AKTIVITÄTEN   mehr...

14.07.09 09:14 Uhr
 5.078
 

Brandenburg: Polizist mit Messer ins Gesicht gestochen - Täterin mit Taser überwältigt

Nachdem zwei Streifenpolizisten in Schildow von einer verwirrten Frau angegriffen wurden, riefen sie ein Spezialeinsatzkommando der Polizei, um die verwirrte Täterin zu überwältigen.

Die Beamten hatten die 34-jährige Frau, die planlos umherirrte, angesprochen und wollten sie zu einem Arzt überstellen.

Die Frau reagierte jedoch aggressiv und stach einem Beamten mit einem Messer ins Gesicht. Erst das SEK konnte mit Hilfe eines Tasers die Frau überwältigen.


WebReporter: Havelmaz
Rubrik:   Brennpunkte / Delikte
Schlagworte: Brand, Polizist, Täter, Messe, Messer, Brandenburg, Gesicht, Taser
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de
Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
Refresh |<-- <-   1-25/25   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen auch erwähnenswert aus der Quelle   
 
+14 | -3
 
ANZEIGEN
14.07.2009 09:20 Uhr von Plata
Im Rahmen des Einsatzes fertigten Beamten gegen einen 44-jährigen Schaulustigen eine Anzeige. Er hatte rassistische Äußerungen gegenüber der 34-Jährigen gemacht. Der 44-Jährige stand unter Alkoholeinfluss. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 1,56 Promille.
Kommentar ansehen Also..   
 
+45 | -9
 
ANZEIGEN
14.07.2009 09:45 Uhr von Zilk
2 Streifenpolizisten werden mit einer verwirten Frau nicht fertig, die ein Messer dabei hat.. und brauchen dafür ein Sonderinsatzkommando.. wow.. nicht schlecht

Wie ist das dann bei 2 Verwirrten, dann rufen wir die Bundeswehr?
Kommentar ansehen Nein,   
 
+27 | -4
 
ANZEIGEN
14.07.2009 09:48 Uhr von Graf_Kox
dann ruft man den Priester zur Trauung ;)
Kommentar ansehen So ein Messer ist kein Spaß mehr...   
 
+19 | -4
 
ANZEIGEN
14.07.2009 09:50 Uhr von w0rkaholic
Meiner Meinung wäre die Alternative für die beiden Polizisten gewesen, die Frau zu erschießen sobald sie mit dem Messer angreift. Und da finde ich, ist das SEK doch die besser Wahl!
Kommentar ansehen unfähiger Newsschreiber   
 
+6 | -33
 
ANZEIGEN
14.07.2009 09:57 Uhr von chilldow
Kommentar ansehen @ chilldow   
 
+7 | -6
 
ANZEIGEN
14.07.2009 10:03 Uhr von Plata
schreib du doch erstmal eine News dann reden wir weiter ;0)


Zum Thema, ich finde das die Frau auch arm dran ist wenn sie nicht nur die verwirrte spielt sondern wirklich verwirrt ist (dann kann sie nämlich nichts dafür)
Kommentar ansehen @Childow   
 
+7 | -1
 
ANZEIGEN
14.07.2009 10:14 Uhr von sprite69
konstruktive Kritik, evtl. ein Leitfaden für den Aufbau einer News wären schön. Das was sie hier betreiben ist m. E. ´niedermachen´.

@Graf Kox:
hehe ... stimmt, dann rufen wir den Priester :-)
Kommentar ansehen @derkluegste   
 
+10 | -1
 
ANZEIGEN
14.07.2009 11:03 Uhr von Mister-L
Du bist der Beweis das Einzeller schreiben können.
Kommentar ansehen @ZILK   
 
+0 | -2
 
ANZEIGEN
14.07.2009 11:33 Uhr von Tropan01
So siehts dann wohl aus !

