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Die große Abzocke durch die Energiekonzerne

Immer wieder ärgern sich Verbraucher über die kontinuierlich steigenden Strompreise, müssen diese aber mehr oder weniger hinnehmen. Grund dafür ist ein Oligopol der vier großen Energiekonzerne: E.on, RWE, EnBW und Vattenfall, woraus mangelnder Wettbewerb resultiert.

Die Monopolkommission spricht sich deshalb nun für einen einheitlichen europäischen Strommarkt aus. Zudem sollen Gaslieferverträge einen Zeitraum von zwei Jahren nicht überschreiten.

Politiker stimmen den Forderungen zu, wohingegen die Energiekonzerne ganz anderer Meinung sind. Sie weisen den Vorwurf eines nicht funktionsfähigen Wettbewerbs überzeugt zurück.


WebReporter: jukado
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Energie, Abzocke
Quelle: news.immobilo.de

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27 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.08.2009 10:09 Uhr von wussie
 
+33 | -0
 
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wenn man sich ansieht dass man über 100% mehr in Deutschland für Strom bezahlen muss als in anderen europäischen Ländern, da kann nur der Spruch "Mit den Deutschen kann man es ja machen" ins Gedächtnis kommen.

So eine Regelung könnte gerade in Deutschland für Probleme sorgen bei den Stromanbietern, denn die Deutschen haben sich mittlerweile angepasst und verbrauchen Strom nur noch sehr gezielt. Geräte werden selbts im Standby ausgeschaltet, Netzteile die auch Strom verbrauchen währne das angeschlossene Gerät nicht an ist werden mit einer abschaltbaren Steckerleiste versehen, Stromsparlampen werden verwendet, usw.

D. h. wenn die Preise auf einmal auf normales Niveau zurückfallen würden, würden sie sehr viel weniger verdienen als vor dem Start der dreisten (und vom Staat gebilligten) Preiserhöhungen.
Deswegen werden die sich da stark gegen wehren, obwohl sie daran selbst schuld sind. Sowas nennt man Missmanagement oder Fehlwirtschaft.
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06.08.2009 10:11 Uhr von faul_tier
 
+16 | -0
 
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hoffentlich: wird mal was geändert, 99% unwahrscheinlich aber schön wärs^^
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06.08.2009 10:15 Uhr von faul_tier
 
+5 | -0
 
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und natürlich zocken die einen ab: lernt man in der schule... ein energiekonzern brechnet seine kosten und preise mithilfe der kohle-stromerzeugung (sehr teuer), erzeugt tatsächlich aber nur einen bruchteil der energie mit kohle. der rest wird aus günstigeren varianten gespeißt. so sacken sie einfach mal die komplette differenz ein....
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06.08.2009 10:18 Uhr von Cheating_Death
 
+6 | -0
 
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natürlich: kassieren sie wie die blöden ein, aber mal ehrlich, welcher konzern macht das heutzutage nicht mehr, die checken alle einfach nicht in ihrer kleinen bunten welt das es so nicht mehr lange gut geht
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06.08.2009 10:19 Uhr von fortimbras
 
+5 | -1
 
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aber die zocken uns doch gar nicht ab und es gibt ja auch andere als die 4 anbieter...
auch wenn alle anderen ihren strom bei den 4 anbietern einkaufen müssen...
hab noch nie verstanden warum man soviel macht in so wenig hände legt
aus rechtlicher sicht istes wohl nicht nachvollziehbar dass die politik es zulässt das 4 großkonzerne das gesammte deutsche volk ausrauben und der wirtschaft schaden
aber man kann wohl davon ausgehen dass da eine enorme menge von schmiergeldern fliesst...
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06.08.2009 10:27 Uhr von Mordo
 
+15 | -0
 
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Wir haben immer noch Wahlk(r)ampf. *an der Glaskugel reib*

Ich sehe... schwarze Koffer, die den Besitzer wechseln.

