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Workaholics sind kein gutes Vorbild

In den meisten Betrieben sind Workaholics Vorbild für Andere. Es sei aber nicht unbedingt ratsam, ähnlich sein zu wollen. Dies meint der Psychologe Stefan Poppelreuter in einer Fachzeitschrift.

Wer mehr arbeitet als nötig, ist zwar hoch angesehen, die Arbeit kann jedoch zur Sucht führen. Man rechnet mit 200.000 bis 300.000 Arbeitssüchtigen in Deutschland. 13 Prozent der Beschäftigten sind suchtgefährdet.

Durch übermäßiges Arbeiten ist die Gesundheit in Gefahr und die Betroffenen isolieren sich von Freunden und Bekannten. Manchmal verlieren Arbeitssüchtige sogar ihre Arbeit. Zeichen der Arbeitssucht sind, dass sich alles um Arbeit dreht und im Urlaub Entzugserscheinungen auftreten.


WebReporter: marshaus
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Vorbild
Quelle: rhein-zeitung.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.08.2009 17:50 Uhr von IfindU
 
+2 | -0
 
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So ziemlich alles kann zur Sucht führen, die hat den Vorteil dass man einen sicherern Arbeitsplatz hat und durch Überstunden noch mehr Geld verdient.
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06.08.2009 18:00 Uhr von Meepo
 
+2 | -0
 
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asdadfadffq: "Manchmal verlieren Arbeitssüchtige sogar ihre Arbeit"
Ironie des Schicksals.

Ich bin eher arbeitsscheu, stehe dafür total auf Geld.
Mal sehen, ob sich das kombinieren lässt.
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06.08.2009 18:02 Uhr von Rick-Dangerous
 
+1 | -0
 
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Der Vorteil kann: schnell nach hinten losgehen.

Wenn man sich zu sehr in Projekte reinsteigert, nimmt man das Projekt und sich selbst irgendwann wichtiger als es ist. Ein psychologischer Zusammenbruch ist dann nicht selten.

Gibt Leute, die bilden sich ein, dass die ganze Firma pleite ist, wenn ihr kleines Projekt (das vielleicht ohnehin niemanden richtig interessiert) nicht 100% funktioniert.

Bei Diplomarbeiten o.ä. kann sowas auch schnell vorkommen, insbesondere bei Perfektionisten.
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06.08.2009 18:03 Uhr von fortimbras
 
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kann mir nicht passieren: ich neiige eher zur faulheit und suche immer nach möglichkeiten die arbeit so einfach wie möglich zu erledigen ;-)
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06.08.2009 19:02 Uhr von fuxxa
 
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Tja sag mir auch immer: "Wenn jeder so wie ich drauf wär, gäbs morgens kein Berufsverkehr"

Deichkind
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06.08.2009 22:09 Uhr von Hämorrhoidenkönig
 
+1 | -1
 
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gleich: verbieten, diese süchtigmachenden "killerjobs" und arbeit erst ab... ja ab wieviel jahren sollte man zukünftig frühestens arbeiten dürfen? egal, "keine jugendfreigabe"-logo drauf und dann wirds schon iwie passen....

und dann sollte sich frontal 21 gleich mal diesem problem auf den grund gehen und workaholics mit nazis ("arbeit macht frei") und heroinsüchtigen vergleichen......

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