:)

Lieber auf Nummer sicher gehen und die NATO rufen
Kommentar ansehen Das sind sie die tollen Polizisten aus Brandenburg   
 
+2 | -5
 
ANZEIGEN
14.07.2009 11:53 Uhr von Jackobi
Sonst tun die aber immer ganz wichtig und packen auch gerne mal härter zu bei Leuten die kleine Ordnungswiedrigkeiten begehn (selbst schon miterlebt). Kaum müssen sie mal richtig ran rufen sie nen SEK Team. Ganz großes Tennis. Diesen Leuten Polizisten trau ich echt GARNIX zu!
Kommentar ansehen @Zilk - Messer bitte nie unterschätzen   
 
+5 | -2
 
ANZEIGEN
14.07.2009 12:14 Uhr von ArrowTiger
-- "2 Streifenpolizisten werden mit einer verwirten Frau nicht fertig, die ein Messer dabei hat.."

Unterschätze Messer lieber nicht! Die sind in Nahdistanz meist effektiver als eine Schußwaffe. Vor allem natürlich, wenn letztere erst gezogen werden muss.

Guckstu hier, was Messer theoretisch anrichten können:

"Paul Vunak - Knife Defence": http://www.youtube.com/... (ab ca. 1:00 Messer-Simulation mit Edding-Stift)

Und können Messerwunden aussehen (Vorsicht, sehr eklig!): http://www.youtube.com/... oder http://www.youtube.com/...

Ein Demo-Video, in dem ein Messerangriff gegen einen bewaffneten Polizisten gezeigt wird, finde ich leider nicht mehr. Jedenfalls wurde mit wachsender Distanz ein Messerangriff gegen einen Polizisten vorgenommen, der seine Waffe offen und entsichert im Gürtelhalfter stecken hatte. Wenn ich das recht erinnere, war er erst ab einer Distanz von über 10 Metern in der Lage, die Waffe rechtzeitig zu ziehen und (theoretisch) abzufeuern. (Sollte ich das Video noch finden, stelle ich es hier rein.)

Wer Messerangriffe unterschätzt (selbst von unerfahrenen Butterfly-Angebern), kann schnell unter der Erde liegen! Schon richtig, daß die Polizisten das SEK mit ihren Tasern geholt haben. Da die Frau verwirrt war, wäre ein "finaler Rettungsschuss" wohl sehr unangebracht gewesen.
Kommentar ansehen Back to Topic....   
 
+2 | -2
 
ANZEIGEN
14.07.2009 12:15 Uhr von LastManStanding
Ganz schön übel, womit sich die Polizei immer wieder herumschlagen muss. Durch die "tollen" Regeln/Gesetze, an die sie sich zu halten haben, werden sie immer wieder personeller Gefahr ausgesetzt. Das ist es, was ich zum kotzen finde. Nicht die Rechtschreibfehler oder welche Fehler auch immer den Einlieferern der News hier unterlaufen. Das ist menschlich und kaum einen Comment wert, der Euch eh immer wieder nur "-" einbringt. Bin da mit Mister-L vollkommen auf einer Welle.
Kommentar ansehen @Zilk - Hier der Video-Link   
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
14.07.2009 12:35 Uhr von ArrowTiger
Hab´s doch noch gefunden: http://cibertrix.smartvideochannel.com/...

Allerdings waren die Angaben in "feet". Bei 12 Fuß (ca. 3,60m) und offenem Holster war es noch verdammt knapp.

Es gibt natürlich Spitzenschützen, die deutlich schneller ziehen und schießen können. Aber es geht ja um den normalen Durchschnittspolizisten, der vom Angriff überrascht wird. Offiziell gelten schon 30 Fuß als gefährliche Messer-Distanz.

Das Video gilt als realistisch und praxisrelevant. Zumal auch ein Schuß nicht zwingend mannstoppend ist.
Kommentar ansehen @FrankZahn   
 
+4 | -1
 
ANZEIGEN
14.07.2009 13:00 Uhr von ArrowTiger
-- "ich muß von jedem ausgebildeten Polizisten verlangen können, daß er eine "verwirrte" Frau, die mit einem Messer "bewaffnet" ist bzw. einen Messerangriff überhaupt abzuwehren."

Ich kenne mich da zuwenig aus, aber vielleicht dürfen normale Polizisten in DE keine Taser tragen, sondern nur das SEK? War von den Polizisten jedenfalls nett, auf einen Beinschuß o.ä. zu verzichten, der ja auch nicht so leicht zu setzen ist, wenn jemand sich bewegt.

