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NRW: Immer mehr Erziehungsberechtigte verlieren das Sorgerecht für ihre Kinder

Das Statistische Landesamt von Nordrhein-Westfalen hat am Mittwoch in Düsseldorf mitgeteilt, dass immer mehr Erziehungsberechtigte das Sorgerecht für ihre Kinder verlieren.

Im Jahr 2008 schritten die Jugendämter 3.200 Mal ein. Das ist eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr von 6,2 Prozent.

Bei 2.400 der betroffenen Kinder und Jugendlichen ging das Sorgerecht auf das Jugendamt über. 800 Mal bekam das Sorgerecht eine Einzelperson oder ein Verein zugesprochen.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kind, Nordrhein-Westfalen, Sorge, Erziehung, Sorgerecht
Quelle: www.ruhrnachrichten.de
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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.08.2009 16:13 Uhr von Jlaebbischer
 
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Verein? Was ist das für ein Verein, der das Sorgerecht für ein Kind bekommt???

Am besten für das Kind ist es doch in jedem Fall, wenn Onkel/ Tanten oder die Großeltern das Sorgerecht bekommen.

Alles andere ist zumindest meiner Meinung nach Unsinn. Zumindest wenn es noch Verwandte gibt. In solchen Fällen sind z.B. Kinderheimplätze vollkommen umsonst finanziert.
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06.08.2009 16:59 Uhr von ParaKnowYa
 
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Sind es dann: überhaupt noch "Erziehungsberechtigte"?
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06.08.2009 17:58 Uhr von ohne_alles
 
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@Jlaebbischer: Und wenn die Verwandten das Sorgerecht überhaupt nicht wollen? Ich kann mir sogar vorstellen, dass Verwandte in nur sehr wenigen Fällen bereit sind, sich um das Kind zu kümmern.
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06.08.2009 18:51 Uhr von Jlaebbischer
 
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Kann natürlich auch passieren: Ich weis nur, wie es bei mir war, als ich mit 14 endlich Zuhause wegkam. Da brauchte ich meine Grosseltern gar nicht erst fragen, ob sie das Sorgerecht haben wollen.
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06.08.2009 20:53 Uhr von Noseman
 
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@ Jlaebbischer: Als ich 14 war, waren meine Großeltern schon tot. Und meine einzige damals noch lebende Tante wäre der Horror für mich gewesen.

Ich vermute mal, dass gerade in den Fällen, wo die Erziehungsfähigkeit der Eltern nicht gegeben ist, gar kein verwandtschaftlich brauchbares Umfeld da ist.
Ansonsten hätten die Verwandten sich ja auch eigentlich vorher mal kümmern (nämlich um die Eltern) können, bevor das Kind in den Brunnen gefallen ist.

Aber das ist eben heutzutage dank beruflichen Pflichten oft leichter gesagt als getan; daher hat ohne_alles mit seiner Einschätzung vermutlich Recht.
Leider.
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06.08.2009 23:01 Uhr von Inai-chan
 
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persönlich: bin ich immernoch der meinung, das die eltern zu einer ´fortbildung´ in sachne erziehung verdonenrt werden müssen

es ist doch keine lösung kinder immer in staatliche obhut nehmen zu müssen

aber ich weiß, dass es echt schlimme fälle geben kann, selbst ich hab schonmal wen beim jugendamt wegen verwahrlosugn angezeigt

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