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Russland verteidigt seinen Kaukasuseinmarsch

Vor einem Jahr marschierten russische Truppen in Georgien ein. Der russische Präsident, Medwedew, gab nun bekannt, dass dieser Krieg nötig gewesen wäre und tausenden Menschen das Leben gerettet hätte.

Die westliche Welt empfand diesen Krieg als unverhältnismäßig und kritisierte Russland scharf. Russland sah diesen Krieg jedoch seit jeher anders. Aus russischer Sicht handelte es sich lediglich um eine Friedensmission, die letztlich den Frieden im Kaukasus wiederhergestellt hat.

Die Sichtweise Russlands wird am Freitag im russischen Fernsehen gezeigt. Es wird ein Dokumentarfilm, der ein Interview mit dem Kremlchef enthält, ausgestrahlt. Unterdessen wurden im ehemaligen Kriegsgebiet Gedenkveranstaltungen abgehalten.


WebReporter: killa_mav
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Russland, Kaukasus
Quelle: www.n-tv.de

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07.08.2009 14:05 Uhr von cappucinoo
 
+9 | -3
 
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tjo: die russen haben auch ihre rechte ^^
wenn die amis die halbe arabische welt erobern dürfen und von dem bösen befreien , dürfen die russen wohl auch mal das eine oder andere land befreien ....
völlig in ordnung !
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07.08.2009 14:08 Uhr von -darkwing-
 
+13 | -1
 
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Russland: hat in diesem Fall wirklich richtig gehandelt. Dieser Krieg wurde von der Nato provuizert.

Das kann man objektiv so festhalten.
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07.08.2009 14:12 Uhr von Dr.G0nz0
 
+7 | -14
 
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um eins klarzustellen: russland ist in ein fremdes land einmarschiert, ohne selbst angegriffen worden zu sein.

wer das gut findet, der müsste auch den amerikanern zujubeln .. jeden tag!
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07.08.2009 15:50 Uhr von Irminsul
 
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Dr.G0nz0: hör dir mal an was Putin dazu zusagen hat dann schreibst du auch nicht mehr so eine Scheisse.
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07.08.2009 15:53 Uhr von Dr.G0nz0
 
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@Irminsul: was immer putin sagt, es ändert nichts daran, dass kein georgischer soldat auf russisches territorium vorgedrungen ist.

und ja, ich weiss die wahrheit ist bitter, aber sie geht nicht weg nur weil ihr minusse verteilt. ;)
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07.08.2009 16:13 Uhr von Dracultepes
 
+1 | -9
 
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@DrGonzo: Wie muss ich dir nur recht geben. Hätten die Amis das gemacht wäre das gezeter und geschrei hier aber groß.
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07.08.2009 16:22 Uhr von Irminsul
 
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georgische soldaten schiessen auf russisches protektoriat das ist ein angriff von georgien auf russland ein ggnschlag ist absolut legitim
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07.08.2009 16:31 Uhr von Dr.G0nz0
 
+2 | -6
 
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@Irminsul: russisches protektorat? es gibt seit 1920 keine russischen protektorate mehr.

südossetien und abchasien sind völkerrechtlich noch heute teil georgiens. egal was putin sagt. :)
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07.08.2009 16:39 Uhr von SystemSlave
 
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Georgien hat Südoseetien angegriffen: wobei auch Russische Friedenstruppen ums Leben kam, die Russen haben sich nur verteidigt und dafür gesorgt da snicht noch merh unschuldige Menschen sterben. Georgien hatte in einer nacht die ganze Haubtstadt von Südossetien in schutt und asche gebombt wo Tausende Zivilisten ums leben kamen.

Der westen darf so viel Krieg spielen wie er will und da ist den alles ok un die Medien unterstzützen das auch noch, sobald den jemand anderres seine recht war nimmt ist der gleich der Böse.

So ist der Westen halt, heuchlerische doppelmoral.