-- "Ist er dazu nicht in der Lage, hat er im Polizeidienst nichts zu suchen."

Sehe ich anders. Die Polizisten haben die Situation m.E. gut eingeschätzt. Vielleicht war die Täterin ja auch messertechnisch etwas geschickter, als der Durchschnitt?

-- "Die "Abwehr" eines Messerangriffes gehört daher eher zu den "mittleren" Übungen der Selbstverteidigung."

Oh ja, die verträumten "Abwehrtechniken" der KampfSPORTLER... Wer darauf vertraut, sollte eine gute Lebensversicherung abschließen. Ich habe auch einige Jahre Kampfkunst hinter mir, allerdings bei seriösen Leuten mit sehr viel echter Kampferfahrung (z.B. Leute vom Hamburger Kiez, von der Polizei). Genereller Rat, wenn unbewaffnet: Füße in die Hand nehmen und rennen! Es gibt ein paar Techniken, die die Überlebenschancen etwas erhöhen, aber Abwehr? Höchstens gegen jemanden, der wirklich überhaupt keine Ahnung von Messern hat.

-- "Das von "ArrowTiger" empfohlene Video ist zwar sehr eindrucksvoll - allerdings sieht die Schulung sämtlicher Polizisten mit Umgang mit der Dienstwaffe ebenfalls etwas anders aus, als er es hier dargeboten hat."

Im ersten Video ging es ja nicht um Polizisten und Dienstwaffen, sondern um die Effizienz von Messern. Paul Vunak ist übrigens eine *der* Koriphäen im Messerkampf und realistischer Selbstverteidigung, nicht irgend ein unbekannter Messerstecher... ;-)

Das nachträglich gepostete Video ist allerdings ein Schulungsvideo.

-- "Da ich ferner seit vielen jahren Mitglied in einem Schützenverein bin, kenne ich mich mit "KURZWAFFEN" (Pistolen) ebenfalls ein wenig aus."

Selbst, wenn Du *der* IPSC-Schütze wärst, mit Ziehen und 4 Schüssen in unter 2 Sekunden, solltest Du den Überraschungseffekt samt Schrecksekunde nicht vergessen. Was im Training funktioniert, wird in der Regel so nicht in der Realität funktionieren. Schon mal als Kampfsportler eine echte Schlägerei mitgemacht? Wenn ja, wird es Dir so gegangen sein, wie vielen anderen KS/KK-lern auch: man setzt nur sehr, sehr wenige pragmatische Techniken ein, meistens Hand/Ellebogen, Rumpf (Schubsen), seltener die Beine... ;-)

-- "Auch wäre es besser, wenn sämtliche Auseinandersetzungen lediglich VERBAL geklärt werden und niemals Gewalt zur Anwendung kommt."

Das hätten die Polizisten sicher auch lieber so... ;-)

Abschließend vielleicht noch folgendes: Am liebsten wären mir immer noch die Butterfly-Kids (inzw. leider verboten), die schon meterweit vor einem Angriff klappernd mit ihrem Messer signalisierten. Einen echten "Stecher" bekommst Du meist erst mit, wenn er dich mit dem Messer schon mehrfach penetriert hat...
Kommentar ansehen Noch was zu Messer vs. Schusswaffe   
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
14.07.2009 13:17 Uhr von ArrowTiger
Hier noch ein Kommentar, der zu denken geben sollte (leider in Englisch):

"How many among you have actually taken down a knife assailant with a gun? I sure as heck haven´t! All I know is what I´ve been told by my Sensei, who was a field-medic with the Special Forces in Panama, and my Master, who was a point-man in Vietnam. THEY have done this stuff before. And they tell me that scenarios like this video are pretty accurate. [Gemeint ist das Video Messerstecher gegen Polizisten]

A knife to a blood-vital can disable a person in 10-60 seconds. That´s STILL enough time to get a few shots off with a gun. But, when you´re talking about what happens AFTER the knife is drawn, you´re talking about MUTUAL kills. Do you have plenty of time to shoot? Yes. Do you have plenty of time to shoot BEFORE you are fatally injured? No!