*brizzel* * Bild weg*

Wahrscheinlich wird maximal ein paar Tage darüber diskutiert werden und sich dann gar nichts ändern.
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06.08.2009 10:48 Uhr von Mixuga
 
+15 | -0
 
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E.on, RWE, EnBW und Vattenfall das ist kein Oligopol sondern die vier neuen Besatzungsmächte.
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06.08.2009 10:56 Uhr von haiyper
 
+5 | -0
 
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Für mich einer der schlimmsten Dinge, die hier in dem Land geschehen. Dazu kommt, dass die Leute, die eigentlich die Macht hätten es abzustellen, mit großer wahrscheinlichkeit auch daran verdienen - auch wenn nicht, ist es eine größere Katastrophe als manche sich vorstellen können.
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06.08.2009 11:15 Uhr von wordbux
 
+6 | -0
 
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Sie weisen den Vorwurf ... zurück. Natürlich, alle Großbetrüger und Abzocker weisen die Vorwürfe zurück.
Deshalb passiert denen auch nichts.
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06.08.2009 11:36 Uhr von sv3nni
 
+7 | -1
 
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wen wunderts: das Ganze nennt sich Kapitalismus. Nicht das Wohl des Kunden sondern dass der Konzerne steht im Vordergrund. Sollte es zum wohle der Allgemeinheit sein, muesste das Stromnetz in Staatliche Hand.
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06.08.2009 11:46 Uhr von pfostengott
 
+1 | -0
 
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der energiemarkt: wurde schon viel zu lange von lobbyisten in der politik manipuliert und wird es in diesem moment immernoch.

kein wunder, dass die großen 4 soviel einfluss haben. wenn ich ein energiekonzern wäre würde ich es doch genauso machen.
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06.08.2009 11:49 Uhr von computerdoktor
 
+5 | -2
 
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Komisch immer wenn der Kapitalismus scheinbar nicht funktioniert, wird der Ruf nach Verstaatlichung laut. Sind dann alle großen Konzerne verstaatlicht, kommt man drauf, dass hier nach Parteibuch und nicht nach Kompetenz die Jobs vergeben werden. Der Staat kann doch selber nicht wirtschaften, unsere Politiker können mit dem, was wir zahlen, nicht haushalten. Wie kommt man also auf die Idee, dass Politiker (die nur in Legislaturperioden denken) Konzerne leiten könnten?

Staatliche Überwachung, Kontrolle, alles gut und schön, aber staatliche Führung ist definitiv abzulehnen!
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06.08.2009 12:08 Uhr von ThomasHambrecht
 
+3 | -1
 
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Strom gehört verstaatlicht und subventioniert darauf sollte der Bürger ein Recht haben. Energie ist der Motor der Wirtschaft und sollte deshalb fliessen.
Für die Umwelt wäre es auch besser, wenn nicht einige wenige Anbieter die Lizenz zum Gelddrucken hätten und deshalb an anderen Energieformen kein Interesse zeigen.
Deshalb gehören Wissenschaftler dafür bezahlt umweltschonend Energie bereit zu stellen - und Stromwerke die ohne Eigennutz für Aktienanleger und Börsenspekulanten Energie gewinnen.
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06.08.2009 12:41 Uhr von computerdoktor
 
+1 | -2
 
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@ThomasHambrecht: Subventioniert??? Na, das wäre ja noch schöner! Anstatt Strom teuerer zu machen, damit (endlich) ein Anreiz da ist, mit der kostbaren Energie sparsamer umzugehen, sollen wir die Verschwendung von Energie auch noch subventionieren (und damit wieder wir alle zahlen)??? Du hast das System Staat = Volk auch nicht wirklich kapiert, oder???
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06.08.2009 12:45 Uhr von karsten77
 
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@ ThomasHambrecht: Ja und nein:
Verstaatlichen: uneingeschränkt ja. "Lebens"-Mittel wie Strom, Wasser, Gas, Benzin etc. gehören nicht in die Hände skrupelloser Kapitalisten. Subventionen? Nein, die sind zum Einen nicht erforderlich, wenn der Preis stimmt, zum Anderen profitieren davon auch wohl eher wieder die Konzerne und nicht der sogenannte kleine Mann...
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06.08.2009 12:57 Uhr von Graf_Kox
 
+3 | -0
 
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Eine einfache Rechnung: Politiker Stimmen zu + Energiekonzerne lehnen ab = CDU + FDP überlegen es sich anders und lehnen ab (ordentlich geschmiert versteht sich).

