10.08.09 13:51 Uhr
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Elektroauto: Volltanken für fünf Euro

Es ist keine Luxuskarosse, trotzdem stehen die Menschen dicht gedrängt um den Wagen herum und bestaunen den ungewöhnlichen Tankvorgang.

Das bestaunte Objekt entpuppt sich als Elektroauto: Einer von 50 Testwagen, der ausschließlich mit Strom versorgt und betrieben wird. In Berlin gibt es zwanzig öffentliche Aufladestationen, an denen man das Auto wieder aufladen kann. Es kostet nur fünf Euro, dauert allerdings stundenlang.

Auch ist die Anschaffung einer Batterie zu teuer, die Batterien an sich noch zu kompakt und die Elektronik zu unbeständig, wie einige Fehler zeigen. Dennoch hat das Gefährt einiges unter der Haube.


WebReporter: Havelmaz
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Euro, Elektro, Elektroauto
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de

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10.08.2009 13:55 Uhr von wussie
 
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Immer die gleichen Probleme: Zu lange Aufladedauer, zu geringe Reichweite und zu anfällige/teure/schwere Akkus.
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10.08.2009 14:05 Uhr von Major_Sepp
 
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Die: Batterie ist also "zu kompakt". Ich hätte wetten können, das Gegenteil wäre der Fall. ^^
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10.08.2009 14:12 Uhr von pfostengott
 
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gebt dem markt noch ein paar jahre, dann wird das ganze auch effektiver
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10.08.2009 14:37 Uhr von ratzfatz78
 
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@BastB: du hast recht
Bis da mal ein bezahlbares auto auf den markt kommt was wirklich gut ist dauert min. 5-7 jahre
Die autos die auf dem markt sind b.z.w. noch die nächsten 2 jahre auf den markt kommen sind noch zu schlecht aus diesen gründen
1. Die batterien sind einfach noch nicht ausgereift
2. Die heutige technik ist einfach noch zu schwer im bereich elektroauto
b.z.w. nicht altagstauglich
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10.08.2009 14:45 Uhr von FranzBernhard
 
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10.08.2009 14:53 Uhr von Pilzsammler
 
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@Bueyuek: woltle ich gerade auch sagen :D ++
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10.08.2009 15:07 Uhr von gehirntumor001
 
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@pfostengott: "gebt dem markt noch ein paar jahre, dann wird das ganze auch effektiver"

Jup und dann sind die strompreise auch höher und sobald jeder nen elektroauto fährt sind strompreise so hoch, dass wir unsere diesel autos zurück wollen...

Glaubt ihr nicht das eine umstellung auf elektrofahrzeuge keine massive einschnitte in die versorgung von strom/energie hat (auch im bezug auf den preis)?
Wer glaubt ihr baut und zahlt diese elektrotankstellen und neuen kraftwerke/infrastruktur? Letztendlich werden wir (die konsumenten) einen sehr hohen preis dafür zahlen und zwar auch leute die kein (elektro-)auto haben werden...

Deutschland hat nciht die kapazitäten um eine elektroauto infrastruktur zu unterhalten und gleichzeitig wollen wir auch noch aus der atomenergie aussteigen... Wie soll das funktionieren?

Dann sind wir nciht jahre davon entfernt, sondern jahrzehnte davon entfernt eine ähnliche autoindustrie zu haben die aber auf eletromotoren basiert...

Zu guter letzt darf man nicht vergessen, das nciht nur öl ein knappes gut ist... Sondern auch die rohstoffe aus denen moderne akkus hergestellt werden sind knapp, teuer und umweltschädlich. Wenn ich dann bedenke das der tesla roadster ein batteriesystem besitzt aus 6831 laptop akkus und man damit ne stunde rum heizen kann bis man wieder aufladen muss, dann will ich mir nicht vorstellen wie das batteriesystem eines 40t LKW aussehen muss um damit lange strecken zurück zu legen!?
Dabei rede ich hier nur über die rohstoffe die bei der herstellung der akkus verbraten werden, dann muss der strom auch noch irgendwo herkommen, dafür wird dann ein haufen von kohle/gas/öl verbrannt um diesen zu erzeugen... Der anteil aus regeneratieven quellen wird weltweit 20% in den nächsten 30 jahren nicht übersteigen können, da wir nicht so schnell regenerative kraftwerke bauen können wie der energiebedarf steigt und wenn wir dann noch strom für unsere autos brauchen, steigt der energiebedarf noch deutlich weiter...