Now, a BULLET to a non-nervous center vital area can disable a person from blood loss in a time range between 1 and 10 minutes! So, unless you hit the brain or the spine, the knife-guy has got about a minute and 30 seconds to cut you to SHREDS! It CAN be done! Again, you´re talking about MUTUAL kills.

And, that´s the lesson to take away from this discussion. Having a GUN does NOT make you INDESTRUCTIBLE! For those of you who dismiss things like this and assume that having your pistol makes you Superman, I pity your logic, and I pray you are never attacked."

Quelle: http://www.thefiringline.com/...
Kommentar ansehen @FrankZahn   
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
14.07.2009 14:30 Uhr von ArrowTiger
Merci für die Blumen. Na ja, Klingen haben mich in jeglicher Form schon immer interessiert... ;-)
Kommentar ansehen Ob in dem Fall nicht ein Schlagstock...   
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
14.07.2009 15:35 Uhr von MX90
die sinnvollere Alternative gewesen wäre?
Wie Arrowtiger bereits erwähnte, mit Schusswaffen (oder Tasern) dauert es selbst bei geübtem Personal ein paar Sekunden, einen Gegenangriff auszuführen. Einen Hieb mit Shlagstock oder Tonfa in Richtung Hand, und der Angreifer wird aller Wahrscheinlichkeit nach nicht mehr zustechen.
Kommentar ansehen die frau war eine gefahr für leib und leben.   
 
+0 | -3
 
ANZEIGEN
14.07.2009 15:41 Uhr von fallobst
nicht nur für das der polizisten, sondern auch für jeden anderen in der umgebung. sie hätten die frau sofort mit der pistole außer gefecht setzen sollen. ob das tödlich wäre oder nicht, ist an dieser stelle zweitrangig.
wenn jetzt dritte opfer geworden wären, während das SEK gerufen wurde und ankam, dann gäbe es hier unlängst rufe nach härterem durchgreifen etc.
ich hoffe es lag nur am schreck und schock, dass sie nicht sofort geschossen haben und nicht an verbrecher-freundlichen vorschriften...
Kommentar ansehen @MX90   
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
14.07.2009 15:45 Uhr von ArrowTiger
-- "Einen Hieb mit Shlagstock oder Tonfa in Richtung Hand, und der Angreifer wird aller Wahrscheinlichkeit nach nicht mehr zustechen."

Ein Stock ist sicher hilfreich. ;-) Der Schlag muss dann aber 100% sitzen! Und wenn das Messer nicht in der Führhand, sondern der Hinterhand gehalten wird, wird´s übel...

Oft wird dann ja empfohlen, den Schlag zum Kopf auszuführen. Muss dann aber ein KO-Schag sein. Man glaubt gar nicht, zu was man unter Adrenalin fähig ist, selbst wenn man schwer verletzt ist...
Kommentar ansehen @ mx90   
 
+1 | -2
 
ANZEIGEN
14.07.2009 15:45 Uhr von fallobst
du hast es nicht verstanden, oder?
es ging um messerangriffe, die nicht vorhersehbar sind. einen schlagstock musst du ja auch erst ziehen...
und wenn du grund zur annahme hast, dass du einen schlagstock brauchst, dann hättest du im umgekehrten fall auch längst die pistole gezogen.
Kommentar ansehen @fallobst   
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
14.07.2009 15:50 Uhr von ArrowTiger
Die Frau war offensichtlich verwirrt. Es spricht für die Beamten, nicht so seelisch verroht gewesen zu sein, wie Du es vorschlägst.
Kommentar ansehen Ja, so macht man das   
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
14.07.2009 16:10 Uhr von shadow#
Anderswo werden einfach mal ohne dass bereits jemand verletzt wurde mehrere Magazine geleert und sich anschließend beschwert wenn die Medien zu Recht von Hinrichtung sprechen und es ein juristisches Nachspiel gibt...
In Brandenburg scheinen die Polizisten noch souverän mit Stresssituationen umgehen zu können.
Kommentar ansehen Video vom einsatz   
 
+2 | -2
 
ANZEIGEN
14.07.2009 17:32 Uhr von die-mark-online
Kommentar ansehen sie war verwirrt, na und! macht das dann die toten   
 
