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Vermutlich mehr Plutonium in Asse als angenommen

Der Landtag in Niedersachsen untersucht derzeit den Fall des Atomlagers Asse. Die Untersuchung ist zwar noch nicht abgeschlossen, brachte jedoch schon Neuigkeiten hervor. Offenbar lagert im inneren der Asse doppelt soviel Plutonium als bislang vermutet.

So wurde der ehemalige Abteilungsleiter für Strahlenschutz bereits gehört. Dieser gab an, dass nach seinen Unterlagen 23 bis 25 Kilogramm Plutonium eingelagert wurden, statt den bislang angenommenen 11,8 Kilogramm. In der Asse schlummern insgesamt rund 126.000 Fässer schwach- bis mittel radioaktiver Abfall.

Das Verheerende ist, dass in den Stollen täglich Wasser eindringt und vor kurzem erneut radioaktive Lauge nachgewiesen werden konnte. Eine Entwarnung gibt es jedoch für hoch radioaktiven Müll. Dieser könne in der Asse technisch nicht eingelagert worden sein.


WebReporter: killa_mav
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Asse, Plutonium
Quelle: www.n-tv.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.08.2009 13:26 Uhr von GatherClaw
 
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Klar für die verbugten Activision Spiele noch mehr zahlen.

Niemals! Activision ist schon jetzt eine Firma bei der ich nur kaufe wenn das Spiel mich wirklich fasziniert. Aber im allgemeinen mach ich um Activision einen ganz großen Bogen.

Soll der doch die Preise erhöhn, mehr Geld bekommt er trotzdem nicht.

Grüße
Gather
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07.08.2009 13:33 Uhr von usambara
 
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das reicht doch für eine Atombombe
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07.08.2009 15:33 Uhr von Irminsul
 
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BITTE WAS???? ANGENOMMENE 11,8 KILOGRAMM ? ANGENOMMEN...
sagt mal wollt ihr mich verarschen oder was, die vergraben da so giftiges strahlendes ewig haltendes grundwasserverseuchendes zeug und wissen nicht mal genau wieviel das ist? WENN DA NICHT BALD JEMAND DEN HUT NEHMEN MUSS UND SICH VOR GERICHT VERANTWORTEN MUSS GIBTS ABER WIRKLICH BALD MAL KRACH...
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07.08.2009 16:34 Uhr von wordbux
 
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Atomlager Asse: Es kann mir doch niemand ernsthaft erzählen, es würden keine genauen Unterlagen über die Art und Menge des eingelagerten Mülls. Bei solch einem Material wird doch jedes Gramm notiert.
Das riecht wieder einmal nach illegaler Entsorgung und soll unter den Teppich gekehrt werden.
In diesem Atomlager stinkts gewaltig, aber in der Betreiberetage.
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07.08.2009 16:35 Uhr von Loxy
 
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Und Angela Merkel hält sich natürlich bedeckt, obwohl sie damals als Umweltministerin den Hut auf hatte was die Sauerei dort angeht.

Aber die Republik fällt natürlich ihrem Hausmütterchen-Charme anheim... und die machts wie Kohl und sitzt einfach alles aus... und das in Zeiten der Kriese... gute Nacht Deutschland!
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07.08.2009 16:45 Uhr von SystemSlave
 
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Und wer darf das Zahlen? Der SteuerZAHLER: die Atomwirtschaft hat für Asse ihren Müll kostenlos zur verfügung gestellt und am ende zahlen wir die zeche.

Dafür müssten die Verursacher auch zahlen aber den würde der Atomstrom ja 10 mal so Teuer sein und kein schwein würde ihn mehr haben wollen.

Wenn ich mich recht erinner würde sogar schon von der DDR damals Asse als untauglich für ein Atomlager angesehen das wissen auch unsere Politker, nur ist die Atomlobby sehr mächtig. Sogar das Merkel Ferkel weiß es den sie hatte damals damit zu tun gehabt.

Zudem würde es meisten im Schüttverfahren eingebracht, dabei werden die Fässer einfach in den Schacht gekippt und können dabei natürlich auch kaputt gehen, was aber billigend in kauf genommen wurde.
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07.08.2009 16:52 Uhr von ThomasHambrecht
 
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1978 war man sich sehr sicher, dass dies die optimale Bedingung für die Endlagerung sei.
... Notwendig sei ein Untersuchungsausschuss auf Bundesebene, in dem auch die ehemalige Bundesumweltministerin Angela Merkel (CDU) befragt werden müsse (pr-inside.com)

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