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Hugo Chávez enteignet Kaffee-Betriebe

Venezuelas Staatspräsident Hugo Chávez hat nun angekündigt, seine Verstaatlichungen von Industrien auf die Kaffeeherstellung auszuweiten. Die beiden größten Betriebe in der Kaffeeproduktion sollen vollständig unter Regierungskontrolle gebracht werden.

Regierungsbehörden werfen den beiden Kaffeeherstellern "Fama de America" und "Cafe Madrid" vor, Kaffeeschmuggel betrieben zu haben zu haben, um Preiskontrollen zu umgehen.

Wirtschaftsvertreter in Venezuela sehen in ihrem Land eine zu geringe Kaffeeproduktion, die in der Vergangenheit immer wieder zu Versorgungsengpässen in der Bevölkerung geführt hat. Die Preise für Kaffee werden in Venezuela schon jetzt staatlich kontrolliert.


WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Betrieb, Kaffee, Hugo Chávez, Hugo
Quelle: www.ngz-online.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.08.2009 20:03 Uhr von ScottyGosh
 
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Hugo Chávez: sieht gut aus, ist sehr sympathisch,...und es würde mich sehr freuen, ihn einmal mit Angela Merkel spazieren gehen zu sehen...
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07.08.2009 22:30 Uhr von WTMReaper
 
+8 | -2
 
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hab erst bei der überschrift gedacht "was´n das für´n arschloch???"
aber als ich den artikel dann gelesen hab, ist er mir jetzt schon sympatischer als alle deutschen politiker...
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07.08.2009 23:20 Uhr von dr.b
 
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@WTMReaper: Du kannst getrost davon ausgehen, daß staatliche Stellen dort zu jedem Unternehmen, Person etc. gewichtige vebrecherische Gründe für eine Enteignung finden werden....das geht munter so weiter.
Und viele meinen ja auch, dies wäre in Deutschland der richtige Weg....wobei das Experiment Planwirtschaft doch eigentlich auch als gescheitert galt ...oder?
Das ist halt das Problem....von einem Extrem ins andere
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08.08.2009 07:40 Uhr von artefaktum
 
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@BastB: "Ab sofort wird kein Kaffee mehr aus Venezuela gekauft."

Der hat so was von viel Erdölvorräte, das ist dem so was von egal.
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08.08.2009 08:11 Uhr von zocs
 
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@terrorstorm: TJa. ... da gibts nur eins: die Linken wählen.
Mit den anderen Parteien wird das nix.

Ach ja: bist Du gegen den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan??? auch dann kann man NUR die Linke wählen :)

Aber persönlich finde ich das Vorgehen etwas seltsam. Bestimmt könnte man auch was anderes gegen Kaffee-Kartelle unternehmen ... aber nunja.
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08.08.2009 08:38 Uhr von Jummi
 
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@Terrorstorm: Genauso denk ich auch!
Der Privatisierungswahn in Deutschland dient nur dazu einigen Neokapitalisten die Taschen zu füllen, die Allgemeinheit und der Saat zahlen die Zeche, bzw. drauf!

In Venezuela wurde das "kleine Volk" Jahrzehnte lang durch die herrschende Oberschicht brutal unterdrückt, auch mit Hilfe der USA und der EU.
Chavez und seine Partei sind durch demokratische Wahlen an die Macht gekommen und haben seitdem schon einiges erreicht, nicht zuletzt im sozialen Bereich;

http://www.schattenblick.de/...

Das passt natürlich den ehemaligen Machthabern nicht in den Kram und, man möchte die alten Zustände wieder herstellen.
Viele Konzernbesitzer in Venezuela"arbeiten" gegen den sozialen Fortschritt, gegen das Volk, und tun alles um Chavez zu stürzen.
Also bleibt nur die Enteignung, auch solcher Konzerne, die den Kaffee exportieren.

Die Unterstützung für einen Putsch, wie damals 1973 in Chile gegen Salvador Allende, fällt aber spärlich aus, weil die USA und Westuropa zur Zeit in viele Kriege verstrickt sind und dadurch wenig Mittel zur Verfügung haben.
Man beschränkt sich also darauf, paramilitärische Banden aus Kolumbien auszurüsten, die in Venezuela operieren. Die westlichen Medien tragen ihre Teil dazu bei Chavez zu diskreditieren und ihn als Diktator hinzustellen.
Der Grund ist klar; unsere neokapitalistischen Machthaber haben Angst, das Beispiel Venezuela könnte erfolgreich sein und bei uns Schule machen!
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08.08.2009 09:55 Uhr von quade34
 
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terrorstorm: Wenn du das willst, wähle die Neobolschewiken samt Super-Ulbricht Lafontaine.Deine Wünsche werden alle erfüllt und die Alpträume wegen Mangel, Unfreiheit, Indoktrination, Zwangsabgaben, Arbeit ohne Sinn als Beruhigung, Demonstationspflicht, Geld ohne Wert, Einheitsorganisationen, Staatsgewerkschaft, Zensur aller Medien, Reisebeschränkungen, hohe Strafen für politische Äußerungen, Armutsrenten, das alles gibt es als Rabatt.
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08.08.2009 12:28 Uhr von Teffteff
 