= Es wird auch mittelfristig nichts passieren was das Monopol gefährdet.
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06.08.2009 13:00 Uhr von Anywish
 
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Aus Österreich: Ich bin aus Österreich - genauer gesagt aus Vorarlberg, und bei uns hat der Landeshauptmann die Hand drauf - der landeseigene Stromlieferant kann bei uns also keine Wucherpreise festlegen. Er kann nur Preiserhöhungen mit Begründung beantragen und der LH entscheidet, ob gerechtfertigt oder nicht. Selbes bei uns bei Erdgas.

Wenn ich mir die Strompreise in Deutschland ansehe, kann ich nur sagen: Wucherpreise - da muss der Staat unbedingt eingreifen!
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06.08.2009 13:22 Uhr von karsten77
 
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@ Anywish: Mmmhhhh....
so weit ist Augsburg ja nun wirklich nicht von Voralberg, um nicht annektiert zu werden :).
Zumal das ganz gefahrlos ist, da die deutsche Bundeswehr in einem aufreibenden, sicherlich mehrere Jahrhunderte dauernden Kampfeinsatz die deutschen Grenzen am Hindukush verteidigt.
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06.08.2009 13:26 Uhr von ThomasHambrecht
 
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@computerdoktor Energie ist nicht kostbar, sondern nahezu unendlich vorhanden. Strom wird erst durch den Hersteller auf kostbar getrimmt. Mit Sonnenkollektoren gewonnene Energie in der Wüste reicht theoretisch 100mal für die gesamte Welt (laut ARD).
Du kannst dich entscheiden ob du lieber teurere Ware kauftst, weil dort auch die Energiekosten vom Hersteller drin sind - oder ob der Strom unter Umgehung der Energieriesen zum Selbstkostenpreis erstellt und verkauft wird.
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06.08.2009 13:28 Uhr von Bruno2.0
 
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Wird nichts geändert ich meine Die Politiker sitzen ja bei denen in den Vorständen................
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06.08.2009 13:34 Uhr von Anywish
 
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Nochwas Zum Gas möcht ich noch was sagen...

Als die dt. Gaskonzere im Oktober 2008 die Gaspreise um 14 bis 18% erhöht haben wegen gestiegener Einkaufspreise, hat mit 1. Jänner auch bei uns in Vorarlberg eine Gaspreis-Erhöhung um (im Vergleich zu Deutschland nur) 7% stattgefunden.

Im Laufe vom Jänner sind die Einkaufspreise wieder runter und der Landeshauptmann hat angewiesen, die 7% Preiserhöhung mit 1.3. wieder rückgängig zu machen, und so ist es auch gekommen.

Absolut Lebensnotwendige Dinge wie Strom, Gas, Wasser gehören meiner Meinung vom Staat oder Land überwacht, damit sowas wie momentan in Deutschland nicht passieren kann.
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06.08.2009 13:36 Uhr von Graf_Kox
 
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@Thomas: Habe die Reportage auch gesehen, die Fläche Österreichs (in der Sahara) würde ausreichen um die ganze Welt mit Solarstrom zu versorgen.
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06.08.2009 13:52 Uhr von karsten77
 
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@ Anywish: Es verwundert mich doch sehr, daß ein ÖVP-Mann, also ein Mitglied einer Partei ähnlich CDU/CSU so viel Mumm hat, sich gegen das große Kapital aufzulehnen. Gratuliere.
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06.08.2009 13:54 Uhr von Slippery
 
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Warum: sollte der Staat auch etwas gegen zu hohe Strom- und Gaspreise machen? Durch die hohen Steuern ist er doch teilweise selbst dran Schuld und verdient auch noch ganz gut dran.
Aber wenn es darum geht die Netze zu verstaatlichen lieber nich. Wir haben in Deutschland noch eine sehr geringe Ausfallzeit durch die guten Netze Wenn der Staat sich darum kümmern muss sehen die bald aus wie unsere Straßen
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06.08.2009 14:18 Uhr von anderschd
 
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Das ist das Allerschlimmste. Das die Politik nichts unternimmt gegen diese elenden Abzocker. Die könnten das.

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