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Emnid-Umfrage: Sechs Prozent für die Piratenpartei

Bisher gab es schon diverse Online-Umfragen zum Thema. Bei den Meisten schnitt die Piratenpartei überdurchschnittlich gut ab. Nun hat das renommierte Meinungsforschungsinstitut Emnid eine Telefonumfrage durchgeführt. Das Ergebnis erscheint in der am 23. Juli erschienenen Ausgabe des Magazins "Cicero".

In dieser repräsentativen Umfrage wurden insgesamt 1.003 Personen befragt, sechs Prozent können sich durchaus vorstellen, die Piratenpartei zu wählen, welche unter anderem für eine Veränderung des Urheberrechts und gegen die Vorratsdatenspeicherung kämpft.

35 Prozent gaben an, die Piraten nicht zu wählen, 58 Prozent hatten noch nichts von der Piratenpartei gehört. Besonders im Internet ist die Piratenpartei schon um einiges bekannter. Im StudiVZ Netzwerk hat sie unter anderem mehr Anhänger als die CDU, SPD und weitere große Parteien.


WebReporter: Datastorm
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Prozent, Umfrage, Pirat, Piratenpartei, Emnid
Quelle: www.politik-digital.de

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69 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.07.2009 14:06 Uhr von miyu
 
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existenztheorie ist etwas da, nur weil wir es sehen...

an alle kritiker des wahlprogrammes der piratenpartei: die grünen haben auch erst nur mit einem schlagthema und zwar dem umweltschutz begonnen, geht mal in euch und denkt ne runde drüber nach, wenn ihr dabei nicht einschlaft, da ihr es nicht mehr gewohnt seid alleine zu denken.
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23.07.2009 14:21 Uhr von fortimbras
 
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was man von diesen umfragen zu halten hat weiß man: ja schon lange
versteh nur nicht warum denen noch soviel bedeutung beigemessen wird

ich bin mir ziemlich sicher dass sich die meisten eh noch nicht entschieden haben was sie wählen

die angeblichen 6% können sich noch auf 20% erhöhen oder komplett zu cdu übergehen

der einzigen zwei positiven effekte dieser umfrage sind für die piraten:

nun hören auch viele ausserhalb des internets von der partei

und wenn leute glauben dass eine partei die 5% hürde sowieso sehen sie sie eher als alternative zu den großen parteien
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23.07.2009 14:45 Uhr von Datastorm
 
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@Jalapeno: Also soll man dich positiv bewerten, damit du nicht "dagegen" bist? :p
Das Argument "mit 2-3 Personen im Landtag kann man nichts bewegen" kommt dem "Ich geh nicht wählen, meine Stimme ist doch eh nur eine unter Millionen" übrigens recht nahe.
Irgendwo hat alles einen Anfang und irgendwo hat man als einzelne Stimme auch seinen Anfang... und wenn man als Multiplikator dient, als jemand, der "anfängt und zum mitmachen anregt" dann, und nur dann, kann das auch mehr werden.
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23.07.2009 14:48 Uhr von RinTinTigger
 
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Die Piraten können froh sein wenn sie nicht als Modeerscheinung in der Senke verschwinden. Viele derer die die Piraten in Foren und sonstigen Platformen bewerben sind selbst noch nicht alt genug zum wählen!
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23.07.2009 14:50 Uhr von fortimbras
 
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abgesehen davon ist jeder platz: den ein unabhängiger kandidat die piratenpartei npd oder linke hat ein platz der den großen parteien verloren geht und sie zwingt für mehrheiten politik zu betreiben
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23.07.2009 15:11 Uhr von wussie
 
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hab mich schon gewundert: als man lesen konnte 1,3% oder so einen mist.
ich hätte auch eher 5-10% gesagt.
die alten umfragen sind wohl von der CDU in auftrag gegeben worden...
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23.07.2009 15:18 Uhr von evil_weed
 
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FredII: und weil in den usa meinungsäusserungen legaler sind als hier, soll man den empfang dieser feindsender stören?

gabs da nicht ne zeit wo es schonmal so war?

nazimethoden zum schutz vor propaganda der nazis im ausland? tolle idee.
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23.07.2009 15:26 Uhr von Mankind3
 
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@jalapeno: Hab ich irgentwo behauptet das 2-3 Personen was bewegen?

