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Texas: Mann saß 23 Jahre unschuldig im Gefängnis

In Texas saß der 46-jährige Ernest Sonnier 23 Jahre lang unschuldig im Knast. Ihm wurde Vergewaltigung vorgeworfen und er wurde trotz eines Alibis seiner Mutter verurteilt.

Jetzt konnte aufgrund eines DNA-Tests seine Unschuld bewiesen werden und der Mann kam frei.

Seit 1989 wurden 241 Gefangene entlassen, nachdem ein DNA-Test ihre Unschuld bewies.


WebReporter: promises
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mann, Jahr, Gefängnis, Texas
Quelle: www.20min.ch

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33 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.08.2009 09:22 Uhr von promises
 
+0 | -0
 
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Der Mann hat aber eine Ordentliche Entschädigung verdient. So etwas kann der Staat gar nicht mehr gut machen. 23 Jahre seines Lebens sind weg, nur weil nicht richtig ermittelt worden war.
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09.08.2009 10:39 Uhr von marv.k.
 
+49 | -4
 
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DNA: Die kann man doch schon seit längerem vergleichen?!

Warum erst jetzt?
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09.08.2009 10:46 Uhr von Krebstante
 
+85 | -6
 
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Bevor ich die Originalquelle gelesen habe, habe ich gedacht, es ist ein Schwarzer. Und siehe da, es stimmt.
Vielleicht ist das der Grund, warum es so lange gedauert hat mit dem DNA-Test. Rassendiskriminierung ist trotz gegenteiliger Behauptungen in den USA noch weit verbreitet.
Immer wieder wird bemängelt, dass Schwarze schneller verdächtigt, schneller verhaftet, schneller verurteilt und zu längeren Haftstrafen verurteilt werden.
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09.08.2009 10:50 Uhr von Jorka
 
+27 | -4
 
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@Krebstante: Genau das habe ich mich gerade auch gefragt, traurig das unsere Vermutung bestätigt wurde....
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09.08.2009 10:54 Uhr von wellenhuber
 
+34 | -0
 
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23 Jahre: ich war nicht 23 Jahre im Knast. Manchmal denke ich: verdammt, die Zeit verging so schnell und ich hab noch lange nicht alles gemacht, was ich mir vorgenommen hatte als ich jung war. Er kann nichtmal mit sich selber hadern, weil er nicht alles in Angriff genommen hat, was er sich vorgenommen hatte. Er hatte nichteinmal die Chance, auch nur irgendwas zu machen, nichts. Das ist ein verlorenes Leben. Wiedergutmachung? Wie so das denn aussehen?
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09.08.2009 10:56 Uhr von supermeier
 
+26 | -6
 
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Tja: so viel zur Todesstrafe.
Die meisten der bis heute bekannt gewordenen Fehlurteile gab es übrigens in Texas, wohl auch der Staat mit den meisten vollstreckten Todesurteilen.
Schade dass nicht die Geschworenen finanziell so richtig belangt werden können, vielleicht würde so eine Regelung bei der Urteilsfindung helfen.
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09.08.2009 11:01 Uhr von TheRoadrunner
 
+14 | -3
 
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@ supermeier: Wie stellst du dir das mit der finanziellen Belangung von Geschworenen vor? Sollen sie etwa auch belangt werden, wenn Schuldige nicht verurteilt werden und deswegen weitere Straftaten begehen?
Ich muss sagen, ich beneide Geschworene nicht um ihren Job und die damit verbundene Verantwortung.
Und: ich denke, es wäre nicht das erste Mal, dass eine Mutter ihrem Kind ein falsches Alibi gibt.
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09.08.2009 11:08 Uhr von larsu
 
+24 | -2
 
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Mit 23 in den Knast und mit 46 wieder raus, is halt ein Teil seiner Jugend fürn Arsch, der müsste ne Milliarden als Entschädigung kriegen...
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09.08.2009 11:12 Uhr von supermeier
 
+9 | -3
 
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@TheRoadrunner: Es gibt genügend Urteile die nicht aufgrund von Beweisen gefällt wurden, und Zeugen nur Bezeugen um sich wichtig zu machen oder dem (wie hier) "Nigger" mal zu zeigen wer das Sagen hat.
Für solche Fälle gilt hier glücklicherweise "In dubio pro reo"