Die einzige lösung wäre das wir eine neue energiequelle nutzen/finden (z.b. fusionskraft) und damit wasserstoff (das energiemedium) in großen mengen günstig her zu stellen. Mit diesem wasserstoff können wir dann unsere autos betanken, mit weitgehend bestehenden infrastrukturen...
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10.08.2009 17:12 Uhr von little_skunk
 
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@Bueyuek: Im Grund geb ich dir Recht. Es ist sogar noch etwas schlimmer als von dir beschrieben. Solange unser derzeitger Strombedarf nicht zu 100% aus erneuerbaren Energiequellen gespeist wird, ist es vollkommen sinnlos. Nehmen wir mal an der derzeitge Strombedarf könnte zu 99% aus erneuerbaren Energiequellen gespeist werden und zu 1% aus fossilen Brennstoffen. Jetzt tauschen wir alle Autos gegen Elektroautos aber bauen die erneuerbaren Energiequellen nicht aus. Dann sinkt der Anteil des Ökostroms auf sagen wir mal 80%. Jetzt könnte man behaupten, dass das Auto doch schön Umweltfreundlich ist. Ist es aber nicht, da gleichzeitig der Anteil des Ökostroms der Haushalte absinkt und unterm Strich immernoch genausoviel fossile Brennstoffe draufgehen. Mit anderen Worten: Der Anteil der fossilen Brennstoffe beim Auto sinkt aber wird durch den gleichzeitgen Anstieg beim Haushalt aufgefressen. Erst wenn 101% Ökostrom zur Verfügung stehen, können wir das überflüssige 1% für Elektroautos verwenden.

Auf der anderen Seite stellt sich die Frage, ob ein Elektroauto wirklich so schlecht wäre. Autos werden wir sicherlich nicht komplett abschaffen. Ein Elektroauto hat aber auch gewisse Vorteile. Im Stand verbraucht er weniger Energie als ein Benzinmotor und beim Bremsen kann Energie zurückgewonnen werden. Außerdem hat ein Elektroauto keine Abgase, was das Klima in Städten erheblich verbessert. Autos verschenken auch einen Großteil der Energie in Form von Wärme, die in einem Kraftwerk gleich als Fernwärme genutzt werden könnte.

Vorhersehen kann man sowieso nicht was in der Zukunft sein wird. Ich hoffe nur, dass Elektroautos entweder eine Solarzelle auf dem Dach haben oder aber mit den Elektroautos auch erneuerbare Energiequellen ausgebaut werden. Nur dann wären Elektroautos wirklich sinnvoll.
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10.08.2009 19:52 Uhr von JasonX
 
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Es wird langsam: für 5 euro tanken das ist echt ein traum bis jetzt tank ich mit 5 euro meinen roller =)
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10.08.2009 20:10 Uhr von datenfehler
 
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typisch deutsches "Vorzeige"-E-Auto Das wollen die Deutschen sehen. Nicht oder schlecht funktionierende E-Autos, damit sie beruhigt in ihre Dreckschleuder steigen können.

Dass es schon genügen einwandfrei funktionierende E-Autos gibt, sieht man im Ausland. Allen voran ist hier Tesla...
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10.08.2009 22:11 Uhr von Aldaros
 
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ich komm ja immer ins schmunzeln: wenn ich diese lächerlichen Gründe höre.

"*heul*....Batterien einfach nicht gut genug *zeter*...Laden dauert so lange *jammer*"

Das sind dieselben Argumente wie vor 20 Jahren.
Die Batterien...besser...die AKKUtechnik ist mittlerweile ohne weiteres in der Lage ein Gefährt anzutreiben.
Noch schlimmer: Vor 20 Jahren schon wars gelogen. Ich empfehle jedem sich mal über den General Motors EV-1 schlauzumachen. Ebenso über die Produkte von Tesla Motors.
Mittlerweile gibts unzählige Hobbyschrauber,die ihren Verbrennungsmotor ausbauen und einen Elektromotor ans GEtriebe dranflanschen.UND ES GEHT.