Ich wollte nur darauf aufmerksam machen das die Sperre so wie sie ist einfach nur total verschwendet ist weil man sie mit einfachsten Mitteln umgehen kann.

Aber auch andere Parteien haben mal klein angefangen.
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23.07.2009 16:31 Uhr von Quicks
 
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Es geht sich um folgendes In den "großen Bereichen" der Politik wie Wirtschaft, Familie oder Aussenpolitik sind die Ansichten in den verschiedenen Parteien breit gefächert, so dass bestimmt jeder etwas passendes findet.

Aber im Bereich Überwachungsstaat, Urheberrecht (hallo? es sind 99Jahre Recht an einem Liedgeplant! solang lebt der Künstler garnicht!) und ja, vorallem bei allem Rund ums Internet sind die großen Parteien inkometent und korrupt (Lobbyismus ist auch eine Art Korruption!).

Es wird Zeit, dass auf diesen Gebieten jemand kompetentes in die Politik kommt. Und kompetent ist die Piratenpartei auf diesem Gebiet. Das ist ein Faktum!

Auch nur ein einziger Abgeordneter würde hier schon helfen, Diskussionen im Bundestag anzuregen.
Zudem werden die großen Parteien mit einer aufstrebenden Piratenpartei dazu gezwungen, sich mit diesen Themen zu beschäftigen und sinnvolle Ansätze in ihre eigenen Programme aufzunehmen.

Wenn die Piratenpartei nur schafft, dass in ihren 6 Themengebieten (die übrigens nicht alle im Internet liegen) ein Umdenken in der Politik entsteht, dann hat sie schon viel erreicht!

Ob die Piraten sich dann zu einer großen Partei mausern und nach und nach auch andere Themenbereiche besetzen, oder ob sie nach dem Umdenkprozess wieder in der Senke verschwinden wird sich zeigen - ist im Moment aber auch vollkommen egal!
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23.07.2009 17:26 Uhr von Baran
 
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Ich wähle auch die piraen: besser als kommunisten sind sind sie vlt nicht gerade wegen der finanzkriese, ABer besser als die Neokonservativen und die rechten parteien(CDU/CSU, NAZIS,) und besser als diese macht den sprit 5 geld 10 teuer grüne. Die piraten sind eine gute partei.
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23.07.2009 17:33 Uhr von Baran
 
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Ich hoffe in der medien diktatur bei uns: So wie china/ iran/ USA kommen die auch mal zu wort oder warum bemängelt die Bundesregierung und die steuerverschwenden abgeordneten immer das die opposition nie ins tv kommt? Bei uns doch auch nicht immer spd und cdu immer diese beiden partein.
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23.07.2009 17:46 Uhr von Datastorm
 
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@Jalapeno: Und falls du noch wissen möchtest, WESHALB genau sie zur Landtagswahl nicht antreten (zur Bundestagswahl treten sie an)....

"Vieles wurde in der Vergangenheit zwangsläufig ohne Hilfestellung auf sehr schmalen personellen Ressourcen aufgebaut und das könnte nun bei der Landtagswahl eventuell maßgeblich zu werden. Uns wurde jetzt informell etwas bedenkliches mitgeteilt. Entsprechend unserer Wahlanzeige wurde wohl eine Mängelaufforderung knapp vor Ablauf der Frist eingefordert, welche die Form betraf. In diesem Zeitfenster waren Europawahlen und praktisch war damals das ganze und sehr kleine Brandenburger Team im Außendienst (Wahlplaktierung) hat diese Mängelaufforderung eventuell nicht rechtzeitig wahrgenommen, so das eine Einzelkorrektur möglicherweise den Termin verfehlt hatte."
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23.07.2009 20:42 Uhr von Datastorm
 
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@Jalapeno: Ich bin (noch) kein Mitglied, bin nur im Forum und der Mailingliste aktiv und interessiere mich für das Thema.
Natürlich kandidiere ich auch für kein Amt und spreche nicht im Namen der Partei ;)

Ich denke übrigens, daß die PLUS und MINUSbewertungen hier lediglich ausdrücken sollen wie informationsreich man den Post findet oder wie sehr man ihm zustimmt. Insofern find ich das legitim und sollte wohl größtenteils spam, beleidigungen und ähnliches fernhalten ;)

