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Neue Liste der Berufskrankheiten ist anerkannt worden

Die Liste der Berufskrankheiten erfuhr eine Erweiterung. Seit dem 1. Juli können fünf weitere Leiden als Berufskrankheit anerkannt werden, wenn sie nachweislich durch die Arbeit ausgelöst worden sind. Darauf weist die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) hin.

Dazu gehören die Kniegelenksarthrose und die Lungenfibrose. Außerdem umfasst die Liste nun Lungenkrebs, der durch aromatische Kohlenwasserstoffe oder dem Zusammenwirken mit Asbestfasern entstanden ist. Solche Leiden werden aber nicht automatisch als Berufskrankheit anerkannt.

Bei der Kniegelenksarthrose wird zum Beispiel vorausgesetzt, dass Betroffene in ihrem Arbeitsleben 13.000 Stunden Knie belastender Tätigkeiten vorweisen können. Hierbei werden nur Schichten mit mindestens einer Stunde Arbeit im Knien oder in der Hocke mitgezählt.


WebReporter: _Calimero_
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Liste, Beruf
Quelle: www.die-topnews.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.08.2009 16:49 Uhr von _Calimero_
 
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Wer meldet eine Berufskrankheit? Wenn Verdacht auf eine Berufskrankheit besteht, müssen Ärzte, Krankenkassen und Unternehmer dies dem zuständigen Unfallversicherungsträger melden. Betroffene Versicherte können auch selbst einen Antrag stellen. Die Berufsgenossenschaft oder Unfallkasse prüft den Fall, indem sie alle verfügbaren Daten auswertet. Bei anerkannter Berufskrankheit haben Versicherte Anspruch auf Heilbehandlung und bei Minderung seiner Erwerbsfähigkeit auf eine entsprechende Rente. Gegen ablehnende Bescheide können Versicherte Widerspruch bei ihrem Unfallversicherungsträger und bei erfolglosem Widerspruch Klage vor dem Sozialgericht einlegen.

Quelle: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)
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06.08.2009 18:10 Uhr von Krebstante
 
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Auf dieser Seite kann man sich einen kurzen Überblick über die Bewilligungen und Todesfälle machen

http://www.ksta.de/...

"Nach einer von der Deutschen Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) am Dienstag veröffentlichten Statistik starben 2008 insgesamt 2.388 Versicherte an einer Berufskrankheit"

"Fast zwei von drei Anträgen abgelehnt

Bei den Versicherern gingen im vergangenen Jahr insgesamt 60.307 Anzeigen auf Verdacht einer Berufskrankheit ein.
Dieser Verdacht bestätigte sich den Angaben nach bei 22.995 Versicherten, die entsprechende Leistungen zur Rehabilitation erhielten.
4.312 Versicherte erhielten erstmals eine sogenannte Berufskrankheits(BK)-Rente, 4,6 Prozent mehr als 2007."

Wenn ich das lese, es wird den Betroffenen schwer gemacht, auch zu ihrem Recht zu kommen.
"Hierbei werden nur Schichten mit mindestens einer Stunde Arbeit im Knien oder in der Hocke mitgezählt. "
Kann man sowas noch rekonstrúieren, wenn man schon die Arthrose hat? Im Grunde kann diese Forderung nur erfüllt werden, wenn man prospektiv eine Liste führt.
Aber ist schon mal ein Fortschritt, dass es überhaupt anerkannt wird.

http://www.dguv.de/...
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06.08.2009 19:16 Uhr von _Calimero_
 
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stimme ich dir voll zu mir haben sie nur 20% behinderung zuerkannt und auch nur für 3 Jahre dann kommt ein neues gutachten dafür bin ich aber in der vollbeschäftigung auch nicht schlecht oder??

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