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@quade34: Wir wissen ja nun, dass Dein Lieblingswort "Neobolschewiken" ist. Langsam wird mir das aber zu unkreativ.
Deine Einwände und Vokabeln sind ja alle richtig, wenn es darum geht, die alte Sowjetunion oder die DDR zu beschreiben. Das jemand in diese Zeiten zurück will, glaubst Du doch wohl selber nicht (ausgenommen ein paar privelegierte Stasi-Offiziere vielleicht).
Wenn man aber die alten DDR-Strukturen und diese jetzige Gesellschaftsordnung vergeleicht, dann gibt es wohl an Beidem nichts schön zu reden. Ich will sagen, dass diese Gesellschaft hier noch korrupter, ungerechter, faschistoider und menschenfeindlicher ist, als das was Du als Horrorszenario beschreibst und eigentlich die alte DDR beschreiben soll. Und jetzt lass mich mal raten: Du bist aus dem Westen und hast all Deine "Bildung" aus der BILDzeitung?!

Auch wenn es für ein paar preveligierte weh tut oder jemend sich jahrzehntelang hat einreden lassen, dass man in dieser Gesellschaft alle Chancen hat, wenn man nur was tut, dann kann ich nur sagen, beide Systeme bestanden und bestehen nur aus Lug und Trug. Bleibt also nur der Schluss, dass endlich eine Totalreform, mit völlig neuen Strukturen her muss -auf der Basis von echter Demokratie.
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08.08.2009 14:31 Uhr von quade34
 
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teffteff: Diese kommunistischen Verbrecher haben mir die Hälfte meines Lebens geklaut! Meine Kinder durften nicht studieren und meine Frau sollte uns bespitzeln. Sie hat es nicht gemacht - der Job war futsch. Heute gibt es nichts höheres für mich als die Demokratie! Und wer diese verhöhnt und auch noch bekämpfen will ist für mich ein persönlicher Feind.
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08.08.2009 14:55 Uhr von Teffteff
 
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@quade34: Ich kann Deine persönliche Verbitterung gegenüber diesem gescheiterten System verstehen. Ich kann aber nicht verstehen, dass Du dieses Thema in vielen Beiträgen immer so hindrehst, dass man angeblich die DDR zurück haben möchte. Du schreibst oft zu Beiträgen, die die aktuelle Politik kritisieren. Ich finde, die aktuellen Missstände haben es verdient aufgezeigt zu werden und nicht ständig als "Bolschewikentum" abgekanzelt zu werden. Gerade Du solltest dann dafür die nötige Sensibilität entwickelt haben, Ungerechtigkeiten gegenüber "Unterschichten" und Systemkritikern zu erkennen. Ich bin auch der Meinung, dass das nicht zwanghaft mit der Lobpreisung einer Gesellschaftsordnung oder einer Wirtschaftsordnung zusammen hängen muss. Alle Missstände, ob im früheren Osten oder in dieser Gesellschaft, hat mit Machtinteressen, persönlicher Bereicherung und zwanghafter Egomanie zu tun. Vielleicht kommst also auch Du irgendwann zum Schluss : "Es gibt keine wahre Demokratie. Es gibt nur eine instiutionelle Demokratie". (Der Satz stammt von einem (wahrscheinlich) Hauptfeind von Dir.)
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08.08.2009 15:27 Uhr von kommentator3
 
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So ein System: kann nur in einem Staat funktionieren bei dem das Geld nicht erwirtschaftet werden muss, sondern aus dem Boden strömt.
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08.08.2009 19:40 Uhr von maki
 
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quaddel: Warst wohl bisschen zu renitent früher?

Auch an Leuten wie Dir ist die gute Idee gescheitert und wegen Euch war die (innere) Staatsschutz-Infrastruktur übehaupt notwendig.

"...der Job war futsch."
Ach echt? Wäre meiner auch, wenn ich mich zu doll mit dem Chef anlegen würde. Bloss ich wäre in dieser kapitalistischen Verbrechergesellschaft dann (altersbedingt) arbeitslos. Deine Frau hatte sicherlich paar Tage später nen neuen Job.

Und wovon ich meinen Kindern ein (gutes) Studium finanzieren soll, weiss ich auch noch nicht.

"Und wer diese (sog. "Demokratie") verhöhnt ... ist für mich ein persönlicher Feind."

Hallo Feind. :-D
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09.08.2009 10:38 Uhr von Jummi
 
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@quade: Ja,ja, heute sind auf einmal alle "Verfolgte des Stalinismus"!

Es ging euch ja auch sooo schlecht in der DDR!?

Man kanns garnicht mehr hören.

Das Volk Venezuelas hat sich demokratisch von der Verbrecherregierung befreit, das ist gut so!

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