Oder einfacher, ein normaler Arbeiter prüft drei mal bevor er eine Fehlentscheidung trifft die seinen AG Geld kostet, einen Beamten juckt das in keinster Weise.
Wer willkürlich Entscheidungen fällt ohne Konsequenzen fürchten zu müssen nimmt das Erstbeste um schnell wieder nach Hause zu kommen, besonders da dieser Dienst nicht freiwillig ist.
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09.08.2009 11:31 Uhr von adammorrison
 
+4 | -1
 
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Hier ein Video dazu: http://abclocal.go.com/...
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09.08.2009 11:38 Uhr von The_Chilled_Monkey
 
+20 | -1
 
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Kein Geld der Welt: kann so etwas entschädigen!
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09.08.2009 11:48 Uhr von Air0r
 
+20 | -2
 
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100 Billion Dollars: Wenn schon ein Raubkopierer 20.000 Dollar pro Lied zahlen soll, sollte der Staat auch 20.000 pro unrechtmäßig eingegessenem Tag zahlen.
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09.08.2009 11:51 Uhr von joe_eisy
 
+8 | -5
 
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in Deutschland: würde der ex-Häftling wahrscheinlich millionen von € als Entschädigung kriegen ( Ausnahmen bestätigen die Regel).
Aber der arme Kerl wird wahrscheinlich gar nichts sehen außer einer Entschuldigung. Echt traurig das die Welt nicht sieht das Rassismus nichts bringt! 23 Jahre im Knast. Ich glaub das kann sich keiner vorstellen der nichts gesessen hat. Um es kurz zu fassen: Sein Leben ist im Ar...!
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09.08.2009 12:03 Uhr von Renek85
 
+14 | -0
 
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In eutschland bekommt man 11€ für jeden Tag der unrechtmässigen Inhaftierung. Davon werden noch die Kosten für die Betreuung und Verpflegung abgezogen. eal bekommt man dann 6 € pro Tag.
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09.08.2009 12:11 Uhr von s8R
 
+10 | -0
 
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Renek: Sind dann 50.000€ für 26 Jahre. Da würd ich lieber Arbeiten..
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09.08.2009 13:17 Uhr von uhlenkoeper
 
+6 | -0
 
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@supermeier : in dubio pro reo: >>Wie stellst du dir das mit der finanziellen Belangung von Geschworenen vor? Sollen sie etwa auch belangt werden, wenn Schuldige nicht verurteilt werden und deswegen weitere Straftaten begehen?
Ich muss sagen, ich beneide Geschworene nicht um ihren Job und die damit verbundene Verantwortung.
Und: ich denke, es wäre nicht das erste Mal, dass eine Mutter ihrem Kind ein falsches Alibi gibt.<<


Die finanzielle Belangung von Geschworenen halte ich für bullshit. Diese Menschen werden ehrenamtlich zum Dienst in der Justiz verpflichtet (man kann sich nicht mal eben daraus entfernen lassen). Somit hat auch die Allgemeinheit dafür aufzukommen, wenn dieses von ihr gewollte System nicht funktioniert.
Und sicherlich möchte niemand wirklich mit einem Geschworenen tauschen, der ein "Fehlurteil" gefällt hat, denke ich.

Aber: genau deshalb gibt es im amerikanischen wie unserem Justizsystem die Prämisse "in dubio pro reo". Was nichts anderes heißt: wenn man als Geschworener/Richter nicht eindeutig überzeugt ist (und zwar nicht glaubt, überzeugt zu sein, sondern anhand von Fakten zweifelsfrei überzeugt IST), dass der Angeklagte schuldig ist, dann hat er freigesprochen zu werden. Genau das scheint mir in diesem Fall aber nicht so gewesen zu sein: auch wenn man den Zweifel schürt, dass Mütter ja gern auch mal falsche Alibis vergeben, so hätte so ein "Vorurteil" nicht zu einer Verurteilung ausreichen dürfen. Fakt ist, dass es dieses Alibi gab. Die Aufgabe der Ermittlungsbehörden wäre es gewesen, bestehende Zweifel an so einem Alibi zweifelsohne zu belegen. Erst dann hätte eine Verurteilung überhaupt stattfinden dürfen !

