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Neuer Klebstoff zur Behandlung von Gefäßmissbildungen im Gehirn entwickelt

Arteriovenöse Gefäßmissbildungen im Gehirn sind gefährlich, da sie zu Aussackungen, so genannten Aneurysmem, führen können. Wenn sie platzen, kann das zu schweren Hirnblutungen führen. Bisher wurde an zugänglichen Stellen abklemmen, veröden und bestrahlen als Therapie eingesetzt.

Forscher haben jetzt einen neuen Klebstoff entwickelt, mit dem man auch schwer oder bisher gar nicht zugängliche Gefäßmissbildungen im Inneren des Gehirns mittels eines Katheters erreichen kann. Der Klebstoff wird über den Katheter appliziert und verklebt die Gefäßknäuel und Aussackungen sofort.

Da auch die Klebstoffbehandlung nicht ganz ungefährlich ist, soll in einer Studie ermittelt werden, welche Betroffenen am besten von der Behandlung profitieren und ob sie auch bei Patienten ohne Symptome angewendet werden soll.


WebReporter: Krebstante
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Neuer, Gehirn, Behandlung, Klebstoff, Gefäß
Quelle: idw-online.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.08.2009 10:50 Uhr von Krebstante
 
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Die Sportreporterin Monica Lierhaus war vor ein paar Monaten nach einer Aneurysma-Operation des Gehirns ins Koma gefallen. Viele Betroffene wissen gar nicht, dass sie ein Aneurysma haben, oftmals sind starke Kopfschmerzen das einzige Symptom. Hirnblutungen durch Riss des Aneurysmas treten oft unvermittelt auf. Die Betroffenen sind meist mittleren Alters.
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08.08.2009 15:10 Uhr von Hämorrhoidenkönig
 
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und ausgerechnet: die krebstante schreibt so eine news^^

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