An Gonzo und Co. Die amis marschieren überall rein wo es ihnen passt und was sagen unsere Politker dazu? NIX? Die helfen den sogar. Und zum Völkerrecht das galt im Kosovo doch auch nicht als die der Westen die unabhängikeit anerkannt hat.

Erstmal den eigenen mist beiseite räumen bevor man beim Nachbarn danach sucht.
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07.08.2009 16:51 Uhr von MX90
 
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Okay, man hätte die Sache sicher auch aus der Welt schaffen können, ohne russische Panzer kurz vor Tiflis zu parken, aber Russland war im Recht.

Wer russische Truppen angreift, die aufgrund bilateraler Verträge legitimiert sind, die fraglichen Provinzen zu schützen, der will auch den Krieg.

Saakaschwili war entweder dumm genug, die Russen zu unterschätzen (welche sicherlich nicht tatenlos seinen Kriegsvorbereitungen zugesehen haben und entsprechend gewappnet waren), oder er hat Hilfe von der NATO erwarten. Pech gehabt.
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07.08.2009 16:53 Uhr von Jaf83
 
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@Dr.G0nz0: Da hat SystemSlave schon recht, es kamen Russische Friedenstruppen ums leben. Auserdem hatten die Leute in den Städten Russische Pässe, wie sie an die Pässe kamen ist egal, es waren Russische Staatsangehörige.

Und in den Westlichen Medien wird auch extrem einseitig berichtet. ...z. B. geben die hier dem verrückten Saakaschwili öfterm mal die gelegenheit sein geistigen Dünnpfiff loszuwerden, es ist einfach unglaublich das man so eine Typen überhaupt ernst nimmt!
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07.08.2009 16:54 Uhr von unit1
 
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Richtig gehandelt. Russland hat völkerrechtlich und moralisch richtig gehandelt.
Georgien hat versucht, ohne Rücksicht auf Zivilisten, Südossetien unter seine Kontrolle zu bringen.

Eine Alternative für Russland gab es nicht. Sanktionen hätten sich erst nach Jahren ausgewirkt und den geplanten Massenmord nicht verhindert.

http://www.spiegel.de/...

http://www.spiegel.de/...

http://www.spiegel.de/...

http://www.stern.de/...

http://www.georgien-nachrichten.de/...
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07.08.2009 17:37 Uhr von Dr.G0nz0
 
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@SystemSlave: zunächstmal schickt man keine "friedenstruppen" in souveräne länder. das ist nichts anderes als besatzung.

achja und wo wir grade bei doppelmoral sind ... wieso kritisieren die russen die vorgänge im kosovo und machen dann dasselbe in georgien?
oh und was ist mit den tschetschenen? ich kann mich erinnern, dass die auch unabhängigkeit wollten. aber da haben die russen eine etwas andere vorgehensweise gepflegt.

ich will weder behaupten, dass der westen alles richtig macht, noch will ich behaupten, dass die medien sich mit rum bekleckert haben ... aber was russland getan hat war auch nicht richtig.
allerdings scheinen viele hier angst zu haben, dass ihr weltbild zusammenbricht, wenn man russland kritisiert.

@MX90
saakaschwilli ist tatsächlich ein idiot und den krieg haben wir ihm zu verdanken. das entschuldigt trotzdem nicht das russische vorgehen.

@Jaf83
russische staatsangehörige gab es dort weil die russen an jeden der nicht bei 3 auf dem baum war pässe verteilt haben. ändert nichts daran, dass wir hier von georgischem grund und boden reden.