Sollte eine der bekannten "Nervensägen" hier plötzlich einen (für die Masse) wertvollen Beitrag posten, wird auch er sicher mit Plus bewertet :)
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23.07.2009 22:13 Uhr von Quicks
 
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Sorry Jalapeno aber ein Minus musste ich vergeben. :)

Du kannst nicht allen ernstes ein Haus mit dem Recht an einem Lied vergleichen.
Wenn das Liedrecht ausläuft musst du ja auch nicht deine gekauften CDs zurückgeben oder als Künstler weitere CDs kostenlos verteilen. :)

Aber zum Thema:
Ein Künstler soll gutes Geld an seinen Werken verdienen, das steht ausser Frage.
hier stellt sich nur die Frage der Verhältnismäßigkeit.
99 Jahre füllt nur den Geldbeutel der Musikindustrie, denn der Künstler verdient hier ohnehin nicht viel, sondern macht den großen Reibach vorallem mit Konzerten oder Werbeverträgen.

Früher liefen Liedrechte nach 25 Jahren aus.
Selbst das ist eine Lange Zeit und es sind sowieso schon 98% der Gelder geflossen.
Dann wurde jedoch das Lied frei gegeben.
Das heisst nicht, dass der Künstler sein Lied nicht weiter vermarkten darf.
Aber andere Künstler haben das Lied gecovert und so wurde das Kulturgut weitergetragen.
Wird das Lied nicht freigegen, heisst das nicht, dass andere Künstler das Recht kaufen - sie covern es einfach nicht und es gerät mehr in Vergessenheit.

Bei Patenten verhält es sich ähnlich.
Natürlich soll ein Erfinder richtig gutes Geld verdienen.
Aber stell dir mal vor der Erfinder des Rades hätte sich dies für alle Ewigkeit patentieren lassen und würde es zu Wucherpreisen vermarkten oder gar blockieren und in der Schublade verschwinden lassen...

Desweiteren spornt es den Pateninhaber an, seine Erfindung weiter zu entwickeln, so dass er ein neues Patent auf die Folgeentwicklung bekommt, bevor das alte ausläuft - das fördert den Fortschritt.

Ich betone es nochmal: Natürlich soll ein Urheber gutes Geld machen.
Aber müssen es Millionen von Euro für wenige Lieder oder eine einfache Erfindung und das über Jahrzehnte und für die Kindeskinder sein?

PS: "Freu.." hat dafür ein Plus bekommen, guter Post ;)
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23.07.2009 22:29 Uhr von miramanee
 
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Gut, aber letztendlich sollte die Partei ihren Namen anpassen. Ich habe mal deren Ziele überflogen und finde die an sich recht gut. Ob aber trotz positiver Neigung gerne jeder ein Seeräuber in der Politik sein will, halte ich für weniger wahrscheinlich.
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23.07.2009 22:36 Uhr von Quicks
 
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wie mans nimmt ich bin mir auch immer noch nicht sicher was ich von dem namen halten soll.

Aber ich denke, dass der Name im Gedächtnis bleibt und somit für Aufmerksamkeit sorgt, was für jede neue Partei enorm wichtig ist.

Vielelicht werden so einige neugierig, informieren sich genauer und finden die Partei dann gut.
Immerhin soll man eine Partei ja aufgrund der Thesen und nicht des Names wählen :)
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23.07.2009 22:51 Uhr von Datastorm
 
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Den Namen haben sich die schwedischen Piraten gegeben, wo die Partei zum ersten mal auftrat, alle anderen (so auch in Deutschland) haben diesen Namen dann übernommen.
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24.07.2009 08:50 Uhr von G.ott
 
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Muss die Partei schon aus religösen Gründen wählen: Denn da ich als FSM-Kirchler weiss, dass Erderwärmung und Piratenanzahl umgekehrt proportional sind, tue ich so etwas für den Klimaschutz :)
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20.09.2009 13:35 Uhr von oberoberguru
 
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wahl-o-mat: beim wahl-o-maten liegt die fdp nur ganz knapp vor der pp und beide mit gutem abstand vor der cdu. was hab ich da bloß falsch gemacht ;)

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