Ach,und selbst wenn wir das Kapitel der Lithium-Ionen...Lithium Polymer und wie das Gerümpel alles heisst mal beiseite lassen: Die Lösung existiert seit Jahren und nennt sich "Redox-Flow-Batterie".

Unfassbar dass diese Vereine bis heute damit durchkommen...mit diesem "Ja,kucktma...wir ham jetzt mal versucht so ein Ding zu bauen...aber es is winzig (weil sie es so designt und gebaut haben),läuft nur 130 (wie sie das Ding abgeregelt haben) und schafft mit einem Akku aber immerhin schon 50km (weil völlig veraltete Technologie eingesetzt wird)...ihr seht also...es ist total sinnlos wenn überhaupt versuchen würden den Fortschritt voran zu treiben....aber SCHAUT ma was wir Phaetons,Ensignias und Hummers bauen können"

Die lernen echt nie
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10.08.2009 23:59 Uhr von Gurke2000
 
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Studien: Alles was man bis jetzt zum Thema Elektroauto sieht kann nur eine Studie sein.
Aber es deutet immerhin an, in welche Richtung es gehen kann.

Natürlich ist die Grundvoraussetzung für einen flächendeckenden Betrieb von Elektroautos eine entsprechende Stromversorgung.
Vor diesem Hintergrund sehe ich Projekten wie der Solarstromgernerierung in der Sahara erwartungsvoll entgegen.
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11.08.2009 00:12 Uhr von gehirntumor001
 
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Zwei visionen der zukunft Ich verdeutliche meine meinung mal mit 2 videos über die zukunft von elektrofahrzeugen... Und warum ich ein problem habe mit elektrofahrzeugen die mit batterien fahren...

Leider ist die quali der videos nicht sehr gut, aber lohnt sich :)

Top gear über den tesla roadster:
http://www.youtube.com/...

Top gear über den honda clarity fcx:
http://www.youtube.com/...

@Gurke2000:
"Vor diesem Hintergrund sehe ich Projekten wie der Solarstromgernerierung in der Sahara erwartungsvoll entgegen."
Ich auch, ich wünschte mir sie würden das konzept noch perfektionieren indem sie den gewonnenen strom in wasserstof (als energieträger) umsetzen und mit tankern (die es schon gibt) um den gesamten globus verteilen, sodass die ganze welt zugang zu billigen und sauberen strom hat.

Mal schauen was die zukunft so bringt :)
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11.08.2009 02:24 Uhr von gehirntumor001
 
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@Wil: Hehe ... ich weiß wo die noch druckluftmotoren einsetzen ... in schlagschraubern ;)

Mal spaß beiseite, wenn das so eine "riesen" hoffnung ist, warum hat man diese technologie (die schon beinahe 800 jahre existiert) über schlagschrauber hinaus nicht weiter entwickelt?
Weil es nicht alltagstauglich ist und das ist das schlagwort worum es letztendlich geht und auch im zweiten video meines letzten post wichtig ist...
Es geht nicht darum das wir eine ultra aufregende technologie erfinden oder 65 millionen akkus zusammen packen um unser problem zu lösen...
Nein! Die technologie, die es uns ermöglicht mit möglichst wenig veränderungen und so gut wie keine einschnitte in unserem normalen alltag, uns weiterhin die freiheit gibt mit unseren autos hinzufahren wohin wir wollen, wird letztendlich siegen...
Alles andere ist ein rückschritt... Ich will nicht einen batteriebetriebenen wagen haben den ich 1-2 stunden fahren kann um diesen dann 16 stunden aufladen zu lassen

Und wer mir immer weis machen will, wie toll und schnell die akkutechnologie sich weiterentwickelt, den muss ich leider enttäuschen, die realität sieht nunmal anders aus... Bestes beispiel, der neue überarbeitete toyota prius 3 (der vor kurzem raus ist)... Es hat ein nagelneues feature, man kann die ersten 2 kilometer, wenn man unter 50km/h fährt, nur mit dem elektromotor auf akkubetrieb zuück legen. Danach schaltet sich der verbrennungsmotor dazu, weil für mehr halten die akkus nicht her...
Das ist der aktuelle stand der akkutechnologie im jahre 2009 ... 2 KM in einem zuverlässigen, bezahlbaren und normal großen auto ohne viel einschränkungen wenn man nicht schneller als 50km/h fährt...

