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28.07.09 15:19 Uhr
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Gesundheitssysteme ächzen unter der Last von Übergewicht und Fettleibigkeit

Eine aktuelle US-Studie dokumentiert den rasanten Anstieg der Kosten, die Fettleibigkeit und zunehmendes Übergewicht den Gesundheitssystemen der Industriestaaten aufbürden: Seit 1998 nahmen die Behandlungskosten für Folgekrankheiten um 47 Prozent zu.

1998 entstanden in diesem Zusammenhang Kosten von 78,5 Milliarden Dollar, heute sind es 147 Milliarden. Waren 1998 18,3 Prozent der US-Bürger fettleibig, so betrug deren Anteil 2006 bereits 25 Prozent - Tendenz steigend.

Laut Studie kostet die Behandlung eines übergewichtigen Patienten in den USA durchschnittlich 1.429 Dollar und damit um 42 Prozent mehr als die medizinische Betreuung von Menschen mit Normalgewicht.


WebReporter: mediareporter
Rubrik:   Gesundheit / Krankheiten
Schlagworte: Gesundheit, Übergewicht, Last, Fettleibigkeit, Gesundheitssystem
Quelle: www.rooster24.com
Meinung des Autors zum Thema:
 
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Da kommen buchstäblich ganz schön große Brocken auch auf die europäischen Sozialsysteme zu... Mehr Hintergründe, Infos und Daten aus Deutschland finden sich in der Quelle.
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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.07.2009 15:34 Uhr von nopulse
der Gesamtbevölkerung - unglaublich, das würde ich mal als Epidemie bezeichnen....
Kommentar ansehen Eine der...   
 
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28.07.2009 15:44 Uhr von Ned_Flanders
...schönsten Überschriften hier bei Shortnews!
Kommentar ansehen ...   
 
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28.07.2009 15:59 Uhr von ohnehund
Zwei Fliegen mit einer Klatsche!!
Man sollte versuchen aus ihnen Öl zu gewinnen durch Fettabsaugung!!
Kommentar ansehen ---   
 
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28.07.2009 16:16 Uhr von Krebstante
@Ned_Flanders
Was Leute alles schön finden, ist schon merkwürdig.

Bevor hier auch so eine Diskussion losgeht, wie in anderen Foren, möchte ich mal ein paar Sprüche zum Besten geben, die "Dünne" gerne von sich geben:

"Wenn ich die Fetten mit ihren Rettungsringen im Schwimmbad sehe, die vermiesen mir das Schwimmen gehen."
"Die sollen sich mal mehr bewegen, dann wären sie nicht so fett"
"Die schwitzenden Fettsäcke im Fitnessstudio sind ja sowas von unästhetisch."
"Die sollen mal regelmäßiges Training machen, dann haben sie auch kein Übergewicht mehr"

Und, den Widerspruch erkannt?

Gerade diejenigen, die es am nötigsten hätten, dass man ihre sportliche Aktivitäten fördert, werden hier aufs tiefste gedemütigt. Ich kenne ein paar Leute, die aus genau diesem Grund NICHT schwimmen gehen und NICHT ins Fitnessstudio gehen, obwohl sie es gerne täten.
Kommentar ansehen Ich fordere die Kilo-Pauschale!!   
 
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28.07.2009 16:38 Uhr von NatWis
Ich zahl doch nicht für das angefressene Fett anderer Leute

Sollte schon jeder auf seine eigene Gesundheit achten.
Wenn ich schon solche sehe, die ihre Kinder so fett füttern bekomm ich immer einen Raster. Die armen Kinder.
Vielleicht fällt Frau von der Lusche dazu mal was ein. Nen Stoppschild auf die Großpackung Süßkram ?!

@ohnehund
immer diese makaberen bemerkungen, köstlich
Kommentar ansehen tjaaa   
 
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28.07.2009 16:42 Uhr von VitaminX
das lebensmittelbewusstsein ist halt anders.
bei den amis sind pommes ja schon gemüse.
man muss das problem bei der wurzel packen!gesunde ernährung u.ä. fördern. kochunterricht in den schulen usw.
aber das sehen die fastfoodriesen bestimmt nicht gern.

einfach mal supersize me angucken.einer meiner lieblingsfilme.
Kommentar ansehen @Ned_Flanders   
 
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28.07.2009 16:58 Uhr von Krebstante
Ich habe bei der Überschrift auch erst Mal schmunzeln müssen. Sehr treffend formuliert. Danke für den Hinweis.
Kommentar ansehen @NatWis   
 
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28.07.2009 17:03 Uhr von robozu
wenn überhaupt, dann BMI-Pauschale, sonst werden große menschen ja benachteiligt.
wenn du das willst musst du zu einer privaten Krankenversicherung wechseln. da hängt der beitrag von dem persönlichen krankheitsrisiko ab.
aber im staatlichen gesundheitssystem zahlen alle gleichviel, denn wir leben ja im sozialstaat. ansonsten müsste man auch eine raucherpauschale, eine sportlerpauschale, eine intelligenzpauschale uvm einführen....
Kommentar ansehen @NatWis   
 
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28.07.2009 17:05 Uhr von a.maier
Dann solltest Du auch nicht für das Rauchen anderer, für Sportverletzungen anderer, usw zahlen. Ich werde nicht Schwanger, warum soll ich die ärztliche versorgung Schwangerer bezahlen? Ich werde nicht vom Auto angefahren,bzw bekomme kein Krebs, warum soll ich dafür zahlen? Informier dich bitte über die bedeutung der Solidargemeinschaft. Was sagst Du denn zu Berufserkrankungen? Sind die Leute selbst schuld weil sie dort arbeiten? Die Idee mit dem Stoppschild ist nicht schlecht, wird aber garantiert nicht eingeführt.
Kommentar ansehen Naja...   
 
