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Israel offenbar über vorläufigen Siedlungsstopp zu Verhandlungen bereit

Aus dem israelischen Verteidigungsministerium verlautete am Donnerstag, dass Israel unter Umständen bereit ist, den Ausbau von Siedlungen im Westjordanland für ein halbes Jahr auszusetzen. Schritte arabischer Staaten müssten dem allerdings vorausgehen.

Wie die israelische "Haaretz" berichtete, sei die Entwicklung eine Reaktion auf einen Vorschlag des US-Sondergesandten George Mitchell. Dieser forderte Ministerpräsident Netanjahu zu einem einjährigen Siedlungsstopp auf.

Derzeit sind etwa 300.000 israelische Siedler im Westjordanland sesshaft. Die Diskussionen um einen Siedlungsstopp, wie ihn die USA fordern, stellten die Beziehungen der beiden Länder vor eine Bewährungsprobe.


WebReporter: Tierpark_Toni
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Israel, Verhandlung, Siedlung
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.08.2009 11:19 Uhr von Canay77
 
+5 | -2
 
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Super: für ein halbes jahr aussetzen und dann doch weitermachen. Will nicht wissen was der Türsteher vor hat.
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07.08.2009 11:25 Uhr von fortimbras
 
+2 | -1
 
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würde dem nicht zuviel bedeutung zusprechen: zwischen israel und palestina gab es schon vielversprechendere abkommen die letzendlich dann wohl doch wieder nur zur vorbereitung neuer schandtaten dienten.

bestenfalls gehts danach "nur" so schlimm wie jetzt weiter
dür den konflikt wird eine größere lösung gebraucht

aber solange beide staaten sich auf rechte berufen die sie mit tatsachen der letzen jahrhunderte belegen, ihre religionen so überbewerten und nicht bereit sind kompromisse einzugehen wird sich da nichts ändern
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07.08.2009 13:12 Uhr von MX90
 
+1 | -0
 
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Stopp des Ausbaus ist ja wohl ein ziemlicher Hohn.
Die Siedlungen sind illegal (siehe Annexionsverbot sowie diverse UN-Resolutionen), eine Räumung wäre die Pflicht eines jeden Rechtsstaats.

Unabhängig davon, was die "arabischen Staaten" tun, hat Israel diese Siedlungen zu verringern, wenn es glaubwürdig erscheinen will.

Die Einhaltung internationalen Rechts ist kein Entgegenkommen, sondern eine bedingungslose Pflicht
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08.08.2009 22:31 Uhr von XFlipX
 
+1 | -0
 
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"Die Siedlugen sind illegal" Den Gaza-Streifen zu räumen war noch möglich aber die mittlerweile 300.000 Israelis aus dem Westjordanland zu holen, schaft keine israelische Regierung mehr und sei sie noch so liberal und dem Frieden zu gewandt. Bei den Leuten der Siedlerbewegung, trifft sich religöser Fanatismus mit dem zionistischen Gedanken. Solche Leute scheren sich weder um internationale Abkommen (UN Teilungsplan) noch um Vorgaben der eigenen Regierung - die leiten das Recht, sich in ganz Palästina niederzulassen, allein aus der Bibel ab.

XFlipX

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