Der honda fcx clarity wird schon in serie produziert und zurzeit sieht es so aus als ob die brennstoffzellen technologie uns die mobile freiheit auch in einer ölfreien zukunft weiterhin geben kann...

ps: wenn es anders kommt, ist auch in ordnung, solange wir keine rückschritte machen ;)
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11.08.2009 10:34 Uhr von Shedao Shai
 
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@gehirntumor001: jetzt wo die e-auto idee wieder "modern" ist wird die akkutechnik erst richtig nach vorne getrieben und die noch zu lösenden probleme sind wesentlich kleiner als die, die mit wasserstoff als treibstoff entstehen. erstmal sind brennstoffzellen immer noch nicht wirklich alltagstauglich, dann muss wasserstoff erstmal sehr ineffizient hergestellt werden und zu guter letzt kommt das riesenproblem lagerung.

-drucktanks verbrauchen enorm viel gewicht, die wasserstoffdichte ist immer noch zu gering und der schritt zu höherer kompression verbraucht sehr viel energie
-flüssiger wasserstoff besitzt eine sehr geringe dichte (vgl. styropor), muss zwangsweise langsam verdampfen und die kühlung aufrecht zu erhalten und verbraucht bei der herstellung wieder jede menge energie
-metallhydridtanks zb. aus palladium sind unglaublich teuer und sehr schwer
-wasserstoff chemisch zu binden ist bislang noch zu teuer, zu kompliziert und/oder zu ineffizient

knackpunkt ist meiner meinung nach vor allem, dass unmengen an energie einfach verloren gehen bei herstellung/verarbeitung/lagerung des wasserstoffs. in der sahara mittels solar-thermischer kraftwerke strom zu produzieren, mittels gleichstromleitungen nach europa zu transportieren und hier damit elektroautos aufzuladen ist einfach zig mal effizienter.
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11.08.2009 13:15 Uhr von gehirntumor001
 
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@Shedao Shai teil1: Ich gib dir grundsätzlich recht das die wasserstoff technologie nicht ausgereift ist und noch viel passieren muss, aber wir können uns mehr von der wasserstoff technologie im alltag versprechen als von der akkutechnik... Glaub mir, ich weiß wovon ich rede...

Aber ich möchte doch auf ein paar punkte von dir eingehen...

"jetzt wo die e-auto idee wieder "modern" ist wird die akkutechnik erst richtig nach vorne getrieben und die noch zu lösenden probleme sind wesentlich kleiner als die, die mit wasserstoff als treibstoff entstehen."
Neben der tatsache das akkutechnologie schon immer einen guten entwicklungsstand hatte und nur weil es jetzt mehr aufmerksamkeit durch die medien bekommt, geht die entwicklung nicht viel schneller. Energiedichten in lithium-ionen und lithium-polymer akkus haben sich in den letzten 10 jahren nicht erhöht, das einzige was wir erreicht haben sind das diese stabiler sind und etwas schneller geladen werden können.
Zum anderen können wir die energiedichten in akkus nicht unendlich erhöhen wie wir lustig sind, hier gibt es klare grenzen wovon wir heute schon nicht allzuweit entfernt sind. Heutige moderne akkus haben bereits ein viertel der energiedichte von TNT und ab einer gewissen energiedichte, werden akkus zu gefährlich oder man muss diese in einem so sicheren gehäuse bauen das nichts passieren kann, wenn die hoch gehen...

Hiermal eben die wichtigsten energiedichten in MJ/kg (achte mal wo wasserstoff steht):

Li-Ionen-Akku = 0,36 bis 0,5
Li-Polymer-Akku = 0,54
Lithium-Batterie = 0,9
Wasserstoff (gasförmig) = 1,19
Zink-Luft-Batterie = 1,2
Trinitrotoluol (TNT) = ca. 4
Aluminium-Luft-Batterie (versuchsfase) = 4,68
stärkste Sprengstoffe = ca 7
Ethanol = 26,78
Benzin = 43
Wasserstoff (flüssig) = 119,9

Wie du siehst, kommen moderne akkutechniken nicht ansatzweise an flüssigen wasserstoff oder benzin ran was die energiedichte angeht...