+0 | -2
 
ANZEIGEN
15.07.2009 01:08 Uhr von fallobst
etwa wieder lebendig, die sie eventuell auf dem gewissen haben könnte, während die polizisten aufs SEK warteten? darauf hätte ich gerne mal eine antwort. na wer traut sich von euch das zu sagen?? was wäre, wenn der polizist von dem messerstich ins gesicht gestorben wäre? oder da wäre eine mutter mit ihrem kleinen kind entlang gegangen? na, was würdet ihr sagen, wenn da mehr passiert wäre? wenn es tote gegeben hätte? na, krieg ich ne antwort oder nur minus?
Kommentar ansehen Nachdenken   
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
15.07.2009 09:35 Uhr von chris24s
Hallo da draußen,


wenn ich mir einige Kommentare so anschaue kann ich nur mit dem Kopf schütteln.
Es ist immer schön zu lesen, was den Polizisten hier für Tipps gegeben werden. Tipps von Menschen, die nie in einer solchen Situation waren und wahrscheinlich auch nie in eine solche kommen werden.

Überwältigen mit Zweikampftechniken
Sicher gibt es Techniken zur Abwehr von Messerangriffen. Diese funktionieren...wenn überhaupt...jedoch nur bei langem und intensivem Training. Nun sind jedoch Polizisten in Deutschland, der Politik sei dank, in der Regel deutlich über 40 Jahre alt und nicht speziell geschult.
Ginge man davon aus, ein Polizist würde über die entsprechenden Trainings verfügen. So hat er die Wahl, diese Techniken anzuwenden. Dabei bleiben für ihn jedoch mindestens 50% Wahrscheinlichkeit, dass er die Sache schwer verletzt oder gar nicht überlebt.
Ein Risiko, welches sicher niemand eingehen möchte.

Schlagstock
Da bleibt das gleiche. In den -wenigen-Bundesländern wo ein tauglicher Schlagstock eingesetzt wird, fehlt es auch oft am entsprechenden Training.
Es bliebe bei einem Einsatz ebenfalls ein hohes Restrisikio, weil man mit einem Schlag vielleicht nicht trifft oder die Person durch den Schlag nicht handlungsunfähig wird.

Schusswaffeneinsatz

Bei einer akuten Bedrohung mit einem Messer ist der Einsatz einer Schusswaffe grundsätzlich rechtmäßig. Die Tatsache, dass diese dennoch nicht zum Einsatz kam zeugt von der Professionalität der Polizisten.
Sicher hätte man auf die Frau schießen können...wobei aus der Schilderung nicht hervorgeht, ob dies ohne eine Gefährdung von Passanten möglich gewesen wäre...man hat sich jedoch entschieden, da scheinbar keine Fremdgefährdung vorlag, ein milderes Mittel zu wählen und das SEK anzufordern.

Grundsätzliches

Man kann viel über Trainings, Ausbildung etc. reden. Man kann auch viel trainieren und in Trainings simulieren. Aber zwei Sachen kann kein Training der Welt trainieren.
1. Angst
Angst ist nicht simulier- oder trainierbar. Angst ist ein gefährlicher und unberechenbarer Zustand.

2. Die Entscheidung
In keinem Training kann man üben, wie es ist, sich entscheiden zu müssen, ob geschossen wird oder nicht. Man kann alles durchspielen, die Realität lässt sich jedoch nicht nachstellen.

"SIe war doch nur geisteskrank und wollte das alles nicht".
Grundsätzlich mag das schon stimmen. Aber nur weil sie es vielleicht alles unbewusst getan hat, sind die entstandenen und vielleicht noch andere entstandene Verletzungen nicht weniger schlimm oder das Messer weniger gefährlich.
Ganz im Gegenteil. Wenn ein Täter unbewusst handelt, ist er viel gefährlicher als ein bewusst handelnder Täter, dessen Verhalten teilweise berechnet werden kann und ein Ziel verfolgt.

So...das soll es für mein erstes Posting auf dieser Plattform gewesen sein.


Gruß aus Magdeburg

Refresh |<-- <-   1-25/25   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2012 ShortNews GmbH & Co. KG

impressum | agb | archiv | quellen | shortbooks-archiv | usenet