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Milliarden des Konjunkturpakets II ungenutzt

Bisher wurden noch nicht einmal ein Fünfzigstel der Gesamtsumme des Konjunkturpakets II durch die Länder in Anspruch genommen.

Das bedeutet, dass alle 16 Bundesländer zusammen weniger als 200 Millionen Euro aus dem Topf beantragt haben. Rheinland-Pfalz beispielsweise habe bisher 13 Millionen in Anspruch genommen, Berlin erst sechs Millionen.

Jedoch verweisen viele Bundesländer darauf, dass man Projekte bereits begonnen habe. Alleine in Nordrhein-Westfalen arbeite man im Moment an über hundert Projekten mit einem Gesamtwert von über einer Milliarde Euro.


WebReporter: Unrockstar
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Milliarde, Konjunktur, Konjunkturpaket
Quelle: www.n24.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.08.2009 11:11 Uhr von Unrockstar
 
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Also darf man gespannt sein, in wie fern die Bundesländer die Summe noch in Anspruch nehmen. Vor allem scheint es ja so, dass bereits einige Projekte begonnen wurde, nur das Geld jedoch noch nicht beansprucht haben.
wie viel Jedes Bundesland hat und noch mehr Summen gibst in der Quelle.
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10.08.2009 12:22 Uhr von Marco Werner
 
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Das Problem ist, daß meist nicht der Staat selbst die Entscheidung übernimmt,wer die Kohle kriegt, sondern diese Entscheidung irgendwelchen Bankern überträgt,welche mit der ganzen Sache eigentlich nichts zu tun haben. Und die entscheiden so,als ob es ihr eigenes Geld wäre,welches sie da raushauen (sollen). Vom Grundgedanken her ist das zwar nicht falsch,aber wie man sieht,blockieren diese Herrschaften damit vielleicht den Aufschwung.
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10.08.2009 12:23 Uhr von fortimbras
 
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ich habe vor ein paar tagen gehört: das in berlin hunderte baustellen begonnen wurden aber nicht weitergeführt werden weil kein geld da ist
wen ndie geld bekommen könnten passt das ja irgendwie nicht zusammen

oder ist das vergabeverfahren wieder so unnötig kompliziert dass man monate auf zu oder absagen warten muss?
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10.08.2009 12:49 Uhr von Leeson
 
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naja das kennt man ja das gegen Jahresende viel Projekte angefangen werden,
um das Geld noch zu nutzen... Egal ob die Baustellen das erstmal so bleiben und Verkehrsbehindernt wirken...
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10.08.2009 13:09 Uhr von Unrockstar
 
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Ich: denke auch, dass die es machen ,wie es im öffentlichen Dienst ja der Fall ist. Das ganze Jahr ist alles egal und dann wenn es aufeinmal drum geht, dass es am Jahresende weg ist, dann will jeder noch mal davon haben.

Wobei ja auch Projekte angefangen werden. Da stellt sich für mich aber die Frage, ob die das Geld vorstrecken müssen, weil wenn sie ja angefangen haben, müssten sie es ja schon benötigen.
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10.08.2009 13:36 Uhr von Goma_Terzu
 
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Wahrheit: Und was haben sie bei uns vom Geld des Konjunkturpakets gebaut? Einen verdammten Huckel in einem unfallfreien Straßenabschnitt! Und das ist nicht nur so ein einfacher Huckel, nein, das Ding ist gigantisch! Da müssen die schon so ein "Achtung Steigung" Schild aufstellen.
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11.08.2009 00:40 Uhr von Leeson
 
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@ Unrockstar: Aus eingener Erfahrung, muß ich dir sagen, dass die Länder/Gemeinden auch nicht die pünktlichsten und zuverlässigsten Zahler sind...

Da kann man manchmal echt lange warten und nichts machen ausser warten!
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11.08.2009 13:25 Uhr von Shiftleader
 
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Das ist: aber typisch.

Projektanträge werden abgeschmettert und dann wird ganz großkotzig verkündet, daß Geld gespart wird. Naja, warum soll der Bürger letztendlich auch überhaupt was davon haben.

Bei uns in Sachsen wurden auch schon oft einige Gelder aus irgendwelchen Fördertöpfen nicht genutzt. Aber für finanzielle Unterstützungen von Großfirmen, die sich hier ansiedeln oder bankotte Unternehmen übernehmen wollen, da ist Geld zu Hauf vorhanden.

Aber die Ursachen sehen ich in den Inkompetenzen der Mitarbeiter in den Landratsämtern. Und wenn was genehmigt wird, dann snd ja auch teilweise sinnlose Maßnahmen dabei, wo man nur mit dem Kopf schütteln kann. Und andere wichtige Maßnahmen (Erneuerungen der Straße durch den Ort) fallen da schon mal unter den Tisch. Hat ja keine Priorität.
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11.08.2009 19:21 Uhr von Leeson
 
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@Shiftleader: Bei uns it da genau anders rum...
Die machen die Straße auf um Abwasser zu verlegen und danach die Straße neu.
N Monat später wird die "neue" Straße wieder aufgemacht um Gas zu verlegen.
Jetzt nach 5 Jahren basteln die wieder an der Straße rum und machen den Aspalt neu.

In der Summe war in 6 Jahren der Ort dreimal für die Durchfahrt gesperrt um die Straße zu machen.
Ich bin der Meinung, das man das besser koordineren hätte können und das alles mit einmal machen hätte können.

Aber es lebe die Bürokratie... Stur einen Antrag nach dem Nächsten ab arbeiten.

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