"sind brennstoffzellen immer noch nicht wirklich alltagstauglich"
na klar sind brennstoffzellen alltagstauglich, mindestens genauso alltagstauglich wie heutige akkus, nur streitet man noch darüber welches verfahren und welche brennstoffzellentechnologie die effizienteste und erfolgversprechenste ist für die zukunft, es gibt zurzeit über 17 verschiedene brennstoffzellentechnologieen...
Nochmal der honda fcx clarity wird schon in serie produziert und in japan und kalifornien verkauft!

"dann muss wasserstoff erstmal sehr ineffizient hergestellt werden"
Wir sind heute schon weiter als die gute alte elektrolyse, mit der man früher auch gerne schweres wasser hergestellt hat... Heutzutage wird das Kværner-Verfahren zur erzeugung von wasserstoff eingesetzt womit wir einen wirkungsgrad von 100% haben! Also nichts ineffizient :)

"und zu guter letzt kommt das riesenproblem lagerung."
Naja, so schlimm ist es auch nun wieder nicht, heutzutage werden diese tanks aus verbundwerkstoffen hergestellt und diese technologie ist in den letzten jahrzehnten enorm schnell nach vorne gegangen und fast standard geworden... wir bauen bereits flugzeuge und autos aus diesen materialen, also so exotisch und besonders ist das auch nun wieder nciht... Zum anderen, wird und muss flüssiges erdgas in ähnlichen verhältnissen transportiert werden als flüssiges wasserstoff... Schonmal einen LNG-tanker gesehen?
http://www.nms2002.com/...
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11.08.2009 13:16 Uhr von gehirntumor001
 
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@Shedao Shai teil2: "-drucktanks verbrauchen enorm viel gewicht, die wasserstoffdichte ist immer noch zu gering und der schritt zu höherer kompression verbraucht sehr viel energie"
Moderne drucktanks haben ein relatives geringes gewicht, da sie aus verbundwerkstoffen hergestellt werden, zum vergleich das batteriesystem des tesla roadsters hat ein gewicht von ca. 500kg. Dabei ist der tesla roadster ein ultraleichter sportwagen der nur 2 personen und kaum gepäck platz bietet... Wie sieht wohl die batterie aus, wenn wir einen wagen der mittelklasse (5er bmw) mit e-motor ausstatten?

"-flüssiger wasserstoff besitzt eine sehr geringe dichte (vgl. styropor), muss zwangsweise langsam verdampfen und die kühlung aufrecht zu erhalten und verbraucht bei der herstellung wieder jede menge energie"
Siehe oben: energiedichte und kvaerner-verfahren

"-metallhydridtanks zb. aus palladium sind unglaublich teuer und sehr schwer"
Siehe oben: tanks aus verbundwerkstoffen

"-wasserstoff chemisch zu binden ist bislang noch zu teuer, zu kompliziert und/oder zu ineffizient"
Geb ich dir auch vollkommen recht, darum wird das verfahren auch nicht eingesetzt...

"mittels gleichstromleitungen nach europa zu transportieren und hier damit elektroautos aufzuladen ist einfach zig mal effizienter."
Es ist kein schlechtes verfahren, aber "zig mal effizienter" überspannt den bogen bei weitem... Wie ich schon in meinem ersten post geschrieben habe, es muss erstmal eine infrastruktur aufgebaut werden um den strom hierhin zu bekommen (gleichstromleitungen über tausende kilometer verlegen und das auch redundant) ... dann noch e-tankstellen europaweit aufbauen, egal ob mit akkuwechselanlagen oder steckdosen in ganz europa verteilen ... dann muss das ganze noch gewartet werden ... was meinste was da an ressourcen und manpower verlorgen geht? effizient? fraglich in meinen augen...