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28.07.2009 17:29 Uhr von BastB
letztendlich ist jeder für sich selbst verantwortlich. Dicke Menschen schaden, im Gegensatz zu Rauchern, wenigstens nur sich selbst und nicht die Mitmenschen.
Kommentar ansehen ein alter hut   
 
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28.07.2009 17:50 Uhr von marshaus
und gebe hier krebstante recht, habe selbst ehrenamtlich viel ausgeholfen und vieles erlebt............
Kommentar ansehen @ a.meier   
 
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28.07.2009 19:09 Uhr von Terrorstorm
Es geht um Selbstverschuldung und damit ist kein Sportunfall gemeint.

Vom Prinzip hat Natwis schon ganz recht. Wer nicht an krankhaftem Übergewicht leidet, sich das also alles nur selber angefressen hat, sollte einen Teil der Mehrkosten zahlen, denn langfristig generieren Dicke nunmal Mehrkosten.
Zumal Übergewicht wirklich unnötig ist. Achtet mal ganz nebenbei, wenn ihr in der Stadt einkaufen geht auf die Kinder. Das ist dermaßen traurig, wie viele Eltern da versagen und schon kleine Kinder viel zu viel Kilos auf den Rippen haben....
Kommentar ansehen stichwort Bonusheft   
 
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29.07.2009 00:38 Uhr von MoeJoe87
Eigentverantwortung gegenüber der eigenen Gesundheit sollte gefördert werden.

Wie es ja beim Zahnarztbonusheft der Fall ist, wer 1 mal im jahr zur Kontrolle zum Zahnarzt geht und seine Zähne nachweislich pflegt und kontrollieren lässt, der bekommt im Alter seine Zahnprothesen günstiger.

Bei meiner Betriebskrankenkasse gibt es auch Bonusse, wenn man bestimmt Bedingungen erfüllt. Nachweislich 1 mal die woche sport(verein), normalgewicht, Nichtraucher...

Das ist doch nur fair und Terrorstorm hat völlig recht, wenn er sagt das Übergewicht - meistens - nicht sein müsste.
Kommentar ansehen @robozu   
 
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29.07.2009 08:08 Uhr von jschling
NEIN, ich als Raucher zahle über die Tabaksteuer, deren Begründung ja auch die extrem hohen Gesundheitskosten sind, wesentlich mehr für meine Gesundheit.
Und da ist es nicht wirklich in Ordnung, wenn mir persönich einerseits extra Kosten für meine Raucher-Behandlung abgenommen werden, aber die Kosten für Fettleibigkeit, unter welcher ich nicht leide, auf alle umgelegt wird. Das gilt genauso für extrem gefährliche Sportarten, worunter z.B. auch Fussball fällt, da gibts mit am meisten Unfälle/Krankenkassenkosten.
Von daher wäre eine Tabaksteuer für Süsswaren in meinen Augen OK. Wenn der Mars-Riegel dann nicht mehr 70 Cent kostet, sondern 2,10 Euro, dann wird der Verzehr schon zurückgehen *g*

PS: eigentlich bin ich völlig gegen diese Aufsplittung. Meiner Meinung nach sollten ALLE in der gesetzlichen Krankenversicherung sein, von der auch eine einzige reichen würde, insbesondere wo die nun alle den gleichen Satz erheben. Privat sollten nur zusätzliche Leistungen wie Krankenhaustagegeld usw. zubuchbar sein, aber nicht die (Chefarzt-)Behandlung als solches. Dann würde es auch keine beschmierten Ideen von (privat versicherten) Abgeordneten a la "keine Hüftprothesen ab 85" usw. mehr geben. Mit mehr Gutverdienern die sich aktuell privat versichern hätte das System auch wesentlich mehr Geld und/oder wäre für alle günstiger.
Da man mir als Raucher aber aktuell sagt, dass man mich nicht unterstützen will und ich selber für die Mehrkosten aufkommen soll (Tabaksteuer), möchte ich meinerseits natürlich weder für zu fette Leute, noch für Alkis und Sportler zahlen, die sich genauso unnötig selbst gefährden, wie ich mit meiner Raucherei.
Kommentar ansehen nun ja.....   
 
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02.08.2009 21:13 Uhr von marshaus
es mag zwar ein problem sein, aber ich schaetze nicht das einzige was das gesundheitssystem hat........

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