Jedenfalls ist es in der Theorie so.
Dass die Praxis da oftmals versagt, sieht man an einer Vielzahl von Fehlurteilen.
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09.08.2009 13:18 Uhr von fallobst
 
+2 | -7
 
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@ supermeier: ja und was haben geschworene bitte mit beamten zu tun? setz dich mal mit dem rechtssystem der usa auseinander, bevor du hier mit dummen und undurchsetzbaren ideen daherkommst.

geschworene werden zufällig ausgesucht. einige werden dann von den staats- und rechtsanwälten aussortiert und dann geht der spaß los. die hängen dann solange aufeinander, ohne kontakt zur außenwelt, bis sie ein urteil haben. und das mit der dna kannst du auch nicht ihnen anlasten, da sie davon ja nichts wussten. bliebe nur noch die aussage der mutter gegen alle anderen beweise (die hier nicht genannt werden). dass eine mutter für ihren sohn lügt, würde keinen überraschen.

aber dafür wird in den usa zumindest kein täterschutz betrieben, wie in deutschland.

dort kriegen vergewaltiger, mörder und anderes pack was sie verdienen.
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09.08.2009 13:18 Uhr von anderschd
 
+4 | -4
 
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Raubkopierer? Sag mir mal einer, wieso man immer wieder diese Karte ausspielen muß? Das ist doch schon krankhaft. Der Mann saß 23 Jahre unschuldig im Knast. Der interessiert sich ein Schei* um angebliche 20000 pro Titel. Also falsche und völlig unpassende Aussage.
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09.08.2009 13:20 Uhr von fallobst
 
+5 | -2
 
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entschädigung: gerade in den usa ist seine chance, eine millionenschwere entschädigung zu bekommen, sehr groß, im gegensatz zu deutschland. gibt eben auch vorteile des geschworenensystems.
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09.08.2009 13:21 Uhr von fallobst
 
+2 | -5
 
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@ supermeier - 2: ach ja. und in den letzten jahren wurden die meisten todesurteile in china verstreckt, ich glaube um die 2000 pro jahr. informier dich mal, junge...
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09.08.2009 13:56 Uhr von m3r0
 
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lol: Langweilig, is doch schon nix neues mehr in den USA
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09.08.2009 14:00 Uhr von supermeier
 
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@fallobst: Bleib beim Thema, wir reden von den USA, seit wann ist China ein Bundsstaat der USA????
Informier dich und lese erst mal richtig.

Und was Geschworene mit Beamten zu tun haben? Nichts, nur das Prinzip der Folgen, auch hier, richtig lesen hilft.

"aber dafür wird in den usa zumindest kein täterschutz betrieben, wie in deutschland.
dort kriegen vergewaltiger, mörder und anderes pack was sie verdienen. "

Stimmt, sogar absolut Unschuldige werden für Jahre eingsperrt oder von Staats wegen ermordet.
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09.08.2009 14:11 Uhr von supermeier
 
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@uhlenkoeper: "Jedenfalls ist es in der Theorie so.
Dass die Praxis da oftmals versagt, sieht man an einer Vielzahl von Fehlurteilen."

Absolut richtig, und so lange die Frage von Schuldig oder nicht Schuldig von emotionsbehafteten, unfreiwilligen, in Rechtsfragen dilletantischen Amateuren entschieden wird, wird sich daran auch nichts ändern.
Hinzu kommt dass sogar willentliche Fehlentscheidungen immer ohne Konsquenzen für den Urteilssprecher bleiben werden.

Dass Ottonormalgeschworener mit einem normalen Einkommen keine angemessenen finanziellen Entschädigungen aufbringen kann steht wohl außer Frage.
Aber er sollte immer mit der Gewissheit im Geschworenenzimmer sitzen, dass eine fahrlässige oder willentliche Fehlentscheidung ernsthafte Konsquenzen haben kann.
Besser noch das System ändern.
Was passiert wenn das Volk zu richten hat belegen Millionen von Toten in der Menschheitsgeschichte.
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09.08.2009 14:52 Uhr von fallobst
 
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@ suppenmeier: lern erstmal richtig schreiben, ich zitiere dich:
"Die meisten der bis heute bekannt gewordenen Fehlurteile gab es übrigens in Texas, wohl auch der Staat mit den meisten vollstreckten Todesurteilen."

oder ist für dich staat gleich bundestaat???...land ist schließlich auch nicht bundesland, oder?

und was für strafen kinderschänder und vergewaltiger von deutschen emotions-unbehafteten richtern bekommen, kann man jeden tag in der zeitung lesen...nämlich meist nur einen klaps auf die hand und ein "das war aber böse"....solches pack kommt in den usa meist nie wieder raus...
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09.08.2009 15:08 Uhr von bvbfansaathoff
 
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Ein Mann der mal 19 Jahre zu unrecht im Knast gesessen hat, bekam c.a. 50.000.000 US Dollar als Entschädigung, in etwas wird ihm das dann auch gezahlt

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