Warum nicht den strom in wasserstoff umwandeln und dann weitestgehend die infrastruktur der öl und gas industrie nutzen die es schon gibt und bald nicht mehr in diesem umfang benötigt wird, wenn das öl knapper wird...
Der große vorteil ist wie gesagt auch das wir es in die ganze welt verkaufen können und den globalen markt mit wasserstoff beliefern können :)
Und im worst-case szenario können wir auch wasserstoff importieren, falls wir selber nicht genug produzieren können...
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11.08.2009 14:04 Uhr von Birjand
 
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Elektroautos gelten als CO2frei!!! Hahahahahahaha...Hat die EU so festgelegt. In der Ökobilanz ist ein Elektrocar doppelt so schlecht wie ein normales Auto!!!

Was soll der Schrott - eine!!!! Batterie kostet 24.000 €uro und man braucht zwei!!! Wenn man durchgehend fahren will. Etwas stärkere Batterien kosten dann das Stück 30.000 €uronen!

Reichweite dann bis 300 km! Und die zweite Batterie kann man nicht mitschleppen, weil das ECar dann fast gar nicht mehr fahren würde!

So ein Schmarrn dieser Elektroblödsinn!

Wieso? Mein Storm kommt doch aus der Steckdose!

Eine Verblödung sondergleichen wie auch die gesamte Klimahysterie!!!

Cui bono? Das ist die Frage!

Mir nutzt es nichts!
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11.08.2009 14:16 Uhr von little_skunk
 
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@gehirntumor001: Im Grunde gebe ich dir Recht. Wasserstoff ist besser als Akkutechnik. Folgende Kritikpunkte an deiner Aussage möchte ich trotzdem loswerden was aber nicht bedeutet, das ich nicht auf deiner Seite bin.

Kværner-Verfahren ist zwar effizienter als die elektrolyse aber benötigt fossile Brennstoffe. Was bringt es also die Autos auf Wasserstoff umzustellen, wenn sie dann quasi Erdgas tanken. Der Wasserstoff wäre kein "Ökowasserstoff" wenn man es denn mal so nennen möchte.

Nimmt man aber die Elektrolyse zur Wasserstofferzeugung, ist das einfach nur Energieverschwendung. Da gebe ich Shedao Shai vollkommen Recht. In deinem letzten Absatz willst du sogar den Strom der Solarkraftwerke in Wasserstoff umwandeln und abtranzportieren, was derzeit nur mit Elektrolye möglich wäre. Das Kværner-Verfahren ist dafür ungeeignet.

Hinzu kommt das Problem, das Shedao Shai schon richtig beschrieben hat. Der erzeuge Wasserstoff wäre erstmal gasförmig. Den Wasserstoff zu verflüssigen verbraucht nicht gerade wenig Energie, was der Wirkungsgrad nochmals senkt. Wenn man das mit einberechnet hat auch das Kværner-Verfahren keinen 100% Wirkungsgrad.

Die Forscher arbeiten aber an einem Katalysator, der den Wirkungsgrad der Elektrolye erhöhen soll. Bis dahin ist die Wasserstofferzeugung und Verflüssigung aber ineffizient. Das Kværner-Verfahren kommt ja wie gesagt nicht in Frage, da es dabei nicht um erneuerbare Energien geht.
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11.08.2009 14:53 Uhr von chewy2k
 
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Vorsicht Auto(Deutsch)land: Wir müssen aufpassen dass uns die Japaner bei E-cars nicht komplett abhängen.
Der Nissan LEAF kann mit einem rapid-charger in 30 min. auf 80% geladen werden.
http://www.autoblog.com/...

In nicht allzu ferner Zeit wenn der Batteriepreis und die Ladezeit akzeptabel sind ist der Siegeszug des elektrischen Antriebs imho nicht mehr aufzuhalten. Natürlich wird es dann auch weiterhin Verbrenner geben, ein Antriebskonzept unter vielen eben.
Muss zugeben dass ich bereits jetzt sehr große Lust auf einen Leichtbau E-Flitzer hätte (Cayman oder TT Optik:-). Ich habe jedenfalls diese Dauerwartungs-Otto-Schmierkisten satt. So eine LEAF Gurke käme mir allerdings nicht ins Haus.


