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Paraguay: Trauernder Vater findet tot geglaubten Sohn lebend im Sarg

In Asuncion (Paraguay) verstarb ein frühgeborener Junge nach Angaben der Ärzte kurz nach der Geburt. Vier Stunden später wurde die Leiche seines Kindes nach Hause gebracht, damit die Familie daheim Totenwache halten kann.

Der Vater öffnete den Sarg, um seinem Sohn Lebewohl zu sagen. Da bemerkte er, dass sein Sohn noch atmet. Schnell fuhr er mit dem Kind zurück ins Krankenhaus. Dort wurde es von Pflegern in einem Sauerstoffzelt versorgt. Der kleine Junge soll jetzt in einem gesundheitlich stabilen Zustand sein

Der Leiter der Intensivstation des Krankenhauses meinte, es handle sich hier um einen ungewöhnlichen Fall. Er räumte aber ein, dass der bei der Geburt anwesende Arzt den Neugeborenen nicht genau genug nach Lebenszeichen untersucht habe. Die Frühgeburt hatte 500 Gramm gewogen.


WebReporter: bauernkasten
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Tod, Vater, Sohn, Trauer, Sarg
Quelle: www.dailymail.co.uk

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.08.2009 18:57 Uhr von DerDeff
 
+21 | -1
 
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Heftig: Im ersten Moment würd ich erstmal einen Riesenschock kriegen, dicht gefolgt von der Freude
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08.08.2009 19:04 Uhr von Podeda
 
+13 | -7
 
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500 gramm leichte Frühgeburt?

In meinem Bekanntenkreis gibt es gerade ne 980 gramm leichte Frühgeburt, von der keiner weiss ob sie überlebt.

Und in Paraguay soll sowas passiert sein.Glaub ich net.
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08.08.2009 20:13 Uhr von ThoraEightySix
 
+17 | -3
 
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@Podeda: Auch in Paraguay gibt es Leute mit genug Geld, die sich eine umfassende Gesundheitsversorgung leisten können.
Außerdem kann man nicht allein am Gewicht feststellen, ob das Kind überlebt.
Wichtig ist, ob die Organe bei den Babys weit genug gereift sind.
Bei manchen ist das früher, bei manchen später.

Aber ich wünsche deinen Bekannten natürlich nur das Beste!

LG
Thora
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08.08.2009 20:44 Uhr von Ashert
 
+9 | -2
 
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Wer weiß: wie oft sowas wirklich passiert, im Grunde ist das rechtlich ja sowas wie Totschlag, einen falschen Tod zu diagnostizieren und jemanden lebend einzusargen, da kann man nur hoffen das die Ärtze auch sofort entlassen werden!

Solche Fehler dürfen einfach niemals passieren!
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08.08.2009 21:47 Uhr von xmdnx
 
+8 | -0
 
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im ersten Moment war der Vater wohl geschockt, aber die Freude das sein Sohn noch lebt wird riesig sein. Der leitende Arzt sollte sich mal echt an den Kopf fasssen!
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08.08.2009 23:50 Uhr von Wokboy
 
+1 | -13
 
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09.08.2009 00:35 Uhr von Timotee
 
+5 | -0
 
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das leben: ist doch immer von zufällen bestimmt, stellt euch mal vor der vater hätte nicht lebewohl gesagt ....
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09.08.2009 00:41 Uhr von flokiel1991
 
+2 | -0
 
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Es gibt auch fälle in denen: Tote Menschen plötzlich wieder anfangen zu leben. Passiert manchmal nach ein paar Stunden. Ist zwar selten, habe ich aber vor ein paar Monaten hier bei Shortnews gelesen. In einem solchen Fall träfe dem Arzt natürlich keine Schuld.
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09.08.2009 03:02 Uhr von Dracultepes
 
+3 | -1
 
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Brrr ich will eingeäschert werden oder nen Sarg mit Inetverbidung und Glocke zur Oberwelt.
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09.08.2009 13:30 Uhr von Guschdel123
 
+3 | -0
 
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@ flokiel1991: Das Gehirn ist binnen ~5 Minuten nach Abbruch der Sauerstoffzufuhr schon geschädigt, da kannste nicht einfach mal ´ne Stunde aufhören zu atmen^^ Dieses ´´Phänomen´´ hat BastB ja schon erklärt, die Vitalzeichen sind nur noch sehr gering, die Atmung extrem flach & wenn dann ein Arzt überschnell reagiert (wie scheinbar hier geschehen) kann solch ein Fehler schonmal passieren. Dies ist allerdings keine Entschuldigung & der Arzt sollte sich vll mal Fragen, ob er nicht besser BWL studiert hätte..
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09.08.2009 13:34 Uhr von uhlenkoeper
 
+4 | -0
 
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>>Er räumte aber ein, dass der bei der Geburt anwesende Arzt den Neugeborenen nicht genau genug nach Lebenszeichen untersucht habe. <<



???????

Sorry, aber das klingt nach ziemlich lahmer Ausrede :
das Erste und Intensivste, das Kinderärzte nach einer Geburt machen ist, die Lebensfunktionen und Vitalwerte des Neugeborenen zu überprüfen. Grade bei Frühgeborenen wird das besonders intensiv und durch speziell geschulte Ärzte vorgenommen.

Das ist ürbigens auch in Paraguay nicht anders, wenn das Kind ein einer Klinik mit angeschlossener Intensivstation zur Welt gekommen ist. Asuncion ist keine Bananablattsiedlung mitten im Nirgendwo ...


Hier hat der behandelnde Arzt schlicht Bullshit gemacht. Nicht mehr und nicht weniger.
Sorry, aber wenn der Arzt nicht einmal das Geschlecht des Babys richtig "diagnostiziert" hat ( -> http://www.focus.de/... ), dann sollte man sich schon fragen, was das für ein Quacksalber war, der da am Werke ist ?

Für die Eltern und das Kind bleibt nur zu hoffen, dass der Kleine keine lebenslangen Schädigungen durch die Nichtversorgung des Frühchens über Stunden hinweg erlitten hat.
Und das sich nicht herausstellt, dass das Kind, das den Eltern da mitgegeben wurde, im Krankenhaus auch noch vertauscht wurde ...
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09.08.2009 19:44 Uhr von Krebstante
 
+1 | -0
 
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Gut, dass es dort üblich ist, die verstorbenen Frühgeborenen mit nach Hause zu nehmen zur Trauerfeier. In anderen Ländern ist das vielleicht nicht einmal erlaubt, die Kinder verbleiben im Krankenhaus.
Ich schätze mal, der Arzt hat angesichts des extrem kleinen Frühchens, diesem keine Lebenschancen eingeräumt und deshalb zu schnell aufgegebn.
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09.08.2009 21:15 Uhr von uhlenkoeper
 
+1 | -0
 
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@Krebstante: Auch hierzulande ist es immer öfter so, dass den trauernden Eltern von verstorbenen Frühchen oder Totgeburten auf Wunsch ihr Kind bis zur Beerdigung mit nach Hause gegeben wird. Damit wird den Eltern die Gelegenheit gegeben, sich mit dem Tod ihres Kindes im wahrsten Sinne zu "befassen".

Aus psychologischer Sicht hat sich nämlich gezeigt, dass das Trauma des Verlustes weitaus schneller verarbeitet werden kann, wenn die Eltern sich mit dieser Realität hautnah auseinander setzen können.
Auch gibt es Studien, die belegen, dass Mütter eines solchen Kindes schneller erneut wieder eine Schwangerschaft wagen, als Mütter, die nicht richtig Abschied von ihrem Kind nehmen konnten.

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