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Sozialverband will Niedriglöhner und Arbeitslose vor Altersarmut schützen

Der Sozialverband Deutschlands (SoVD) stellt in einem aktuellen Konzept vor, wie Altersarmut bei den Risikogruppen Niedriglohnbeschäftigte, Langzeitarbeitslose und Erwerbsminderungsrentner verhindert werden kann.

Da Hartz-4-Empfänger derzeit einen monatlichen Rentenanspruch von gerade mal 2,17 Euro erwerben, fordert der SoVD eine Anhebung des Rentenversicherungsbeitrags auf 250 Euro pro Monat.

Grundsätzlich sollten alle, die in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt haben, eine Rente erhalten, die höher als die Grundsicherung ist. Um dies zu erreichen, muss aber ein Mindestlohn in Deutschland eingeführt werden.


WebReporter: Pursel
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Arbeit, Alter, Altersarmut, Sozialverband
Quelle: www.forium.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.08.2009 16:33 Uhr von deluxe86
 
+4 | -12
 
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jau: damit die mittelschicht bald nur noch aus harzt4 empfängern besteht JAU supi .. wer zahlt den alles da rein HÄH wozu geh ich eigentlich arbeiten wenn ich bald für das gleiche gehalt im bett liegen kann und einmal im monat meinen arsch zum amt bewege ...
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10.08.2009 16:49 Uhr von fortimbras
 
+4 | -1
 
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klasse gute idee: also sollen die "wenigen die jetzt noch arbeiten und sowieso schon mehr als ihren halben lohn abgeben noch mehr abgeben?

da hat ja wieder jemand vorstellungen...

aber die idee ist natürlich nicht schlecht

wenn du am monatsende zu wenig geld überhast musst du einfach mehr verdienen...
oder wenn dus nicht über die klippe schaffst musst du einfach weiter springen...
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10.08.2009 17:02 Uhr von Exzessor
 
+10 | -0
 
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Mindestlohn: Ein gesetzlicher Mindestlohn ist unabdingbar, wenn man arbeitende Menschen vor Altersarmut schützen will. Insofern finde ich den Vorschlag gut. Denn wer arbeitet, sollte auch davon leben können und mehr Geld bekommen als die, die nicht arbeiten.
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10.08.2009 18:54 Uhr von Gurke2000
 
+2 | -1
 
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H4-Rente: Es ist ein ewiges Geben und Nehmen: Ich gebe mein Geld und die Politik nimmt es. ;)

Es wird von allen Beteiligten immer nur an den Symptomen herumgedoktort.
Im jetzigen System gibt es nicht genug Arbeitsplätze für alle.
Hartz-IV-Empfänger und Arbeitslose zusammen sind ca. 9 Millionen Personen, H4-Kinder schon herausgerechnet.
Dem gegenüber stehen ca. 40 Millionen abhängig Erwerbstätige.

Wenn die Politik endlich einmal die Besteuerung von Arbeit(!) reduzieren würde, dann würden automatisch neue Arbeitsplätze entstehen, aber die Politik tut seit Jahrzehnten genau das Gegenteil, so daß immer weniger Arbeitende immer mehr nicht Arbeitende finanzieren müssen.
Eine Forderung nach Mindestlöhnen, ohne begleitende Maßnahmen, läuft da in die falsche Richtung.

Wenn jetzt also für die H4-Empfänger mehr in die Rentenkasse gezahlt werden soll, dann weiß ich doch sofort, WER diese Zeche begleichen darf.

Aber Hauptsache man greift unseren armen Millionären und Milliardären nicht in die Tasche ... DIE haben nämlich eine Lobby.

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