@unit1
lass mich dir eine frage stellen: was denkst du über den thscetschenien-konflikt?
hätte man "friedenstruppen" dorthin senden sollen und den massenmord der russen an tschetschenen verhinder sollen?


es ist schon witzig .. interventionismus wird hier immer nur dann abgelehnt, wenn es um die usa geht. andere länder haben in euren augen offenbar mehr rechte.
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07.08.2009 17:57 Uhr von Dr.G0nz0
 
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@Terrorstorm: mein lieber freund, entweder hast du nicht gelesen was ich geschrieben habe oder du hast es nicht verstanden.

ich habe nie bezweifelt wer den krieg begonnen hat. allerdings ist das unerheblich, weil georgien innerhalb seiner souveränen grenzen gehandelt hat.
südossetien ist nunmal teil georgiens.

und ich weiss nicht warum du mir vorwirfst die usa in ein gutes licht rücken zu wollen. ich habe gesagt, dass der westen keine besonders gute figut gemacht hat.
ich versthe nur nicht, warum du unbedingt russland in ein gutes licht rücken willst .. funktioniert dein weltbild nicht, wenn es in einem konflikt nicht mindestens einen guten gibt?
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07.08.2009 20:02 Uhr von Dr.G0nz0
 
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@Terrorstorm: nun, alles was ich sagen will ist, dass wer hier die russen lobt, nicht im nächsten thread die usa für dasselbe verteufeln kann.
das ist doppelmoral.

im übrigen unterstellst du schonmal grundsätzlich, dass die usa der drahtzieher des konfliktes sind.
das halte ich für einigermaßen fragwürdig. warum? weil die usa überhaupt kein interesse an einem solchen konflikt hatten. was hätte es ihnen bringen sollen? und was hat es ihnen am ende gebracht? einen geschwächten verbündeten.

ich denke die amerikaner haben durch ihre unterstützung und militärische hilfe für saakaschwilli einfach die falschen signale gesandt.
ich denke nicht, dass die idee zum krieg aus den usa kam, das macht keinen sinn.
ich glaube saakaschwilli wollte gerne in die geschichtsbücher eingehen .. ist er jetzt auch, aber sicher nicht ganz so wie er sich das vorgestellt hat. ;)

zu sagen, dass es ohne die usa friedlicher wäre auf der welt halte ich für ganz großen unsinn.
ohne eine supermacht gibt es mehr regionale konflikte. das ist doch die logische konsequenz.

zudem glaube ich, dass niemand die usa hochleben lässt. wenn ich mich hier umgucke, dann seh ich nichts anderes als leute die die usa niedermachen. und das ja nichtmal nur zu unrecht (wenn auch schonmal).
aber dann muss man doch dieselben maßstäbe auch an andere länder anlegen.
es ist ja geradezu utopisch anzunehmen, dass russland - ein offen undemokratisches system - irgendwie moralischer handeln könnte als die usa .. undemokratischer als russland können die nämlich auch nicht sein.
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08.08.2009 09:07 Uhr von Jummi
 
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Georgien: war der Aggressor, nicht Russland!
Georgien wollte sich mit Gewalt die Gebiete Abchasien und Südossetien zurückholen, mit Einverständnis der NATO natürlich.

Das Volk dieser Gebiete hat sich in einer Abstimmung dafür ausgesprochen, sich von Georgien zu lösen, ganz demokratisch also!

Russland hat diesem Begehren natürlich Beifall gezollt, nicht zuletzt im Hinblick auf die Vorgänge in Jugoslawien, wo sich mit Hilfe des Westens und der USA auch einige Gebiete loslösten, zB. das Kosovo.
"Was dem Einen recht ist, ist dem Anderen billig"

http://www.readers-edition.de/...

Saakaschwili ist ein dummer Größenwansinniger, aber gefährlich und, ich möchte mir garnicht ausmalen was passiert wäre, wenn Georgien in der Nato gewesen wäre!?

Aber, ist der Westen nicht an diesen ganzen Konflikten mit Schuld?
Hat der Westen nicht auch den Bürgerkrieg in Jugoslawien, Anfang der 1990ger Jahre, angeheizt und die Gegner eines geeinten Jugoslawien ausgerüstet?
Auch die verbrecherische UCK wurde durch die Nato mit Waffen versorgt, genauso wie damals die Taliban.

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