal auch dazu.

Sorry - Und nun gebt mir die Minusse.
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10.08.2009 17:32 Uhr von SpeblHst
 
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Wie: bei uns,Hebamme kommt aus der Ukraine und rief immer wieder Dawai,schneller gehts nun mal nicht .Verkäuferin kam aus Weissrussland und meinte sie muss erst mal Chef anrufen ,weil sie nicht weiter weiss. Auch im Pflegedienst bei meiner Bekannten arbeiten mittlerweile viele Osteuropäischen Altenpfleger,ich hab erlebt wie sie,mit ihr umgegangen sind ,da hab ich Beschwerde eingelegt,weil sie mich nicht Verstand oder nicht verstehen wollte.Der Pflegedienst hat ihr dann gekündigt,weil sie dort meinte mit behinderten Leuten sollte man so umgehen,die kennen ja keine andere Sprache. Sie ist spastisch gelähmt und kann sich nicht wehren.
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10.08.2009 19:02 Uhr von milotausch
 
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@rubberduck09: Zitat "Wer in D-Land arbeiten will, sollte auch seinen Beruf beherrschen. Sprache gehört nunmal auch dazu."
Nichts einzuwenden. Aber was glauben Sie, wieviel Deutsche in Osteuropa arbeiten und nicht polnisch, tschechisch, ungarisch oder rumänisch sprechen?
Aber um das geht es ja im Artikel nicht, sondern darum. dass den Osteuropäern Scheinselbständigkeit unterstellt wird für etwas, was für Deutsche akzeptiert wird.
Und @miaWuaschd: Die deutschen Altenpfleger sind doch schon freiwillig ausgewandert, weil sie in der Schweiz besser entlöhnt werden. Deutschland kann also froh sein, wenn es noch genügend Leute gibt, die die Pflegedienste machen. Schlimmer als eine schlechte Pflege ist nämlich eine mangelnde Pflege....

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