P.S.: Zum ewigen Argument wo denn der Strom herkommt, bzw. "dreckiger" Strom etc. Selbst mit Kohle erzeugter Strom ist sauberer weil man mit high end Anlagen zentral filtern kann, dies ist bei Mio. von Ölverbrennern nicht möglich. Ferner haben die Schmierkrücken einen miserablen Wirkungsgrad und geringen Drehmoment.
Sicher, Sahara Strom wäre natürlich endcool.
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11.08.2009 16:15 Uhr von wussie
 
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datenfehler: "Dass es schon genügen einwandfrei funktionierende E-Autos gibt, sieht man im Ausland. Allen voran ist hier Tesla..."

Na dann schau dir mal den Test von Top Gear dazu an.
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11.08.2009 23:28 Uhr von Shedao Shai
 
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@gehirntumor001: die gravimetrische energiedichte von wasserstoff ist enorm hoch, da geb ich dir vollkommen recht! das problem ist die massendichte des wasserstoffs (also kg/m³) und die ist niedrig, egal was du auch immer mit dem zeug anstellst. die volumetrische leistungsdichte fällt also auch verhältnismäßig niedrig aus:
* Wasserstoff (flüssig): 2360 kWh/m³
* Benzin: 8760 kWh/m³
* Erdgas (20 MPa): 2580 kWh/m³
* Wasserstoffgas (20 MPa): 530 kWh/m³
* Wasserstoffgas (Normaldruck): 3 kWh/m³

* Li-Ionen-Akku ~500 kWh/m³

moderne Li-Akkus schaffen noch mehr und somit sind die beiden technologien nicht wirklich weit voneinander entfernt, mit dem unterschied, dass sich wasserstoff bislang nur ineffizient herstellen lässt (das Kværner-Verfahren benötigt kohlenwasserstoffe und nicht wasser). noch höher verdichteter wasserstoff oder gar flüssiger bieten höhere vol. energiedichten, aber dafür muss energie hineingesteckt werden, die im endeffekt an der effizienz des gesamten verfahrens knabbert.
ich würde halt lieber einmal eine neue ordentliche infrastruktur aufbauen (wobei man sicher bestehende systeme als aufhänger nutzen kann), als ein dauerhaft ineffizientes system zu nutzen.

"ps: wenn es anders kommt, ist auch in ordnung, solange wir keine rückschritte machen ;) "
kann ich auch so unterschreiben^^
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11.08.2009 23:28 Uhr von Shedao Shai
 
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@gehirntumor001: die gravimetrische energiedichte von wasserstoff ist enorm hoch, da geb ich dir vollkommen recht! das problem ist die massendichte des wasserstoffs (also kg/m³) und die ist niedrig, egal was du auch immer mit dem zeug anstellst. die volumetrische leistungsdichte fällt also auch verhältnismäßig niedrig aus:
* Wasserstoff (flüssig): 2360 kWh/m³
* Benzin: 8760 kWh/m³
* Erdgas (20 MPa): 2580 kWh/m³
* Wasserstoffgas (20 MPa): 530 kWh/m³
* Wasserstoffgas (Normaldruck): 3 kWh/m³

* Li-Ionen-Akku ~500 kWh/m³

moderne Li-Akkus schaffen noch mehr und somit sind die beiden technologien nicht wirklich weit voneinander entfernt, mit dem unterschied, dass sich wasserstoff bislang nur ineffizient herstellen lässt (das Kværner-Verfahren benötigt kohlenwasserstoffe und nicht wasser). noch höher verdichteter wasserstoff oder gar flüssiger bieten höhere vol. energiedichten, aber dafür muss energie hineingesteckt werden, die im endeffekt an der effizienz des gesamten verfahrens knabbert.
ich würde halt lieber einmal eine neue ordentliche infrastruktur aufbauen (wobei man sicher bestehende systeme als aufhänger nutzen kann), als ein dauerhaft ineffizientes system zu nutzen.

"ps: wenn es anders kommt, ist auch in ordnung, solange wir keine rückschritte machen ;) "
kann ich auch so unterschreiben^^
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12.08.2009 23:58 Uhr von Davtorik
 
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naja bleibt nur abzuwarten, bis es den "autostrom" gibt und der genau wie sprit versteuert wird ^^

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